iPhone 7 (Plus) im Test: Es gibt viel zu erzählen, wo fangen wir an?

Alles, was ihr über Apples neue iPhones wissen solltet

iPhone 7 Teaser

iPhone 7 und iPhone 7 Plus sind da - und sorgen nicht nur wegen des fehlenden Kopfhöreranschlusses für erhöhten Gesprächsbedarf. Im Test erfahrt ihr alles Wichtige zum iPhone 7 und iPhone 7 Plus, über Adapter und Zubehör sowie über die Kameraqualität, Leistung und Akkulaufzeit.

Auf dem Schulhof, in der Kantine, an der Bushaltestelle, in den Sozialen Netzwerken: Stellt Apple eine neue iPhone-Generation vor, herrscht Ausnahmezustand. Selbst der größte Technikmuffel avanciert kurz nach der Keynote zum Experten. Das iPhone ist wie das Wetter - fast jeder hat eine Meinung dazu. Kurze Zeit später, wenn der Keynote-Glitter sich gelegt hat, tauchen die Fragen auf: Lohnt es sich, ein iPhone 7 oder ein iPhone 7 Plus zu kaufen? Dieser Frage gehen wir in diesem Testbericht nach.

Inhaltsverzeichnis

  1. Unterschiede im Design und bei den Farben
  2. Schwarzes Gold
  3. Viel Platz verschenkt
  4. So klickt der neue Home Button
  5. Das iPhone 7 ist nun wasserdicht
  6. Das iPhone 7 hat keinen Kopfhöreranschluss mehr - und jetzt?
  7. EarPods mit Lightning-Anschluss und Adapter im Lieferumfang
  8. AirPods ausprobiert: So fühlen sich die Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer von Apple an
  9. Speichervarianten
  10. Display: dunkler und "gelber" als beim iPhone 6S?
  11. Akkulaufzeit
  12. A10 Fusion-Prozessor und Benchmarks
  13. Kamera: Deutliche Verbesserungen, iPhone 7 Plus mit Dual-Kamera
  14. iPhone 7-Zubehör: Adapter, Lightning-Kopfhörer und Schutzhüllen
  15. Stark: Stereo-Lautsprecher mit sattem Klangplus
  16. Teardown: Wie einfach oder schwer sich iPhone 7 und iPhone 7 Plus reparieren lassen
  17. Preis und Verfügbarkeit
  18. Besser auf das iPhone 8 warten?
  19. Gebrauchtmarkt: Das bekommt ihr jetzt noch für euer iPhone 6S (Plus) und ältere Modelle
  20. Fazit
  21. Datenblatt

 - Für das Apple iPhone 7 ist eine neue Betriebssystemversion verfügbar

Am 30. Oktober stellt Apple iOS 12.1 für zahlreiche iPhones und iPads bereit. Das große iOS-Update bringt unter anderem 70 neue Emojis und Gruppen FaceTime, zudem werden einige Fehler behoben. Alles Wichtige zu iOS 12.1 verrät netzwelt.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich die neue iPhone-Generation kaum vom Vorgänger iPhone 6S. Natürlich hat sich unter der Haube etwas getan. Natürlich gibt es nun mehr Speicher, mehr Speed. Davon abgesehen ist die 7er-Generation etwas ganz Besonderes, für treue Apple-Fans jedoch eher aus negativer Sicht. Denn eigentlich folgte bislang nach den technisch verfeinerten "S-Updates" bei Apple stets ein nicht nur technisch sondern auch optisch völlig überarbeitetes Smartphone. Dies ist 2016 anders.

Unterschiede im Design und bei den Farben

Äußerliche Unterschiede zwischen iPhone 6(S) und iPhone 7 finden wir nur beim näheren Hinsehen, bei der Position der Kunststoff-Antennenstreifen etwa. Sie wirken deutlich unauffälliger. Aus vormals zwei Antennenstreifen an Ober- und Unterseite ist beim iPhone 7 nun je einer geworden.

Das neue iPhone 7 Plus ist sofort an der Dual-Kamera erkennbar.
Das neue iPhone 7 Plus ist sofort an der Dual-Kamera erkennbar. (Quelle: netzwelt)

Die Abmessungen der neuen Smartphones sind zum iPhone 6S identisch. Unterschiede gibt es beim Gewicht: Laut Apple ist das iPhone 7 Plus mit 188 Gramm sechs Gramm leichter als das iPhone 6S Plus. Beim kleineren iPhone 7 (138 Gramm) beträgt der Gewichtsunterschied fünf Gramm. Wir messen nach und der Gewichtsunterschied schwindet zwischen iPhone 7 Plus (187 Gramm) und iPhone 6S Plus (189 Gramm) auf nicht fühlbare zwei Gramm. Ähnlich sieht es beim kleineren iPhone 7 im Vergleich zum iPhone 6S aus (140 vs. 144 Gramm).

