Honor Play im Test: Halber Preis, doppelter Spielspaß?

Gaming-Smartphone für 329 Euro

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von Jan Kluczniok
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Titelbild Honor Play

Mobile Gaming boomt und immer mehr Hersteller werben mit Gaming-Smartphones um Käufer. Mit dem Honor Play schickt die Huawei-Tocher nun ein solches Handy zum Kampfpreis ins Rennen. Mit 329 Euro kostet das Smartphone halb so viel wie mancher Konkurrent, soll dank GPU Turbo, Smart Shock und Surround Sound aber mehr Spielspaß bieten. Ein Test.

Inhaltsverzeichnis

  1. Design und Verarbeitung
  2. Player Edition
  3. Hardware und Performance
  4. GPU-Turbo
  5. 4D Smart Shock
  6. Histen-Soundeffekte
  7. Display und Speicher
  8. Software
  9. Sprachqualität und Akkulaufzeit
  10. Kamera
  11. Preis und Verfügbarkeit
  12. Fazit & Alternativen

 - Für das Honor Play ist ein neue Betriebssystemversion geplant

Neun Huawei- und Honor-Smartphones erhalten ab dem 10. November ein Update auf Android 9 Pie und EMUI 9.0. Ob euer Gerät dabei ist und wie ihr das Update durchführen könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel auf auf netzwelt.

Zum ArtikelVerfügbare Version: Android 8.1Geplante Version: Android 9

Smartphones haben Konsolen als bevorzugte Plattform bei Spielern abgelöst. Daher ist es wenig überraschend, dass immer mehr Hersteller mit für Gamer optimierten Handys um Käufer werben. Auch die Huawei-Tochter Honor will sich ihr Stück am Kuchen sichern und schickt mit dem Honor Play ein Gaming-Smartphone zum Kampfpreis in den Handel. Mit 329 Euro ist das Honor Play deutlich günstiger als die Konkurrenz.

Das nun ebenfalls in Deutschland erhältliche Nubia Red Magic kostet beispielsweise 449 Euro, das Xiaomi Black Shark ist ab 500 Euro erhältlich und für das Razer Phone müsst ihr mindestens 700 Euro zahlen. Preislich ist das Honor Play also nicht zu schlagen, doch wie sieht es bei Performance und Co aus? Das erfahrt ihr im folgenden Video oder in den nachfolgenden Zeilen.

Honor Play im Video

Design und Verarbeitung

Auf den ersten Blick gibt sich das Honor Play nicht als Gaming-Smartphone zu erkennen. Die Front des Handys ist wie bei allen aktuellen Honor-Handys zu großen Teilen von einem sogenannten FullView-Display bedeckt. Dieses misst in der Diagonalen 6,3 Zoll und weist ein Seitenverhältnis von 19:5,9 auf. Damit fällt der Screen noch etwas länglicher als beim Honor 7X aus. Am oberen Bildschirmrand findet sich mittig eine breite Einkerbung (englisch Notch), die ihr bereits vom iPhone X kennt.

Dank der Notch soll euch mehr Bildschirmfläche zur Verfügung stehen. Laut Honor macht das Display 89 Prozent der Front des Handys aus. Ein beeindruckender Wert, bei dem so manches Top-Smartphone nicht mithalten kann. Wer befürchtet, dass die Notch sich einschneidend auf das Spielvergnügen auswirkt, den können wir beruhigen. Alle getesteten Spiele waren an die Notch angepasst.

Honor Play in Bildern

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Am rechten Gehäuserand findet ihr beim Honor Play den Einschalter sowie Tasten zur Regulierung der Lautstärke. An der Unterseite weist das Handy eine Kopfhörerbuchse sowie einen USB C-Port auf. Weiterhin sind hier ein Lautsprecher und ein Mikrofon zu finden. Ein weiteres Mikrofon sitzt an der Oberseite des Gehäuses. An der linken Seite hat der Hersteller den Einschub für SIM- und microSD-Karten platziert. Auf der Rückseite findet sich mittig im oberen Drittel des Smartphones ein Fingerabdrucksensor. Im Test war er bequem mit dem Zeigefinger der rechten und linken Hand zu erreichen. Schräg links vom Sensor hat Honor die Dual-Kamera platziert. Die zwei Linsen sind vertikal übereinander angeordnet, darunter befindet sich eine Foto-LED.

