HTC U12+ im Test: Anders als die anderen

Innovatives Top-Smartphone

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von Jan Kluczniok
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HTC U12+ - Titelbild

HTC war einmal einer der führenden Smartphone-Hersteller. In den vergangenen Jahren machte das Unternehmen aber mehr mit schwachen Quartalszahlen und Entlassungen Schlagzeilen. Das dürfte sich nun ändern. Mit dem HTC U12+ bringt der taiwanische Hersteller nämlich ein neues Top-Smartphone auf den Markt, das sich im Test erfrischend anders präsentiert als die Konkurrenz. Mit diesen Funktionen will HTC das Galaxy S9 und Co. übertrumpfen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Design und Verarbeitung
  2. Bedienung
  3. Performance
  4. Ausstattung
  5. Software
  6. Sprachqualität
  7. Akkulaufzeit
  8. Kamera
  9. Preis und Verfügbarkeit
  10. Fazit & Alternativen
  11. Datenblatt

 - Für das HTC U12+ ist eine neue Betriebssystemversion verfügbar

HTC verteilt erneut ein Firmware-Update für sein Top-Modell HTC U12+. Neben neuen Funktionen für die druckempfindlichen Tasten und anderen Verbesserungen bringt euch das Update auch virtuelle Katzen auf das Handy.

Die Top-Smartphones der großen Hersteller werden sich von Jahr zu Jahr ähnlicher. "Notch" im Display, leistungsfähiger Octa-Core-Prozessor unter der Haube, Dual-Kamera auf der Rückseite, Rahmen aus Aluminium, Rückseite aus Glas, Android 8 ab Werk - egal ob OnePlus 6, Honor 10, LG G7 oder Huawei P20: diese Beschreibung trifft auf fast alle Top-Smartphones 2018 zu. Umso erfreulicher, wenn sich ein Hersteller traut, aus dem Einheitsbrei auszubrechen.

HTC hat in diesem Jahr den Mut dazu. Bei seinem Top-Modell U12+ macht der taiwanische Hersteller einiges anders als Huawei, Sony, Samsung und Co. Auch wenn das HTC U12+ auf den ersten Blick recht gewöhnlich wirkt. Was das Smartphone aus der Masse hervorhebt, erfahrt ihr in unserem Video-Review oder in den folgenden Zeilen.

HTC U12+ im Video-Review

Dem HTC U12+ sieht man seine Besonderheiten wie erwähnt nicht gleich auf den ersten Blick an. Das Gehäuse besteht auch hier aus Glas und Metall, der Bildschirm ist nahezu randlos und im 18:9-Format gehalten. HTC verzichtet aber auf die trendige Einkerbung im Display. Oberhalb des Bildschirms bringt das Unternehmen beim U12+ nämlich gleich zwei Frontkameras, einen Näherungssensor sowie den Ohrmuschellautsprecher unter.

Design und Verarbeitung

Diese Elemente auf Biegen und Brechen in eine Einkerbung zu stopfen, damit der Nutzer zwei Prozent mehr Display hat, erschien HTC wenig sinnvoll, erklärte der taiwanische Hersteller im Gespräch mit netzwelt. Dennoch erreicht das sechs Zoll große HTC U12+ ein Display-zu-Gehäuse-Verhältnis (Screen-to-Body-Ratio) von knapp 80 Prozent und übertrifft damit den Vorgänger U11+ um knapp zwei Prozent. Statt auf eine "Notch" setzt HTC in Sachen Design auf ein eigenes Charakteristikum. So ist das HTC U12+ nicht nur in den Farben Schwarz (Ceramic Black) und Rot (Flame Red) erhältlich, sondern auch in der Variante "Translucent", mit der ihr in eurem Freundeskreis garantiert die Blicke auf euch zieht.

Bei dieser ist das Gehäuse weitestgehend durchsichtig, HTC gewährt euch also ein Blick auf das Innenleben des Smartphones. Ihr könnt euch diese Farbvariante auf dem Titelbild unseres Testberichts näher anschauen. Der Transparenzeffekt fällt zwar nicht so stark aus wie seiner Zeit etwa beim durchsichtigen Game Boy, wir empfinden die Farbvariante aber als willkommene Abwechslung. Netter Nebeneffekt: Fingerabdrücke sind auf dem Gehäuse zwar sichtbar, fallen aber nicht so negativ auf.

