Microsoft Surface 3 im Test: Der Tablet-Notebook-Mix für 599 Euro

Endlich lüfterlos

Microsofts aktuellstes Surface-Modell tritt zum Test an: Wie gut schlägt sich der lüfterlose Surface 3?

599 Euro verlangt Microsoft für das Surface 3, den Einstieg in die Notebook-Tablet-Welt. Doch adelt der Test das Windows-Tablet mit Tastatur wirklich zur Laptop-Alternative? Wo liegen die Unterschiede zum Surface Pro 3? Solltet ihr vielleicht auf das Surface Pro 4 warten? Wir geben Antworten im Test und im Video-Review.

Microsoft sieht das Surface 3, das im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht mit Windows RT, sondern mit einem vollwertigen Windows 8.1 inklusive einjähriger Office 365 Personal-Lizenz kommt, als die Zukunft des Notebooks. Dieser Anspruch galt bislang für das nach wie vor erhältliche Surface Pro 3. Im Vergleich zur Pro-Variante verfügt das Testgerät vor allem über einen kleineren Bildschirm und Atom- statt Intel Core-Prozessoren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Technische Daten Microsoft Surface 3
  2. Design und Verarbeitung
  3. Display
  4. Leistung und Akkulaufzeit
  5. Tastatur und Stiftbedienung
  6. Multimedia
  7. Umwelt und Erweiterbarkeit
  8. Fazit

Zum Verkaufsstart wird es das Surface 3 in zwei Versionen geben. Zum Preis von knapp 600 Euro (Studententarif 539 Euro) flattert die Basisversion mit zwei Gigabyte RAM und 64 Gigabyte SSD ins Haus. Die von uns an dieser Stelle getestete Top-Version mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 128-Gigabyte-Kapazität schlägt mit 719 Euro (Studententarif 647 Euro) zu Buche. Ab Sommer dieses Jahres wird es ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 für das Surface 3 geben. Die LTE-Version und weitere Bundles des Surface 3 werden Microsoft zufolge zu "einem späteren Zeitpunkt" verfügbar sein.

Microsoft Surface 3 im Test

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Technische Daten Microsoft Surface 3

  • CPU: Intel Atom x7-Z8700 (1,6 bis 2,4 Gigahertz)
  • Display: 10,8 Zoll (27,43 Zentimeter) ClearType
  • Auflösung: 1.920 x 1.280 Pixel
  • RAM: 2/4 Gigabyte
  • Speicher: 64/128 Gigabyte (eMMC)
  • Kamera: Frontkamera mit 3,5 Megapixel/Hauptkamera mit 8 Megapixel
  • Gewicht: 618 Gramm
  • Gewicht mit TypeCover: 884 Gramm
  • Anschlüsse: USB 3.0, miniDisplay, microSD, microUSB (Laden), Kopfhörer
  • Drahtlos: WLAN (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0 LE
  • Betriebssystem: Windows 8.1/Pro
  • Sonstiges: lüfterlos
  • Preis Testausstattung: 719 Euro + 149 Euro (Type Cover) + 49 Euro (Surface Pen)
  • Preis Basisausstattung: 599 Euro

Design und Verarbeitung

Am generellen Surface-Konzept hat Microsoft nichts verändert. Gut so - denn das robuste Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung zählt unserer Meinung nach zu den derzeit besten Tablet-Gehäusen. Das gilt für die Verarbeitung, nicht aber für die Gehäusegröße und das Gewicht. Mit gemessenen 618 Gramm ist das neue Surface alles andere als ein Leichtgewicht. Hält man das Surface 3 gegen ein Apple iPad Air 2, wirkt der Testkandidat zudem recht pummelig. Fast neun Millimeter ist es dick, wohingegen das iPad Air 2 gerade einmal sechs Millimeter misst.

Microsoft Surface 3 im Test

Dennoch ist das Surface 3 etwas dünner und leichter als das Surface Pro 3. Das liegt auch an der fehlenden aktiven Kühlung - die markanten Lüftungsschlitze der Pro-Variante weist das Surface 3 nicht auf.