Den Screen und die übliche Hardware hat der chinesische Hersteller wie beim Honor 7X in einem robusten und sich wertig anfühlenden Ganzmetallgehäuse verpackt. Einziger Unterschied zum 7X: Die Antennenstreifen durchziehen nun nicht mehr die Rückseite, sondern wurden in den Rahmen ausgelagert, wodurch sie nicht direkt unangenehm auffallen. Wahlweise gibt es das Handy in den Farben Blau, Schwarz oder Violett zu kaufen. Zierelemente oder LED-Streifen wie ihr sie von anderen Gaming-Smartphones kennt, bietet das Honor Play aber nicht.

Player Edition

Die Player Edition wartet mit aufwendigen Gravuren auf und ist wahlweise in Schwarz oder Rot erhältlich.
Die Player Edition wartet mit aufwendigen Gravuren auf und ist wahlweise in Schwarz oder Rot erhältlich. (Quelle: Honor)

Wem die Optik des Honor Play zu bieder ist, muss zur sogenannten Player Edition des Handys greifen. Diese ist gegen einen Aufpreis von 20 Euro in den Farben Rot und Schwarz erhältlich und weist auf der Rückseite großflächige Gravuren auf, die an die Leiterbahnen einer Platine erinnern. Bei der schwarzen Player Edition sind zudem die Einfassung der Kamera, der Einschalter, die Lautstärke-Regler sowie der Ring um den Fingerabdrucksensor rot verziert.

Hardware und Performance

Wichtiger als die Optik dürfte für Gamer aber eher die Hardware des Honor Play sein und die kann sich durchaus sehen lassen. Trotz der vergleichsweise niedrigen unverbindlichen Preisempfehlung werkelt im Honor Play der Octa-Core-Prozessor Kirin 970. Der HiSilicon-Chip kommt unter anderem auch im doppelt so teuren Huawei P20 Pro zum Einsatz. Im Benchmark-Test erzielt das Handy dann auch respektable Ergebnisse.

Benchmark/Handy Honor Play Galaxy S8 OnePlus 6 iPhone X
GeekBench (Single-Core) 1.883 Punkte 1.998 Punkte 2.448 Punkte 4.265 Punkte
GeekBench (Multi-Core) 6.592 Punkte 6.747 Punkte 9.071 Punkte 10.292 Punkte
AnTuTu 206.902 Punkte 198.249 Punkte 264.828 Punkte 246.465 Punkte

Zwar reicht es nicht für einen Spitzenplatz in der Top 10 der schnellsten Android-Smartphones. Ein Platz in den Top 20 ist dem Honor Play aber sicher. Die Performance des Handys ist vergleichbar mit der des Galaxy S8, das aktuell noch rund 160 Euro mehr kostet. Zur Einschätzung der Performance verwenden wir die beiden kostenlosen Apps AnTuTu und Geekbench. Sie zählen zu den populärsten Benchmark-Tools am Markt.

Während Geekbench vornehmlich die Prozessorleistung des Smartphones testet, prüft AnTuTu auch die Grafikeinheiten und den Speicher auf ihre Leistungsfähigkeit. Bei Geekbench wird zum einen die Performance des Handys mit einem aktivierten Prozessorkern (Single-Core) und zum anderen mit allen aktivierten Rechenkernen (Multi-Core) geprüft. Höhere Punktzahlen bedeuten in beiden Benchmarks bessere Werte.

Benchmark-Ergebnisse können als Richtwert bei der Einschätzung der Performance eines Gerätes dienen, sie werden von Herstellern aber häufig auch manipuliert. Zudem sind manche Dinge für die Tools nicht messbar. Daher haben wir im Test einige Stunden auf dem Honor Play gezockt, um uns einen eigenen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Honor Play zu machen. Der Hersteller bewirbt nämlich drei Features, die das Spielen auf dem Gerät besonders machen sollen.