Die meisten Schutzhüllen des iPhone 6S passen in der Theorie auch dem iPhone 7. In der Praxis geht die Rechnung jedoch auf Grund neu positionierter und größeren Kameras nicht auf.

Die optisch geringen Unterschiede zu den Vorgängern wird manch einen freuen. Doch gibt es auch Stimmen, die dem Unternehmen mangelnde Innovationskraft attestieren. Ob die neben den bekannten Farben Gold, Silber, Roségold nun neu hinzugekommenen Anstriche "Schwarz" und "Diamantschwarz" (exklusiv für die Speichervarianten 128 und 256 Gigabyte) daran etwas ändern können? Das Gehäusedesign in Space Grau gibt es beim iPhone 7 nicht mehr.

Schwarzes Gold

Als Apple vor nicht allzu langer Zeit Gold und Roségold als iPhone-Farbe einführte, war das Gespött groß. Zu Unrecht, denn "Gold" mauserte sich schnell zum Verkaufshit. Beim iPhone 7 sind nun die schwarzen und diamantschwarzen Varianten besonders stark nachgefragt. Auf viele übt gerade das iPhone 7 in diamantschwarz einen besonderen Reiz aus. Das können wir gut nachvollziehen, auch wir haben uns die 4,7-Zoll-Version in eben diesem Farbton besorgt.

iPhone 7 & 7 Plus im Test

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Achtung - der schillernde Lack fordert im Alltag seinen Tribut. Noch nie war ein iPhone so schnell mit Fingerabdrücken übersät, wie bei Apples neuem Diamantschwarz. Und es gibt noch einen Haken: Wenn selbst Apple dazu rät, diese iPhone-Version umgehend in eine Schutzhülle zu stecken, da auch die Anfälligkeit gegenüber Kratzern höher als bei den anderen Farben ist, bedarf es dahingehend keiner weiteren Warnung mehr.

Viel Platz verschenkt

Apple stellte 2007 mit der Präsentation des ersten iPhones die Smartphone-Welt auf den Kopf. In Zeiten, in denen Handys wie das Nokia N95 mit seinen gefühlt tausend Tasten das technisch Machbare symbolisierten, wirkte das reduzierte iPhone mit nur einer Taste, im Prinzip das erste Smartphone, wie von einem anderen Stern. Dieser Erfolg verpflichtet noch immer.

Doch es ist eben diese eine Taste, der charakteristische Home Button, die Apple langsam aber sicher zum Verhängnis wird. Knapp zehn Jahre später wirkt der Knopf erneut wie von einem anderen Stern. Denn er verhindert ein neues, revolutionäres Gehäusekonzept, das sich nicht wenige gewünscht haben.

Während andere Hersteller längst Smartphones mit fast rahmenlosem oder im Falle des Samsung Galaxy S7 Edge an den Ecken abgerundete Displays anbieten, verschenkt Apple beim iPhone 7 nach wie vor viel Platz. Das Verhältnis Gehäuse- zu Displaygröße, es ist beim iPhone 7 und gerade beim iPhone 7 Plus miserabel.

So klickt der neue Home Button

Vor diesem Hintergrund erscheinen die Anstrengungen der Kalifornier, den Home Button zu überarbeiten ein wenig halbherzig. Er lässt sich nun nicht mehr physikalisch herunterdrücken, wie bei allen anderen iPhone-Modellen zuvor und ist fast bündig in das Gehäuse eingelassen. Feedback liefert er ausschließlich per Vibration. Dafür verbaut Apple eine eigene Taptic Engine. Die Art des Feedbacks lässt sich in den Einstellungen dreistufig regeln. Ähnliches kennen wir bereits von der Apple Watch und den Trackpads aktueller MacBooks.

Umsteiger aus der Android-Welt dürften sich schneller an den neuen Home Button gewöhnen als langjährige iPhone-Käufer. Doch auch letztere werden damit zurecht kommen. Für manch einen dürfte der neue Home Button sogar eine gewisse Faszination ausüben. Denn Apple hat es sehr gut geschafft, das Klickgefühl der alten Taste zu simulieren. Nach knapp einer Woche ging uns die Bedienung in Fleisch und Blut über, jedoch rufen wir auch heute noch öfters unbeabsichtigt Siri auf den Plan, wenn wir unseren Daumen ein wenig zu lange auf der Sensorschaltfläche liegen lassen.

Der neu gestaltete Home Button dürfte auf lange Sicht wesentlich robuster sein als sein physikalisch klickbares Pendant. Einleuchtend - wo sich keine Teile ineinander verschieben, kann sich kein Staub und Schmutz ansammeln. Prinzipiell könnten wir uns wohl auch mit dem Gedanken anfreunden irgendwann iPhones zu begrüßen, deren Power-Button und Lautstärke-Wippe ebenfalls in dieser Form ausgeführt sind. Als kleinen Nachteil sehen wir den Umstand, dass sich der Home Button nun nicht mehr mit Handschuhen bedienen lässt, da er auf Hautkontakt angewiesen ist. Gleiches gilt für wasserdichte Schutzhüllen, aber die hat das neue iPhone 7 sowieso nun kaum noch nötig. Denn ...