Surface Pro 3 im Test: Let's talk about Lapability

Das Surface Pro 3 ist die stärkere, aber auch teurere Alternative zum Surface 3. Zudem hat es einen Lüfter.


Testbericht lesen

Auf der Rückseite stoßen wir erneut auf die aufklappbare Stütze. Der Klappständer lässt sich in drei verschiedenen Stufen arretieren. Die verschiedenen Neigungswinkel sind prinzipiell sinnvoll gewählt. Wieso Microsoft jedoch nicht den gleichen "Kickstand" wie beim Surface Pro 3 einbaut, ist uns schleierhaft. Dieser lässt nämlich eine stufenlose Verstellung zu. Falls ihr den SD-Kartenschacht sucht: Er wird erst sichtbar, wenn ihr die Stütze hochklappt.

Außerdem bietet das Surface 3 mit einem normal großen USB 3.0-Anschluss sowie einem miniDisplay-Port eine praxistaugliche Anschlusspalette. Der ebenfalls verbaute microUSB-Port dient lediglich dem Aufladen des Tablets. Dies funktioniert also auch mit eurem Smartphone-Netzteil.

Display

Der ClearType-Touchscreen mit einer Diagonale von 27,43 Zentimeter verfügt über ein recht ungewöhnliches Seitenverhältnis von 3:2, was im Alltag jedoch nicht weiter auffällt und in Office sogar die Darstellung verbessert. Die Anzeige spiegelt genauso stark wie die des iPad Air 2, doch die Surface-Anzeige strahlt in Maximalstellung subjektiv heller. Das hilft bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Zudem erfolgt die Ausleuchtung der Anzeige sehr gleichmäßig.

Der Kickstand arretiert in drei Stufen.
Der Kickstand arretiert in drei Stufen. (Quelle: netzwelt)

Dank des verbauten IPS-Panels kommt es auch dann nicht zu Farbverfälschungen, wenn ihr aus spitzem Winkel auf den 10-Zöller blickt. Gut gefällt uns auch die Farbwiedergabe, Schwarzwert und Kontrast. Die hohe Auflösung von 1.920 x 1.280 Bildpunkten führt zu einer durchgehend scharfen Darstellung der Inhalte. Selbst das parallele Betrachten von zwei Webseiten oder Fenster im Split-Screen (Snap) ist machbar.

Leistung und Akkulaufzeit

Im Inneren des Surface 3 steckt ein brandneuer, x86-fähiger Intel Atom x7-Z8700-Prozessor (Cherry Trail). Die Quad-Core-CPU ist mit ein Grund dafür, dass nun auch auf dem Surface 2-Nachfolger ein vollwertiges Windows 8.1-System installiert ist. Die beschnittene RT-Version der Vorgängergeneration gehört zu den Akten.

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Zum Vergleichstest

Die gefühlte Leistung des Surface 3 ist gut. Im reinen Tablet-Einsatz wie beim Surfen im Netz, dem Abspielen eines Videos oder Spiele aus dem Microsoft Store gibt es keine nennenswerten Verzögerungen. Apps öffnen generell zügig.

Setzt man hingegen die Notebook-Brille auf, stößt die Konfiguration an seine Grenzen - zum Beispiel wenn große Kopiervorgänge anstehen. Mal eben ein großes Video vom USB-Stick auf das Surface kopieren? Videos konvertieren? Bildbearbeitung? Das kann dauern. Schuld daran ist auch der von Microsoft verwendete eMMC-Speicher, der im Grundaufbau einer SD-Karte ähnelt. Diese Speicherart findet man in vielen Tablets, hingegen kaum in Notebooks, wo leistungsfähigere und damit wesentlich schnellere SSD-Module anzutreffen sind. Auch in der Pro-Variante des Surface finden sich SSD- statt eMMC-Module.

Aus dem Nickerchen (Warmstart) erwacht das Testgerät umgehend. Im Alltag dürften wohl 90 Prozent der Nutzer die Tablet-Notebook-Kombination auf diese Art und Weise aktivieren. Länger dauert der Kaltstart. Dann vergehen bis zu 20 Sekunden, bis das Surface wieder auf Eingaben reagiert.