GPU-Turbo

Da wäre zunächst der GPU-Turbo zu nennen. Diese von Huawei entwickelte Technik ist nicht nur auf dem Honor Play verfügbar, sondern wird per Update auf alle Huawei- und Honor-Geräte aus dem Jahr 2018 gespielt. Sie soll laut Honor für einen Performanceschub von 60 Prozent sorgen und zugleich die Energieeffizienz des Handys um 40 Prozent erhöhen. Wie genau dies vonstattengeht, dazu schweigt sich der Hersteller aus. Die von Honor genannten Werte sind zudem mit Vorsicht zu genießen, da der Hersteller bei diesen den Kirin 960 aus dem Jahr 2016 zum Vergleich heranzieht.

Honor-Chef George Zhao verriet auf der IFA im Gespräch mit netzwelt, dass der GPU-Tubo die Kommunikation zwischen Prozessor und Grafikeinheit verbessere. Um davon zu profitieren, müssen Entwickler jedoch ihre Spiele anpassen. Bislang unterstützen nur Asphalt 9 und PUBG Mobile den GPU Turbo. Im Test liefen sie tatsächlich flüssig, gefühlt war kein Unterschied zu einem Galaxy S9 erkennbar.

Gegenüber aktuellen Prozessoren dürfte der Zuwachs bei Performance und Energieeffizienz deutlich geringer sein. Zudem verhindert GPU Turbo nicht, dass sich das Honor Play vergleichsweise schnell erwärmt. Bereits nach 20 Minuten Spielen von PUBG Mobile ist eine deutliche Erwärmung um die Kameralinse herum zu spüren. Bedrohlich ist diese zwar nicht, aber unangenehm. Hier entpuppt sich das Metallgehäuse als Nachteil, eine Plastikchassis dürfte die Wärme deutlich besser ableiten.

4D Smart Shock

Rammt ihr bei Gran Turismo die Bande, trefft ihr bei FIFA 18 nur den Pfosten oder feuert ihr bei Call of Duty eine Waffe ab, spürt ihr dies. Egal ob Xbox oder PlayStation: Der Controller vibriert. Solch ein haptisches Feedback will euch auch das Honor Play beim Spielen bieten. Der Hersteller bezeichnet die Technik als 4D Smart Shock. Sie ist Teil der App Game Suite von Honor. Ab Werk ist sie deaktiviert, ihr müsst sie zunächst in den Einstellungen der App aktivieren. Zudem unterstützt bislang nur PUBG die Technologie.

Wie funktioniert das Ganze? Laut Honor analysiert eine künstliche Intelligenz (KI) die Spielsituation und untermalt Soundeffekte mit einem passenden Vibrationsfeedback. Das klingt toll, in der Praxis ist das Ganze aber weitaus weniger beeindruckend. So spürt ihr eine leichte Vibration, sobald ihr eine Waffe abfeuert. Je nach Typ der Waffe fällt sie etwas stärker oder schwächer aus. Insgesamt wirkt das Feedback aber sehr schwammig, einzelne Schüsse sind nicht wahrnehmbar. Stattdessen vibriert das Handy einfach durchgehend einige Momente so bald ihr den Abzug betätigt.

Weiteres haptisches Feedback konnten wir im Spiel nicht ausmachen. Weder nahmen wir neben uns einschlagende Gewehrsalven noch einen feindlichen Luftangriff wahr. Hier hat die KI wohl mal kurz geschlafen.

Histen-Soundeffekte

Das Spielerlebnis wird dagegen durch eine andere Huawei-Technik deutlich aufgewertet. Schließt ihr Kopfhörer an das Honor Play an, könnt ihr in den Einstellungen die Histen-Soundeffekte aktivieren. Diese simulieren auf euren Ohren eine Art Raumklang. Selbst bei günstigen Stereo-Kopfhörern klappte dies im Test hervorragend.

Beim Spielen von PUBG lässt sich damit deutlich besser einordnen, aus welcher Richtung Schritte und Schüsse kommen. Allerdings sorgt der simulierte Raumklang mitunter für seltsame Stilblüten. Das Starten eines Automotors in der Ferne klang im Shooter zunächst wie ein kaputter Ventilator. Dies kann aber auch den verwendeten Kopfhörern liegen. Bitte beachtet: Mit Bluetooth-Kopfhörern lassen sich die Sound-Effekt laut Honor nicht nutzen.