Das iPhone 7 ist nun wasserdicht

Sowohl iPhone 7 als auch iPhone 7 Plus sind laut Apple nach dem Zertifikat IP67 geschützt. Dies bedeutet, dass das neue iPhone ein vollständiges Untertauchen unter Wasser schadlos übersteht. Tiefer als einen Meter sollte es jedoch nicht gehen. Zum Vergleich: Samsungs Galaxy S7 (Edge) bietet die Schutzklasse IP68, ist damit staubdicht und darf auch tiefer als einen Meter unter Wasser getaucht werden.

iPhone 7 (Plus)
iPhone 7 (Plus) (Quelle: Apple)

Allzu viel Wert solltet ihr auf die angegebenen Schutzklassen jedoch nicht legen, zumal Apple diese auch auf Grund von Garantieansprüchen bewusst niedrig hält. Wie vergangene Tests gezeigt haben, überstehen iPhone 6, iPhone 6S und iPhone SE auch längere Wasserbäder ohne Schaden zu nehmen, obwohl Apple keine expliziten Schutzklassen ausweist.

Die wenigsten von euch werden mit dem Smartphone duschen oder schwimmen gehen wollen. Es ist dennoch beruhigend zu wissen, dass ihr auf dem Festival im strömenden Regen in 4K filmen könnt, wie das Zelt eures Nachbarn untergeht ohne dabei Angst haben zu müssen, dass die empfindliche Elektronik dauerhaften Schaden nimmt.

Das iPhone 7 hat keinen Kopfhöreranschluss mehr - und jetzt?

Der Wegfall des 3,5-Millimeter-Klinken-Ausganges sorgte bereits vor der iPhone 7-Keynote für erhöhten Gesprächsbedarf. Dabei gibt es bereits längst Smartphones ohne die bekannte "Klinke", wie etwa das Oppo R5. Und selbst das HTC Dream, hierzulande besser bekannt als das T-Mobile G1 - das erste Android-Smartphone überhaupt - hatte keinen Kopfhöreranschluss. Audiosignale wurden über die USB-Schnittstelle übertragen. Das war 2008 - und die Welt dreht sich immer noch.

Ja und auch Käufer des ersten iPhones waren irritiert, da herkömmliche Kopfhörerstecker nicht in den tief liegenden Anschluss auf der Geräteoberseite passen wollten. Bereits hier waren Adapter notwendig, die den Anschluss verlängerten.

So ist Apple. 1998, als Steve Jobs stolz den ersten iMac präsentierte, staunte das fachkundige Publikum nicht schlecht: Das Design-Objekt hatte weder den Apple-typischen "Desktop Bus" zum Anschluss von Zubehör wie Tastatur und Maus noch die damals verbreitete SCSI-Schnittstelle. Stattdessen setzte Apple auf USB-Ports. Und weil es so schön war, strich man gleich auch noch das Diskettenlaufwerk und verbaute ein CD-Laufwerk.

Erst später stellte sich heraus, dass sowohl die CD als auch der USB-Port eine zukunftsweisende Entscheidung war. Kritiker werfen Apple vor, etablierte Standards nicht zu unterstützen. Fans hingegen argumentieren, nur Apple habe die Marktmacht, neue Standards zu schaffen und deren Durchbruch überhaupt erst zu ermöglichen.

Genau wie zuletzt beim 12-Zoll-MacBook, das lediglich über eine USB-C-Schnittstelle verfügt, mistet Apple nun beim iPhone 7 aus und streicht also den Kopfhöreranschluss.

EarPods mit Lightning-Anschluss und Adapter im Lieferumfang

In-Ear-Kopfhörer mit batterielosem ANC und Lightning-Anschluss: Libratone Q Adapt.
In-Ear-Kopfhörer mit batterielosem ANC und Lightning-Anschluss: Libratone Q Adapt. (Quelle: Libratone)

Zum Lieferumfang des iPhone 7 und iPhone 7 Plus gehören die überarbeiteten EarPods, die sich nun per Lightning-Anschluss verbinden. Auch andere Hersteller wie Libratone bieten bereits Kopfhörer an, die sich direkt an die iPhone-Schnittstelle anschließen lassen. Bluetooth-Kopfhörer betrifft dies alles natürlich nicht.

Prinzipiell bietet der Anschluss von Kopfhörern über die Lightning-Schnittstelle Vorteile. Die vom iPhone über diesen Port ausgegebene, digital vorliegende Musik wird nun erst im Kopfhörer in ein Analog-Signal verwandelt. Einen hörbaren Unterschied dürften dennoch nur Audiophile erkennen.