Eine weitere Besonderheit des HTC U12+ stellt der Rahmen dar. Dieser ist wie beim Vorgänger aus Aluminium gefertigt. Einschalter sowie die Lauter- und Leister-Taste sind in diesen nicht eingesetzt, sondern in den Rand eingearbeitet. Sie stechen praktisch nur als Erhebung aus dem Rahmen hervor, herunterdrücken könnt ihr sie also nicht. Ein Drucksensor erkennt jedoch, wenn ihr Kraft auf den Button ausübt und führt dann die jeweilige Aktion aus. Ein haptisches Feedback informiert euch zudem darüber, dass die Eingabe erfasst wurde. Das war im Test gewöhnungsbedürftig, bringt laut HTC den Vorteil, dass die Buttons nicht mehr verschleißen können.

Der Nachteil: Die "Fake-Buttons" sind arg gewöhnungsbedürftig. So lässt sich die Stärke des haptischen Feedbacks nicht regulieren und gefühlt reagieren die Buttons unterschiedlich stark auf Druck. Ein weiterer Nachteil: Gewohnte Tastenkombinationen, wie zum Beispiel Einschalter und Leiser-Taste gleichzeitig drücken, um einen Screenshot zu erstellen, funktionieren nicht. Offenbar können die Sensoren nicht zeitgleich Eingaben auf zwei Buttons verarbeiten. Ihr müsst daher neue Shortcuts lernen. Nach einigen Wochen dürfte dies aber kein Problem mehr sein.

Bedienung

Drucksensoren finden sich auch im unteren Drittel des Smartphone-Rahmens. Sie sollen erkennen, wenn ihr das Smartphone drückt und führen dann eine von euch zuvor festgelegte Funktion aus. Dieses Edge Sense genannte Feature kennt ihr bereits vom HTC U11. Der taiwanische Hersteller hat die Funktion bei seinem neuen Top-Smartphone jedoch deutlich erweitert. So registriert Edge Sense jetzt nicht nur, wenn ihr Druck auf dem Rahmen ausübt, sondern zum Beispiel auch, wenn ihr den Rahmen kurz antippt.

So könnt ihr noch mehr Shortcuts für häufig genutzte Funktionen definieren und das Beste: Abhängig von der App, in der ihr euch gerade befindet, sollt ihr den Rahmengesten andere Features zuweisen können. Diese Funktion war auf unserem Testgerät jedoch noch nicht verfügbar. Dennoch hinterlässt Edge Sense 2.0 einen guten Eindruck, im Test ließen sich damit favorisierte Apps und häufig genutzte Funktionen deutlich schneller und ohne Fingerverrenkungen aufrufen beziehungsweise ausführen.

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Ein weiterer Vorteil von Edge Sense 2.0 ist laut HTC, dass das Smartphone erkennt, ob ihr es in der Hand haltet und gerade zum Beispiel einen Text lest. In diesem Fall wird dann die automatische Bildschirmdrehung deaktiviert. So weit die Theorie, in der Praxis klappte dies noch nicht immer. Häufig erkannten die Sensoren zu spät, wie wir das Smartphone halten und änderten die Bildschirmorientierung verzögert.

Für Edge Sense 2.0 wird dem Hersteller zufolge eine neue Art von Drucksensor verwendet, daher werden die Features nicht per Software-Update ihren Weg auf das HTC U11, HTC U11 life und HTC U11+ finden.

Performance

Als Prozessor fungiert der Octa-Core-Chip Snapdragon 845, der bereits dem OnePlus 6 ordentlich Beine macht. Ihm stehen hierzulande 6 Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte Gerätespeicher zur Verfügung. Im Ausland wird es das HTC U12+ auch mit 128 Gigabyte Speicher zu kaufen geben. Immerhin könnt ihr hierzulande aber den Speicher per microSD-Karte um bis zu 2 Terabyte erweitern.

Ausstattung

Neben den genannten Besonderheiten weist das HTC U12+ nahezu alles auf, was ihr von einem Top-Smartphone 2018 erwarten dürft. Das Gehäuse ist gemäß IP68 gegen Staub und Wasser geschützt. Das sechs Zoll große Display löst nicht nur in Quad HD auf, sondern unterstützt auch die Wiedergabe von HDR10-Videos - allerdings nur von YouTube.

Für HDR-Inhalte von Netflix und Amazon fehlen dem HTC U12+ noch entsprechende Zertifizierungen. Verzichten müsst ihr wie bei vielen Konkurrenten ebenfalls auf einen Klinkenanschluss. Von diesem hat sich der taiwanische Hersteller verabschiedet. Geladen oder mit Zubehör verbunden wird das HTC U12+ über einen USB C-Port.