Display und Speicher

Für die zusätzlichen Gaming-Techniken müssen Käufer an anderer Stelle Einsparungen hinnehmen. So setzt Honor beim Modell auf einen Full HD-Screen. Als Displaytechnik kommt ein LCD zum Einsatz. Damit ist das Handy nur bedingt für VR-Anwendungen geeignet. Während sich dies noch verkraften lässt, wiegen die Einschnitte beim Speicher schwerer. Lediglich 4 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) und 64 Gigabyte Gerätespeicher (ROM) bietet das Honor Play hierzulande. Im Alltag ist der Arbeitsspeicher zwar noch vollkommen ausreichend, gerade bei der Fokussierung auf Gamer hätten wir uns aber mehr RAM gewünscht.

Künftige Blockbuster-Games dürften nämlich einen großen Speicherhunger haben. So verursachte etwa die Betaversion des beliebten Shooters Fortnite auf Android-Handys mit 4 Gigabyte RAM bereits Probleme. Wer viele Spiele installiert, dürfte zudem schnell an die Grenzen des Gerätespeichers stoßen. Womöglich wird Honor zu einem späteren Zeitpunkt das Handy gegen Aufpreis mit 6 Gigabyte RAM anbieten, eine entsprechende Version ist bereits in China und Indien erhältlich.

Bei der weiteren Ausstattung gibt sich das Honor Play dann aber keine Blöße. An Anschlüssen weist das Handy sowohl einen USB C-Port als auch eine Kopfhörerbuchse auf. NFC und WLAN ac sind ebenfalls an Bord, lediglich auf Bluetooth 5.0 müsst ihr verzichten, was sich angesichts des Preises verkraften lässt.

Software

Ab Werk läuft das Honor Play mit Android 8.1 Oreo, ein Update auf Android 9 Pie ist geplant, wird aber wohl noch einige Monate dauern. Zunächst sollen das Honor 10 und das View 10 auf das neue Google-OS aktualisiert werden, erklärte Honor im Gespräch mit netzwelt. Wie häufig das Play mit Sicherheitspatches versorgt wird, verrät der Hersteller nicht.

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Wie üblich kommt kein pures Android auf dem Gerät zum Einsatz, sondern eine stark angepasste Version. Honor installiert die hauseigene Nutzeroberfläche EMUI 8.2 auf dem Gerät. Diese erinnert in Design und von der Bedienführung her stark an Apples iOS.

Sprachqualität und Akkulaufzeit

Das Honor Play überrascht für ein 300-Euro-Smartphone mit exzellenter Sprachqualität. Die Stimmen klingen sehr klar und voluminös, mitunter aber etwas künstlich. Dies ist wohl der guten Geräuschunterdrückung des Handys geschuldet. Obwohl das Honor Play nur zwei Mikrofone besitzt, filtert es Autolärm fast perfekt heraus. Wahlweise könnt ihr auch zwei SIM-Karten in das Honor Play einlegen. Beide Schächte sind dabei gleichwertig und unterstützen jeweils den schnellen Datenfunk via LTE.

Strom bezieht das Honor Play aus einem 3.750-Milliamperestunden-Akku. Je nach Nutzungsintensität soll dieser laut Honor bis zu anderthalb Tagen Laufzeit halten. Ein sehr realistischer Wert, wie wir in unserem Test feststellten. Im Akku-Test von PC Mark erzielt das Handy eine Laufzeit von 10 Stunden und 8 Minuten. Der Test simuliert dabei typische Nutzungsszenarien. Studien zufolge werden Handys täglich bis zu 6 Stunden genutzt. Eine maximale Laufzeit von 10 Stunden kommt den von Honor propagierten Wert von anderthalb Tagen also sehr nahe.

Leider verzichtet der Hersteller beim Honor Play auf den Einsatz einer Schnellladetechnik. Im Test dauerte ein voller Ladezyklus knapp zwei Stunden. Andere Geräte mit vergleichbarer Akkugröße brauchen nur 90 Minuten. Wer das Handy zumeist über Nacht lädt, dem kann dies aber egal sein. Drahtlos laden lässt sich das Honor Play übrigens nicht.