Stichwort Audiophile: Wer bereits in einen Kopfhörer mit klassischem Klinkenanschluss investiert hat, muss auf den ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen Lightning-auf-Klinke-Adapter zurückgreifen, den Apple auch als separates Zubehör zum Preis von neun Euro anbietet. Besonders ästhetisch ist dies nicht. Zudem hat das Online-Magazin heise festgestellt, dass es zu einem Qualitätsverlust bei der so übertragenen Musik kommt.

AirPods ausprobiert: So fühlen sich die Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer von Apple an

Um Nutzern den Gebrauch drahtloser Kopfhörer schmackhaft zu machen, präsentierte Apple selbst Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: die AirPods. Sie bieten eine Akkulaufzeit von fünf Stunden und können über eine mitgelieferte, sehr kleine und schicke Transportbox mit Strom versorgt werden. Clever: Der Kopplungsvorgang startet automatisch, sobald ihr die Klappe der Schale öffnet. Dafür verbaut Apple extra einen eigenen Chip, den W1.

Noch könnt ihr die AirPods nicht kaufen, in Deutschland sind sie erst ab Ende Oktober zum Preis von 179 Euro erhältlich. Wir hatten bei einem Pressetermin die Gelegenheit, uns die Drahtlos-Stöpsel vorab näher anzuschauen und auszuprobieren. Einen klanglichen Unterschied zur kabelgebundenen Version konnten wir dabei nicht feststellen. Gleiches gilt für die Passform - wem die altbekannten EarPods passen, der kommt auch mit den AirPods zurecht. Über das gewöhnungsbedürftige, antennenhafte Design lässt sich natürlich streiten.

Speichervarianten

Während das nach wie vor 4,7 Zoll messende iPhone 7 mit zwei Gigabyte auskommen muss, spendiert Apple dem 5,5 Zoll großen iPhone 7 Plus drei Gigabyte RAM. Erstmalig gibt es beide Varianten mit wahlweise 32, 128 oder 256 Gigabyte großem Speicher. Die 64-Gigabyte-Version entfällt.

Wir raten euch ganz klar zum Kauf der 128-Gigabyte-Version. Der Aufpreis für das Speicherplus von 96 Gigabyte lässt sich Apple mit 110 Euro vergüten, was noch verschmerzbar ist. Für die Topversion mit 256 Gigabyte müsst ihr weitere 100 Euro investieren.

Display: dunkler und "gelber" als beim iPhone 6S?

Apple sah offenbar keinen Grund, die Auflösung der Retina-Displays zu verändern. Wie gehabt tummeln sich auf dem "kleinen iPhone" daher 1.334 x 750 Pixel und dem iPhone 7 Plus 1.920 x 1.080 Bildpunkte. Gut so - denn die Erhöhung der Pixeldichte wäre mit Sicherheit mit einer kürzeren Akkulaufzeit einhergegangen. Dafür hat der Hersteller laut eigenen Aussagen die Helligkeit verbessert und spricht zudem nun von einem "breiten Farbspektrum, höherer Farbsättigung und der besten Farbverwaltung der Smartphone-Industrie". Auf den neuen Apple-Smartphones wird der P3-Farbumfang unterstützt, der Farben wie "im Kino" darstellt. So viel zur Theorie.

In der Praxis fallen uns mit bloßem Auge tatsächlich Display-Unterschiede zwischen iPhone 6S- und iPhone 7-Generation auf. Und die werden nicht jedem schmecken: Der Touchscreen des iPhone 7 (Plus) stellt Farben wesentlich wärmer dar. Legt man beide Generationen nebeneinander wirkt es fast so, als sei der Night Shift-Modus beim 7er aktiviert, da ein leichter Hang zum Gelbstich bei weißen Flächen sichtbar ist.

Links das neue iPhone 7 Plus, rechts das Vorgängermodell iPhone 6S Plus. Beide Displays sind auf maximale Helligkeit gestellt. Uns fällt auf, dass die iPhone 7-Anzeige leicht gelb wirkt. Die Kamera fängt den Effekt jedoch nur minimal ein. (Nutzt die Zoomfunktion).
Links das neue iPhone 7 Plus, rechts das Vorgängermodell iPhone 6S Plus. Beide Displays sind auf maximale Helligkeit gestellt. Uns fällt auf, dass die iPhone 7-Anzeige leicht gelb wirkt. Die Kamera fängt den Effekt jedoch nur minimal ein. (Nutzt die Zoomfunktion). (Quelle: netzwelt)

Und nicht nur das. Legen wir beide Generationen mit eingestellter Maximalhelligkeit direkt nebeneinander, strahlt das iPhone 6S-Display heller. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Beide iPhone-Generationen bieten sehr gute Displays, Inhalte werden überaus scharf dargestellt, Schrift wirkt fast wie gedruckt. Uns wundert nur der gut sichtbare Unterschied in der Helligkeit, denn laut Apple ist das iPhone 7-Display im Vergleich zum iPhone 6S um 25 Prozent heller. Das würden wir so nicht unterschreiben.