Testweise installierten wir das Benchmark-Programm Cinebench R15 auf dem Surface 3. Im OpenGL-Test erreichte es 14,83 Bildwiederholungen in der Sekunde. Nach Abschluss des CPU-Tests standen 143 CB-Punkte an. Leistungsmäßig liegt das Testgerät damit unter der schwächsten Ausführung des Surface Pro 3 mit Intel Core i3-Prozessor, was zu erwarten war.

Der fest verbaute Akku mit einer Kapazität von 27 Wattstunden benötigt für eine komplette Ladung knapp 2,5 Stunden und ist für Laufzeiten von etwa sieben Stunden im Mischbetrieb (Videowiedergabe, Surfen, Textverarbeitung). Wer penibel auf die Bildschirmhelligkeit achtet und bei Bedarf die Funkverbindungen kappt, erreicht leicht längere Laufzeiten.

Tastatur und Stiftbedienung

Wir haben uns von Microsoft ein Surface-Set inklusive dem Bedienstift "Surface Pen" und Type Cover bestellt. Das alles treibt den Preis für unser Setup auf stolze 917 Euro hoch. Dafür bekommt man auch "richtige" Notebooks.

Sowohl Digitizer als auch Type Cover kosten Aufpreis.
Sowohl Digitizer als auch Type Cover kosten Aufpreis. (Quelle: netzwelt)

An das Schreibgefühl des Type Covers - Microsofts Kombination aus Bildschirmabdeckung und Tastatur mit physikalischen Tasten - konnten wir uns noch nie wirklich gewöhnen. Zumal die Tasten der Surface 3-Klaviatur im Vergleich zur Pro-Reihe wegen der geringeren Displaybreite enger zusammenstehen.

Der Druckpunkt fällt vergleichsweise schwammig und von Taste zu Taste leicht unterschiedlich aus. Dafür sind alle Tasten beleuchtet. Besser gefällt uns da das multitouchfähige Trackpad. Es bietet nur begrenzten Platz, reagiert jedoch akkurat und mit festem Druckpunkt auf Berührung. Eine Magnetleiste ermöglicht zwei verschiedene Anstellwinkel.

Mit einer gesteigerten "Lapability" warb Microsoft seinerzeit schon für das Surface Pro 3. Doch auch der kleine Bruder verhält sich auf den Knien bei angeschlossener Tastatur und ausgeklapptem Ständer eher wackelig. Dennoch ist das Type Cover in unseren Augen ein Pflichtkauf, da es gleichzeitig auch den Bildschirm schützt und für die Eingabe von URLs oder kurzem Text in jedem Fall geeignet ist. Nur eben das Verfassen von längeren Texten ist schwierig.

Den Surface Pen kennen wir ebenfalls schon vom Surface Pro. Er unterstützt 256 Druckstufen und verfügt über drei eingebaute Tasten. Die oberste, lila gefärbte Taste ist dabei die praktischste. Wenn ihr sie drückt, erwacht das Surface augenblicklich aus dem Standby-Modus und öffnet das vorinstallierte Notizprogramm OneNote - perfekt für nächtliche Geistesblitze. Über die Vor- und Nachteile des Surface-Stift-Konzepts haben wir uns in epischer Breite bereits im folgenden Video zum Surface Pro 3 ausgelassen.

Netzwelt Live : Microsoft Surface Pro 3

Das Notieren von kurzen Stichpunkten und das dabei beobachtete, automatische Erkennen von aufliegenden Handballen funktioniert gut. Jedoch stellen wir im Test eine nervige Latenz fest. Wenn ihr den Stift auf dem Touchscreen schnell hin- und herbewegt, benötigt die Anzeige immer eine Weile, um der Bewegung zu folgen. Zweimal kam es im Testzeitraum vor, dass das Surface sowohl Stift- als auch Fingereingabe ignorierte. Dann half nur ein kompletter Neustart.