Software

Als Betriebssystem fungiert auf dem HTC U12+ ab Werk Android 8.0, ein Update auf Android P hat der Hersteller bereits gegenüber netzwelt bestätigt. HTC verwendet zwar kein reines Android, die Nutzeroberfläche Sense fällt aber äußerst schlank aus und rüstet nur wirklich sinnvolle Features nach. Neben Edge Sense oder den von älteren HTC-Handys bereits bekannten BlinkFeed, ist dies auf dem HTC U12+ eine Gesichtserkennung. Diese soll dank zweiter Frontkamera sicherer sein als auf anderen Android-Geräten.

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Tatsächlich ließ sich die Gesichtserkennung im Test nicht mit einem einfachen Foto austricksen. Sie hat aber wie auf anderen Geräten auch Probleme bei direkter Sonneneinstrahlung, Dunkelheit oder wenn ihr eine Sonnenbrille tragt. Dennoch ist die Funktion als Ergänzung zum Fingerabdrucksensor nett.

Sprachqualität

Für die Sprachaufnahme bietet euch das HTC U12+ vier Mikrofone. Diese sorgen im Test für eine hervorragende Geräuschunterdrückung. Selbst als wir an einer stark befahrenen Straße standen, nahm unser Gesprächspartner die erhöhte Geräuschkulisse nicht wahr. Die Geräuschunterdrückung geht allerdings ein wenig zulasten der Natürlichkeit der Stimmen. Dies lässt sich aus unserer Sicht aber verschmerzen.

Wahlweise gibt es das HTC U12+ auch als Dual-SIM-Smartphone zu kaufen. Dann könnt ihr den Speicherkartenslot alternativ auch mit einer zweiten Nano-SIM-Karte bestücken, müsst aber auf die Möglichkeit verzichten den Speicher erweitern zu können. Beide SIM-Slots unterstützen dabei den schnellen Datenfunk LTE.

Akkulaufzeit

HTC-Smartphones sind nicht als Dauerläufer bekannt, davon kann der Tester als langjähriger Nutzer eines Desire HD und One M7 ein Lied singen. Das HTC U12+ führt diese Tradition leider fort. Trotz eines 3.500 Milliamperestunden fassenden Akkus, musste das Smartphone im Test in der Regel abends wieder an die Steckdose. Wer viel mit dem Handy daddelt oder im Netz surft, muss mitunter tagsüber das U12+ kurze Zeit laden, um noch Reserven für den Abend zu haben. In solchen Momente vermissten wir im Test die Möglichkeit das Gerät drahtlos zwischendurch zu laden, umso mehr. Denn trotz Glascover verzichtet HTC auf die Integration einer Qi-Spule für Wireless Charging.

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Der kabelgebundene Ladevorgang ist dafür rasend schnell. In weniger als 45 Minuten war der Akku im Test zu über 60 Prozent geladen. Ein vollständiger Ladezyklus dauerte knapp 90 Minuten. Wer etwas Geld über hat investiert dieses in den Kauf eines Quick Charge 4.0 (QC) fähigen Netzteils. Das HTC U12+ unterstützt die weiter entwickelte Schnellladetechnik bereits. Im Lieferumfang findet ihr aber nur einen QC 3.0-Adapter.

Eine Ursache für die mäßige Akkuleistung könnte sein, dass das HTC U12+ ab Werk mit Quad HD-Auflösung läuft. Während viele andere Hersteller ihre Geräte auf Full HD runter drosseln. Wir werden dieses in einem Vergleichstest noch einmal genauer prüfen.

Kamera

Wie bereits eingangs erwähnt, bietet das HTC U12+ eine Dual-Kamera auf der Vorderseite. So könnt ihr auch Selbstporträts mit einem hochwertigen Bokeh-Effekt versehen. Die Stärke des Effekts könnt ihr dabei auf Wunsch auch selbst während der Aufnahme variieren. Das klappte im Test sehr gut. Selbst feine Details wie Haare wurden nicht versehentlich unscharf gestellt, auch mehrere Objekte im Vordergrund verwirrten den Algorithmus nicht. Allerdings raten wir euch dazu den Schönheitsfilter auszustellen, um einen starken Weichzeichnungseffekt zu vermeiden.