Dafür steckt hinter dem neuen Display auch eine neue Taptic Engine. Das für die Vibrationen verantwortliche Bauteil - eine Taptic Engine findet sich auch unter dem neuen Home Button - liefert nun etwa beim Zoomen von Bildern Feedback. Nämlich dann, wenn ihr die größte Vergrößerungsstufe erreicht habt. Auch vibriert es nun beim Umlegen von Schaltern unter iOS 10. Deutlicher wird es beim Spielen. Unterstützte Spiele liefern ein Erlebnis, das wir sonst nur vom Dual Shock-Controller her kennen, hier natürlich deutlich stärker. Kurzum: feine Sache.

iPhone 7 (Plus) - Pressebilder

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Akkulaufzeit

Apple will die Akkulaufzeit des iPhone 7 verbessert haben. Gab Cupertino für das iPhone 6S noch eine Internetnutzungszeit über WLAN von elf Stunden an (6S Plus: 12 Stunden), erhöht sich dieser Wert beim iPhone 7 auf 14 Stunden (7 Plus: 15 Stunden).

Im Testzeitraum konnten wir nur geringe Unterschiede zwischen den beiden Generationen feststellen. Bei einem typischen Mix aus Surfen, Telefonieren und Spielen kommt das iPhone 7 durch den Arbeitstag. Bei Überstunden könnte es jedoch bereits eng werden. An drei von vier Tagen sank die Restkapazität des 4,7-Zoll-Modells auf unter 20 Prozent und der Energiesparmodus aktivierte sich.

Entspannter können es Käufer der Plus-Variante angehen lassen. Hier ist eine durchschnittliche Laufzeit von mindestens zwei Tagen zu erwarten. Wer sich ein wenig mit den Einstellungen vertraut macht, es bei der Displayhelligkeit nicht übertreibt und das Smartphone wenig nutzt, kommt auch auf drei Tage Akkulaufzeit beim iPhone 7 Plus.

A10 Fusion-Prozessor und Benchmarks

Beim Stromsparen soll auch die neue CPU helfen. Nach dem im iPhone 6S anzutreffenden A9-SoC vollzieht Apple beim iPhone 7 den Sprung zum A10 Fusion. Zwei der Kerne des Quadcore-Chips sollen doppelt so schnell sein wie das SoC im iPhone 6. Die beiden übrigen Kerne benötigen nur ein Fünftel der Energie. Je nach Anwendung entscheidet das System fließend, welche der Kerne aktiv sind. Eine gute Sache - niemand benötigt vier Rechenkerne für das Verfassen einer E-Mail.

Nun ist es ja nicht so, dass das iPhone 6S eine lahme Ente bei der Prozessorleistung wäre. Auf dem Papier, sprich beim Benchmarktool Geekbench 4, liegen zwischen iPhone 6S und iPhone 7 jedoch Welten. Dem iPhone 6S attestiert das Tool hier 2503 Single-Core- und 4141 Dual-Core-Punkte. Beim iPhone 7 sind es 3115 beziehungsweise 5510 Punkte. Das Samsung Galaxy S7 (Edge) erzielte in unserem Test 2100 Punkte beziehungsweise 6.139 Punkte.

Unabhängig der durchaus beeindruckenden Messwerte steht fest, dass Apple mit dem iPhone 7 eines der derzeit leistungsfähigsten Mobiltelefone im Programm hat.

Kamera: Deutliche Verbesserungen, iPhone 7 Plus mit Dual-Kamera

Das iPhone 7 Plus bietet eine 12-Megapixel-Dual-Kamera.
Das iPhone 7 Plus bietet eine 12-Megapixel-Dual-Kamera. (Quelle: Screenshot / netzwelt)

Die auffälligste Neuerung betrifft die Rückseite des iPhone 7 Plus. Denn lediglich dem 5,5 Zoll großen Phablet spendiert Apple die im Vorfeld schon vermutete Dual-Kamera. Sie funktioniert gänzlich anders als die Dual-Kamera des Huawei P9. Statt einer generell verbesserten Bildqualität versucht Apple die Zoomfähigkeiten der Kamera hervorzuheben - ähnlich wie es LG beim LG G5 vormachte. Das iPhone 7 Plus bietet dank der Dual-Kamera eine Art optischen Zoom (2X). Softwareseitig ist ein zehnfacher Zoom möglich.

Zusätzlich zur Weitwinkellinse (f/1.8) des iPhone 7 bietet das iPhone 7 Plus noch ein "Teleobjektiv"(f/2.8). Seit dem 24. Oktober bietet Apple unter iOS 10.1 den auf der Keynote versprochenen Porträtmodus an. Ungewöhnlich: Auch nach der Veröffentlichung ist dieser Modus noch mit einem Beta-Hinweis versehen.