Leider lässt sich der Stift nirgendwo am Surface selbst bei Nichtbenutzung befestigen. Die Gefahr ist daher groß, dass ihr den Stift entweder verliert oder ihn gerade nicht zur Hand habt, wenn ihr etwas notieren wollt.

Multimedia

Zwei Stereolautsprecher verbaut Microsoft auf der Vorderseite des Surface 3. Ihr Klang ist einigermaßen ausgeglichen und neutral, jedoch sehr dünn. Wenn ihr Microsofts 2-in-1-Gerät ungünstig in der Hand haltet, ist die Gefahr groß, dass ihr die Lautsprecher noch dazu verdeckt.

Mit der Frontkamera des Surface 3 aufgenommenes Testfoto.
Mit der Frontkamera des Surface 3 aufgenommenes Testfoto. (Quelle: netzwelt)

Überrascht waren wir von den Aufnahmen der rückseitig verbauten Hauptkamera, deren Sensor mit acht Megapixeln auflöst. Die Bilder erreichen in jedem Fall Schnappschussqualität. Und auch die vorn eingebaute 3,2-Megapixel-Kamera produziert brauchbare Bilder. Bei schlechteren Lichtverhältnissen rauschen jedoch beide Sensoren.

Mit der rückseitigen Hauptkamera aufgenommenes Testbild des Surface 3.
Mit der rückseitigen Hauptkamera aufgenommenes Testbild des Surface 3. (Quelle: netzwelt)

Umwelt und Erweiterbarkeit

Am Surface 3 gibt es für Laien nichts zu reparieren - hier schlagen bei dem Hybridgerät eindeutig die Tablet-Gene durch. Ist das Gerät defekt oder sollte irgendwann der Akku schlapp machen, kann nur der Kundendienst von Microsoft weiterhelfen.

Da es sich wie erwähnt um ein lüfterloses Konzept handelt und keine HDD mit beweglichen Teilen verbaut wurde, ist das Surface 3 im Betrieb komplett lautlos. Unter Stress erwärmt sich die Unterseite jedoch stark - wir haben bis zu 35 Grad am Gehäuse gemessen.

Manch einer, der mit dem Surface Pro 3 liebäugelte, könnte sich nun eher zum Surface 3 hingezogen fühlen. Wer ein wenig mit seiner Entscheidung warten kann: Schon im Sommer soll Microsoft das Surface Pro 4 vorstellen. Weitere Alternativen zum Testgerät findet ihr im Vergleichstest Tablet-PCs mit Windows 8 und Tastatur.

Microsoft Surface 3 : Fazit

Zuschlagen oder auf Surface Pro 4 warten 8.5/10

Auch wenn das Surface 3 wohl kaum ein Notebook vollständig ersetzen kann: Es ist das leichteste und damit mobilste Modell der Surface-Reihe, ist sehr gut verarbeitet und bietet ein vollwertiges Windows 8.1-OS. Unter den Tablet-PCs mit Tastatur kann es sich damit fast mühelos an die Spitze setzen. Es kostet deutlich mehr als etwa Acers Switch-Reihe, aber eine Ecke weniger als der günstigste Einstieg in die Surface Pro-Reihe (ab 800 Euro).

Das hat uns gefallen

  • Design und Verarbeitung
  • Lüfterlos
  • Display
  • Vollwertiges Windows 8.1

Das hat uns nicht gefallen

  • eMMC statt SSD
  • Teures (Pflicht)-Zubehör
  • Tastatur nach Notebook-Maßstäben
Testnote 8,5 von 10
Michael Knott Team-Bild
Bewertet von Michael Knott
9,0 / 10
Design

Design Verarbeitung, Materialwahl und Ergonomie eines Tablets werden unter dem Punkt Design zusammengefasst.

9,0 / 10
Display

Display Auflösung, Helligkeit, Kontrast, Farbtreue, Oberfläche und Blickwinkel einer Tablet-Anzeige werden unter dem Punkt Display bewertet.