HTC U12+: Kamera-Samples

7 Bilder
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Auf der Rückseite weist das U12+ ebenfalls eine Dual-Kamera auf. Diese besteht anders als auf der Vorderseite nicht aus zwei 8-Megapixel-Kameras, sondern aus einer 12-Megapixel-Weitwinkel- und einer 16-Megapixel-Kamera mit Telelinse. Neben einem Bokeh-Effekt kann die hintere Dual-Kamera also auch einen zweifachen optischen Zoom simulieren.

Deren Verwendung ist jedoch nur bei guten Lichtverhältnissen sinnvoll. Denn die Telelinse fällt mit einer Blendenöffnung von F/2.6 im Vergleich zum Weitwinkelobjektiv mit der großen F/1.75-Blende recht lichtschwach aus. Ohne Zoom erzielt ihr jedoch auch bei schwachen Lichtverhältnissen beeindruckende Fotos ohne sichtbares Rauschen aber mit hohem Detailgrad. In der eingebundenen Mediengalerie findet ihr diverse mit dem HTC U12+ geschossene Fotos.

Preis und Verfügbarkeit

Das HTC U12+ ist offiziell seit dem 18. Juni 2018 in Deutschland verfügbar. Nicht jeder Händler hat das Smartphone jedoch auf Lager. Gerüchte um Lieferschwierigkeiten dementierte das Unternehmen zwar zuletzt. Doch während Amazon das Handy als verfügbar listet, könnt ihr im HTC Shop das Smartphone nur vorbestellen, geliefert wird es laut Online-Shop dann Ende Juli oder Anfang August. Die unverbindliche Preisempfehlung für das HTC U12+ lautet 799 Euro. Aktuelle Angebote für das Smartphone findet ihr nachfolgend.

HTC U12+: Fazit

Erfrischend anders! 8.2/10

HTC enthüllt als letzter der großen Hersteller sein neues Top-Smartphone und überrascht uns. Statt Einheitsbrei serviert uns das taiwanische Unternehmen ein interessantes Smartphone mit innovativen Features zu einem angemessenen Preis. Lediglich die mäßige Akkulaufzeit verhindert eine noch höhere Wertung.

Das hat uns gefallen

  • Edge Sense 2.0
  • gute Kamera bei Low-Light
  • IP68

Das hat uns nicht gefallen

  • mäßige Akkulaufzeit
  • keine Wireless Charging
  • kein QC 4.0-Adapter im Lieferumfang
Testnote 8,2 von 10
Jan Kluczniok
Bewertet von Jan Kluczniok
9,0 / 10
Design und Verarbeitung

Design und Verarbeitung Designsprache, Farbauswahl, gewählte Materialien, Haptik und der so genannte Look & Feel des Geräts werden unter diesem Punkt bewertet.

9,0 / 10
Ausstattung und Bedienung

Ausstattung und Bedienung Display, Prozessor, Gerätespeicher, Betriebssystem und Nutzeroberfläche werden unter diesem Punkt bewertet.

8,0 / 10
Sprachqualität

Sprachqualität Wie klingen die Gesprächspartner? Gibt es Aussetzer in der Verbindung? Dies wird unter diesem Punkt bewertet.

6,0 / 10
Akkulaufzeit

Akkulaufzeit Lauf- und Ladezeiten des Akkus sowie die Bauweise (fest oder wechselbar) werden unter diesem Punkt bewertet

9,0 / 10
Multimedia

Multimedia Kamera, Lautsprecher sowie weitere Multimedia-Funktionen (zum Beispiel Infrarotsender) werden unter diesem Punkt bewertet.

Informationen zum Leihgerät

Das Testgerät wurde netzwelt leihweise für vier Wochen von HTC zur Verfügung gestellt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und ggf. zuzüglich Versandkosten. Details zu den Angeboten finden Sie auf der jeweiligen Webseite/Shop.

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10
Leserwertung

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HTC U12+ verglichen

Ihr seid euch unsicher, ob ihr das HTC U12+ kaufen oder lieber zu einem Konkurrenzprodukt greifen solltet? Die folgenden Vergleichstests helfen euch bei der Kaufentscheidung. Wir stellen hier das HTC U12+ seinen schärfsten Konkurrenten gegenüber.

Bestenlisten

HTC U12+ wurde in folgende Smartphone-Bestenlisten einsortiert.

HTC U12+ - Specs: Die technischen Daten im Überblick

Die nachfolgende Tabelle zeigt euch die wichtigsten technischen Daten des HTC U12+ im Überblick. Eine detaillierte Auflistung findet ihr im technischen Datenblatt, um das HTC U12+ mit anderen Smartphones zu vergleichen besucht unseren Handy-Vergleich.