Zurecht - auf den ersten Blick, auf dem Bildschirm des iPhones sehen die im Porträtmodus aufgenommenen Fotos klasse aus. Bei näherer Betrachtung fallen jedoch einige Fehler auf. So hat das softwareseitige Hinzufügen des Bokeh-Effekts Probleme mit feinen Linien, wie sie etwa beim Fotografieren von Gesichtern bei den Haaren auftreten. Im Bild unten - aufgenommen im Portätmodus mit dem iPhone 7 Plus - fehlt der Figur etwa ein Knie.

Im Porträtmodus sammeln beide Kameras des iPhone 7 Plus Informationen zum Bild, der Bokeh-Effekt mit verschwommenem Hintergrund wird per Software errechnet. Das klappt nicht immer auf Anhieb - im Bild gut am fehlenden Knie und verschwommener Hand der Figur erkennbar.
Im Porträtmodus sammeln beide Kameras des iPhone 7 Plus Informationen zum Bild, der Bokeh-Effekt mit verschwommenem Hintergrund wird per Software errechnet. Das klappt nicht immer auf Anhieb - im Bild gut am fehlenden Knie und verschwommener Hand der Figur erkennbar. (Quelle: netzwelt)

Die Auflösung der Hauptkamera bleibt bei beiden neuen iPhone-Varianten wie gehabt bei zwölf Megapixeln. Die Auflösung des Sensors der Frontkamera (FaceTime) steigt von bislang fünf auf nun sieben Megapixel. Beiden Modellen spendiert Apple einen optischen Bildstabilisator - dieses Feature war bislang den Plus-Modellen vorbehalten.

Aktuell lassen wir beide neuen iPhones gegen die Konkurrenz und gegen das iPhone 6S in einem Blindtest antreten, an dem ihr gerne teilnehmen dürft.

iPhone 7-Zubehör: Adapter, Lightning-Kopfhörer und Schutzhüllen

Die Lösung für das Problem "iPhone 7 laden und gleichzeitig Musik hören": Belkin Lightning Audio + Charge Rockstar (40 Euro)
Die Lösung für das Problem "iPhone 7 laden und gleichzeitig Musik hören": Belkin Lightning Audio + Charge Rockstar (40 Euro) (Quelle: Belkin)

Da das neue iPhone lediglich mit einer Lightning-Schnittstelle kommt beschäftigen sich die etablierten Zubehör-Hersteller vor allem mit der Frage: Wie lässt sich das iPhone 7 beim Musikhören aufladen? Die Antwort: per Adapter. Anders ist es nicht möglich, das iPhone 7 gleichzeitig zu laden und kabelgebunden Musik zu hören.

Belkin hat mit dem "Lightning Audio + Charge Rockstar" ein entsprechendes Dongle mit zwei Lightning-Ausgängen bereits im Programm. Kostenpunkt: 40 Euro. Wer die Kosten und die umständliche Praxisanwendung scheut, greift ohnehin besser zu einem Bluetooth-Kopfhörern.

Bereits vor der Keynote zum iPhone 7 tauchten jedoch auch kabelgebundene Kopfhörer mit Lightning-Anschluss auf. JBL etwa hat das In-Ear-Modell Reflect Aware im Programm (199 Euro). Auf der IFA in Berlin konnten wir einen Blick auf die Libratone Q Adapt In-Ear werfen, die ab Oktober zum Preis von 180 Euro erhältlich sind. Die meisten Schutzhüllen der Vorgängergeneration werden dem neuen iPhone 7 (Plus) auf Grund der geänderten Kameraaussparungen nicht passen. Die bekannten Hüllenhersteller bieten bereits zahlreiche Modelle für Apples neuste Generation. Auch hier werden wir in Kürze entsprechende Produkte testen.

Stark: Stereo-Lautsprecher mit sattem Klangplus

Für das kurze YouTube-Video zwischendurch müsst ihr keine Kopfhörer anschließen. Denn erstmalig verbaut Apple in einem iPhone Stereo-Lautsprecher. Der zweite Lautsprecher befindet sich nicht, wie manch einer vielleicht vermutet, an der Unterseite, dort, wo sonst der Klinkenanschluss saß. Apple verbreitert stattdessen den Schlitz der oberen Ohrmuschel.

Es ist beachtlich, wie gut und laut Smartphones mittlerweile klingen können. Natürlich fehlt es auch dem iPhone 7 bauartbedingt an Bass. Für uns hat es jedoch zusammen mit dem HTC 10 die besten Lautsprecher verbaut.

Teardown: Wie einfach oder schwer sich iPhone 7 und iPhone 7 Plus reparieren lassen

Die Spezialisten von iFixit haben das neue iPhone 7 in guter alter Tradition in alle Einzelteile zerlegt.