Kamera

Für Fotos und Videoaufnahmen bietet das Honor Play auf der Rückseite eine Dual-Kamera. Diese besteht aus einer 16-Megapixel-Kamera und einem 2-Megapixel-Sensor zur Erfassung von Tiefeninformationen. Mit der Kamera lassen sich also Bilder mit Bokeh-Effekt aufnehmen, einen optischen Zoom bietet die Kamera nicht. Dafür steht euch aber die vom Huawei Mate 20 Lite bekannte Master AI zur Verfügung.

Die KI soll bis zu 500 Szenen automatisch erkennen und die Bildparameter daran anpassen können. Nicht immer sehen die Bilder dadurch aber besser aus, wie unser Bildvergleich zeigt.

Nicht immer trifft diese aber die richtigen Entscheidungen wie dieses Bild zeigt.
Eine KI soll die Szenerie, die ihr fotografiert erkennen, und die Einstellungen darauf optimieren.

Das Bild links ist ohne Master AI entstanden, rechts hat der Assistent eingegriffen.

Generell kann sich die Bildqualität der Kamera aber sehen lassen, selbst in der Dämmerung gelingen noch schicke Fotos. Für Selfies steht eine 16-Megapixel-Frontkamera bereit. Über die Frontkamera könnt ihr wahlweise auch das Smartphone entsperren. Die Gesichtserkennung kann aber mit einem Foto einfach überlistet werden, darauf weist Honor bei der Einrichtung hin. Zudem hatte das Honor Play im Test bei Dunkelheit Probleme, unser Gesicht zu erkennen.

Honor Play: Kamera-Samples

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Preis und Verfügbarkeit

Das Honor Play ist seit Ende August 2018 in Deutschland erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung lautet 329 Euro, für die Player Edition verlangt Honor 349 Euro. Aktuelle Angebote findet ihr am Ende des Artikels.

Honor Play: Fazit

Preis-Leistung-Kracher mit eingeschränkten Gaming-Qualitäten 8/10

Honor ist mit dem Honor Play mal wieder ein echter Preis-Leistung-Kracher gelungen. Egal ob Verarbeitung, Performance oder Akkulaufzeit: In fast allen Kategorien ist das Handy gemessen am Preis überdurchschnittlich. Als Gaming-Smartphone taugt es aber nur bedingt. Hier hätten wir uns vor allem mehr Speicher gewünscht. Die Gaming-Effekte sind bis auf die Histen-Soundtechnik mehr ein Gimmick, und funktionieren zudem aktuell nur mit PUBG Mobile.

Das hat uns gefallen

  • gute Akkulaufzeit
  • Histen-Soundeffekte
  • wertige Verarbeitung
  • gute Ausstattung

Das hat uns nicht gefallen

  • Smart Shock eher Gimmick
  • viele Gaming-Features funktionieren nur mit PUBG Mobile
  • nur 4 Gigabyte Arbeitsspeicher
Testnote 8,0 von 10
Jan Kluczniok
Bewertet von Jan Kluczniok
8,0 / 10
Design und Verarbeitung

Design und Verarbeitung Designsprache, Farbauswahl, gewählte Materialien, Haptik und der so genannte Look & Feel des Geräts werden unter diesem Punkt bewertet.

8,0 / 10
Ausstattung und Bedienung

Ausstattung und Bedienung Display, Prozessor, Gerätespeicher, Betriebssystem und Nutzeroberfläche werden unter diesem Punkt bewertet.

8,0 / 10
Sprachqualität

Sprachqualität Wie klingen die Gesprächspartner? Gibt es Aussetzer in der Verbindung? Dies wird unter diesem Punkt bewertet.

8,0 / 10
Akkulaufzeit

Akkulaufzeit Lauf- und Ladezeiten des Akkus sowie die Bauweise (fest oder wechselbar) werden unter diesem Punkt bewertet

8,0 / 10
Multimedia

Multimedia Kamera, Lautsprecher sowie weitere Multimedia-Funktionen (zum Beispiel Infrarotsender) werden unter diesem Punkt bewertet.

Informationen zum Leihgerät

Das Testgerät ist eine Leihgabe von Honor.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und ggf. zuzüglich Versandkosten. Details zu den Angeboten finden Sie auf der jeweiligen Webseite/Shop.

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9
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