Prozessor Qualcomm Snapdragon 845
Display LCD IPS Color (16M) 1440x2880 px (6.0") 537ppi
RAM 6 GB
Gerätespeicher 64 GB
Hauptkamera 12 Megapixel
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  1. Gastkommentar · 

    Was ist erfrischend anders an dem Gerät? Dass es keine Notch mitbringt ist positiv, aber das S8/ S9 haben diese auch nicht. Ob nun die transparente Glasrückseite als alternatives Highlight ein Plus ist, wage ich zu bezweifeln. Wichtiger ist mir, ein Gerät nicht dauernd nachladen zu müssen, wenn man es mal intensiver nutzt. Und da versagt das U12. Bei meinem Galaxy S8+ habe ich immer die hohe Auflösung aktiviert und komme sehr gut über den Tag, auch bei intensiver Nutzung, sofern ich das AOD deaktiviere, was auch ein Feature ist, was man nicht unbedingt braucht. Die hier präsentierten Fotos sind okay, aber nicht herausragend. Also erst einmal auch kein Must Have für die Kamera. Der Preis ist eindeutig zu hoch, denn die gleichen Features bekommt man z.B. beim neuen Mi8 für ein paar Hunderter weniger. Die Notch kann man dort ausblenden, wenn sie stört (auch bei den Huaweis). Und das Akkumanagement von Xiaomi ist überzeugend - die Mi´s halten lange durch. Als langjähriger HTC-Kunde mit mehr als 20 Smartphones der Firma seit 2002 kann ich hier nichts sehen, was für mich einen Kaufanreiz darstellt. Der drucksensitive Rahmen mag für manche ein Feature sein, ebenfalls die Buttons - ich persönlich finde das Ganze eher nervig. Lieber mehr Akkukapazität, als solchen Schnickschnack, den effektiv kaum jemand nutzen wird, weil er auch oft Fehlbedienungen provoziert. Es ist anstrengend, aufzupassen, dass man nicht versehentlich durch das Halten des Geräes eine Aktion auslöst.

    1. Jan Niels Kluczniok · 

      Danke für dein Feedback. Erfrischend anders ist an diesem Gerät aus meiner Sicht, dass der Hersteller versucht sich mit eigenen Features, wie dem drucksensitiven Rahmen oder der zweiten Frontkamera, abzuheben. Anstatt wie die Konkurrenz mit KI-Kamera und Notch um Käufer zu werben. Wie ich im Test bereits erwähnt habe, kann man darüber streiten, ob der Rahmen ein Gimmick ist oder nützlich. Das ist ein Stückweit auch Geschmackssache. Zum Vergleich: Ich persönlich empfinde das AoD beim Galaxy S9 als praktisch, du schaltest es ab, weil du darauf verzichten kannst. Das Ausblenden der Notch ist bei anderen Geräten zwar möglich, hast du das im Alltag aber mal ausprobiert? Sie ist trotzdem immer noch deutlich erkennbar. Natürlich ist ein Mi8 günstiger. Allerdings kann ich die Xiaomi-Geräte nicht als Maßstab heranziehen, da die Modelle hierzulande offiziell nicht verkauft werden. Und wenn sie hier offiziell starten, wird der Preis nicht mehr so gering sein, wie in China. Beim Thema Akkumanagement sind wir uns einig. Da ist als Referenz aber immer noch das Moto Z Play zu sehen. An dessen Laufzeit kommt leider kein Flaggschiff heran. HTC muss in diesem Punkt aber da sind wir uns einig besser werden.

  2. Gastkommentar · 

    Das Smartphone unterstützt sehr wohl Quick Charge 4.0,HTC legt nur (leider) nicht das entsprechende Kabel bei. Die Verfügbarkeit ist ja generell eher gering. Das Smartphone gefällt mir gut. Vielleicht schafft es htc noch mal.

  3. Gastkommentar · 

    Niemand braucht ein Glanz-Phone. Nach kurzer Zeit wird man sagen: "Der Lack ist ab". Durchsichtig gefällt. Ist schließlich auch meine Idee. Ich würde da jedoch weiß transparent bevorzugen.

Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Mobile, Testbericht, HTC, Smartphone und HTC U12+.

Das HTC U12+ wurde ursprünglich mit Android 8.0 "Android O" ausgeliefert. Mittlerweile ist für das HTC U12+ die Version 8.0 "Android O" verfügbar.

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