Wer Dinge auseinander baut, kann sich auch Rückschlüsse über die Reparatur-Freundlichkeit der neuen iPhones erlauben. Dieses drückt sich bei iFixit in Form einer Endnote aus. Wenn ihr neugierig seid, wie es im Inneren der neuen iPhone 7-Generation aussieht, dann biegt kurz hier ab.

Preis und Verfügbarkeit

In Deutschland, Dänemark, Belgien, Niederlande und Österreich ist das iPhone 7 und iPhone 7 Plus seit Freitag, den 16. September im Handel. Aktuell kommt es in manchen Regionen zu Lieferengpässen, vor allem bei den schwarzen Varianten.

Die Preise beginnen bei 759 Euro für das iPhone 7 mit 32 Gigabyte Kapazität. Für die Version mit 128 Gigabyte sind 869 Euro und für die Variante mit 256-Gigabyte-Kapazität 979 Euro fällig. Wer sich für das iPhone 7 Plus entscheidet, muss mindestens 899 Euro (32 GB) investieren. Ein iPhone 7 Plus mit 128 Gigabyte Speicher kostet 1.009 Euro und für die Top-Variante mit 256 Gigabyte Kapazität müsst ihr 1.119 Euro nach Cupertino überweisen.

Besser auf das iPhone 8 warten?

Es mutet ein wenig seltsam an, direkt nach der Veröffentlichung der iPhone 7-Generation schon an den Nachfolger zu denken. Doch für all jene, die vor allem auf eine Design-Revolution gehofft hatten oder mit dem nach wie vor vorhandenen Home Button einfach nicht mehr leben können, lohnt sich der Blick auf das nächste Jahr.

Denn 2017 feiert Apple Jubiläum: Zehn Jahre iPhone! Gerüchten zufolge ist dies auch der Grund, warum Apple das iPhone 7 im Vergleich zum 6S nur behutsam modifiziert hat und Spötter bereits vom iPhone 6SE sprechen.

Es spricht viel dafür, dass Apple das iPhone 8 grundlegend anders gestalten und nicht nur renovieren wird. Wahrscheinlich wird es daher kein iPhone 7S geben.

Gebrauchtmarkt: Das bekommt ihr jetzt noch für euer iPhone 6S (Plus) und ältere Modelle

Angefixt? Mit Sicherheit überlegt der ein oder andere nun, sein altes iPhone angesichts des iPhone 7 zu veräußern. Bekanntermaßen erzielen die Smartphones mit dem Apfel auf der Rückseite im Vergleich zu anderen Smartphones fast schon Rekordpreise.

Modell Verkaufspreis auf eBay (Durchschnitt)
iPhone 5S (16 GB) 172 Euro
IPhone 5 (16 GB) 123 Euro
iPhone 4S (16 GB) 72 Euro
iPhone 4 (16 GB) 56 Euro
IPhone 6 (64 GB) 307 Euro
iPhone 5S (32 GB) 239 Euro
iPhone 5C (16 GB) 145 Euro
iPhone 6S (16 GB) 428 Euro
iPhone 6 Plus (64 GB) 417 Euro

Das Onlinekaufhaus eBay hat pünktlich zur iPhone 7-Keynote seine "eBay-Schwackeliste" veröffentlicht. Die folgende Tabelle zeigt einen Auszug und informiert euch darüber, zu welchen Preisen gebrauchte iPhones ohne Vertragsbindung im Schnitt im Monat August 2016 den Besitzer wechselten. Die Liste ist sortiert nach der Anzahl der verkauften Modelle. (Stand: September 2016).

Alternativ könnt ihr das Apple-Smartphone auch subventioniert mit Vertrag kaufen. Wir haben für euch Handyverträge inklusive iPhone 7 verglichen.

Apple iPhone 7: Fazit

Komm her, ich drück dich 9/10

Das iPhone 7 ist schnell, lupenrein verarbeitet und innovativ. Manch eine Funktion schätzt man erst, wenn man sie über längere Zeit benutzt. Hier zählen wir den Home Button zu. Da eine grundlegende optische Verarbeitung dieses Jahr flach fällt, ist die neue Generation vor allem für Besitzer des iPhone 6 und älter interessant. Einen Grund vom iPhone 6S Plus auf das iPhone 7 Plus zu wechseln, liefert allenfalls die Dual-Kamera. Hier bleibt abzuwarten, welche Software-Features Apple mit dem kommenden Update nachreicht.

Das hat uns gefallen

  • Verarbeitung
  • Leistung
  • Alltag
  • Touch ID und 3D Touch
  • Wasserfest nach IP67
  • Lautsprecher

Das hat uns nicht gefallen

  • Speicher nicht erweiterbar
  • Verhältnis Display / Gehäuse
  • kein Kopfhöreranschluss mehr
Testnote 9,0 von 10
Michael Knott Team-Bild
Bewertet von Michael Knott
9,0 / 10
Design und Verarbeitung

Design und Verarbeitung Designsprache, Farbauswahl, gewählte Materialien, Haptik und der so genannte Look & Feel des Geräts werden unter diesem Punkt bewertet.

9,0 / 10
Ausstattung und Bedienung

Ausstattung und Bedienung Display, Prozessor, Gerätespeicher, Betriebssystem und Nutzeroberfläche werden unter diesem Punkt bewertet.

9,0 / 10
Sprachqualität

Sprachqualität Wie klingen die Gesprächspartner? Gibt es Aussetzer in der Verbindung? Dies wird unter diesem Punkt bewertet.

8,0 / 10
Akkulaufzeit

Akkulaufzeit Lauf- und Ladezeiten des Akkus sowie die Bauweise (fest oder wechselbar) werden unter diesem Punkt bewertet

9,0 / 10
Multimedia

Multimedia Kamera, Lautsprecher sowie weitere Multimedia-Funktionen (zum Beispiel Infrarotsender) werden unter diesem Punkt bewertet.

Informationen zum Leihgerät

Das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus wurde uns von Apple Deutschland zu Verfügung gestellt. Sobald die Nachfolgegeneration erscheint, werden die Geräte dem Hersteller zurückgegeben.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und ggf. zuzüglich Versandkosten. Details zu den Angeboten finden Sie auf der jeweiligen Webseite/Shop.

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8
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Apple iPhone 7 verglichen

Ihr seid euch unsicher, ob ihr das Apple iPhone 7 kaufen oder lieber zu einem Konkurrenzprodukt greifen solltet? Die folgenden Vergleichstests helfen euch bei der Kaufentscheidung. Wir stellen hier das Apple iPhone 7 seinen schärfsten Konkurrenten gegenüber.

Bestenlisten

Apple iPhone 7 wurde in folgende Smartphone-Bestenlisten einsortiert.

Apple iPhone 7 - Specs: Die technischen Daten im Überblick

Die nachfolgende Tabelle zeigt euch die wichtigsten technischen Daten des Apple iPhone 7 im Überblick. Eine detaillierte Auflistung findet ihr im technischen Datenblatt, um das Apple iPhone 7 mit anderen Smartphones zu vergleichen besucht unseren Handy-Vergleich.

Prozessor Apple A10 Fusion
Display RETINA Color (16M) 750x1334px (4.7") 326ppi
RAM 2 GB
Gerätespeicher 128 GB
Akku 1.960 Milliamperestunden
Hauptkamera 12 Megapixel
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Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Mobile, Testbericht, Apple iPhone, Apple, Smartphone, Hersteller-Verzeichnis, Apple iPhone 7 und Apple iOS 10.

Das Apple iPhone 7 wurde ursprünglich mit Apple iOS 10.0 "Apple iOS Whitetail" ausgeliefert. Mittlerweile ist für das Apple iPhone 7 die Version 12.1 "Apple iOS 12" verfügbar.

Apple iPhone 7 im Zeitverlauf
1 von 20
  • Frankensteins iPhone: (Product)Red iPhone 7 mit schwarzer Vorderseite

    27.03.2017 Überraschenderweise verlangt Apple keinen Aufpreis für die (Product)Red-Version des iPhone 7 und iPhone 7 Plus. Die technischen Daten sind ohnehin identisch zur bereits bekannten Version. Doch habt ihr bei der Vorderseite des Spezial-iPhones keine Wahl, sie ist wie bei den Versionen in Gold, Roségold und Silber vollkommen weiß. Das ist schade - viele iPhone-Fans haben sich eine schwarze Vorderseite gewünscht. Genau hier springt das Projekt von Danny Winget ein.

    Der YouTuber nahm aber nicht etwa den Pinsel in die Hand, sondern tauschte die komplette Vorderseite samt Logic Board des Apple-Smartphones aus und ersetzte sie durch Teile eines iPhone 7 in Diamantschwarz (Jet Black). Der Schritt war notwendig, denn hätte Winget lediglich das Display getauscht, wäre der Touch ID-Sensor nicht funktionsfähig geblieben. Ganz schön viel Aufwand, für eine andere Farbe.

    Das iPhone 7 ist bekanntlich das erste iPhone-Modell, das mit Brief und Siegel wasserdicht ist. Nach den Umbaumaßnahmen gilt dies nicht mehr. Überhaupt zeigt das Projekt eher das technisch Machbare und ist nicht zum Nachahmen geeignet. Zum Preis des iPhone 7 in Rot kommt der Preis des iPhone 7 in Diamantschwarz. Das "Spender-iPhone" war nach der Umbaumaßnahme nicht mehr zu gebrauchen.

    Viele weitere Neuigkeiten und Hintergrundberichte zum iPhone 7 und iPhone 7 Plus findet ihr an dieser Stelle auf netzwelt.

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