5,0 / 10
Leistung

Leistung Benchmark-Ergebnisse, Alltagsgeschwindigkeit, Software-Angebot und Akkulaufzeit eines Tablets werden unter dem Punkt Leistung bewertet.

8,0 / 10
Ausstattung

Ausstattung Zahl und Art der vorhandenen Schnittstellen, Speicher und weitere Optionen werden unter dem Punkt Ausstattung bewertet.

8,0 / 10
Multimedia

Multimedia Die Qualität von Lautsprechern und Kameras bewerten wir unter dem Punkt Multimedia.

Informationen zum Leihgerät

Das Testgerät wurde uns von Microsoft Deutschland für einen Zeitraum von sieben Werktagen zu Verfügung gestellt. Nach Testende wird es wieder an den Hersteller zurückgeschickt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und ggf. zuzüglich Versandkosten. Details zu den Angeboten finden Sie auf der jeweiligen Webseite/Shop.

9
Leserwertung

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Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

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Microsoft Surface 3 im Zeitverlauf
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  • Surface 3: Günstigere Windows 10-Alternative zum Surface Pro 3

    07.04.2015 Laut Microsoft ist das neue Surface 3 das bislang leichteste und dünnste Mitglied der wachsenden Surface-Reihe. Es wiegt 622 Gramm und ist 8,7 Millimeter dick. Im Gegensatz zum Surface Pro 3 (12,0 Zoll) bietet das "Pro-lose" Surface einen kleineren Bildschirm mit einer Diagonalen von 10,8 Zoll. Erneut setzt Microsoft auf das so genannte ClearType-Display mit Full HD-Auflösung (1.920 x 1.280 Pixel). Ein Lüfter ist nicht verbaut - das Tablet wird passiv gekühlt.

    Direkt zum Verkaufsstart wird es zwei Varianten des Surface 3 geben, die sich lediglich im Speicher voneinander unterscheiden. Die Grundausstattung zum Preis von 600 Euro verfügt über zwei Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Flash-Speicher. Die Top-Ausstattung mit doppelter RAM- und SSD-Kapazität (vier Gigabyte RAM / 128 Gigabyte SSD) kostet 720 Euro. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es zudem eine LTE-Variante mit eingebautem Modem geben.

    Unabhängig der gewählten Speicherausstattung baut Microsoft einen Intel Atom x7-Z8700-Prozessor sowie zwei Kameras (8,0 und 3,5 Megapixel) ein. Anschlussseitig stehen ein USB 3.0-Port in Standardgröße, miniDisplay-Port, microSD-Kartenleser sowie ein microUSB-Port zum Laden bereit.

    Den Bedienstift Surface Pen müssen Interessierte separat zum Preis von 50 Euro erwerben. Gleiches gilt für die speziell auf das Surface 3 zugeschnittene Tastaturhüllen Type Cover (150 Euro). Außerdem bietet Microsoft die praktische Dockingstation zum stolzen Preis von 230 Euro an.

    Neben der etwas kleineren Displaygröße und der rein passiven Kühlung unterscheidet sich der Neuzugang hauptsächlich durch den schwächeren Prozessor vom nach wie vor erhältlichen Surface Pro 3. Für rechenintensive Aufgaben empfiehlt Microsoft daher nach wie vor das Surface Pro 3. Bei Kaufinteresse solltet ihr zusätzlich beachten, dass der miniDisplay-Port des Surface 3 keine Reihenschaltung mehrerer Monitore erlaubt. Im Gegensatz zum Surface Pro 3 könnt ihr also nur einen externen Monitor anschließen.

    Dafür lässt sich das Surface 3 im Gegensatz zur Pro-Version über den microUSB-Port über ein externes Akku-Pack mit Strom versorgen, was gerade unterwegs extrem praktisch ist. Doch die beiden 3er von Microsoft unterscheiden sich in einem weiteren Detail voneinander: Der rückseitig verbaute, so genannte Kickstand lässt sich beim Surface 3 in drei verschiedenen Positionen arretieren. Beim Surface Pro 3 lässt sich die Stütze stufenlos ausklappen.

    Was uns am Surface Pro 3 besonders gut und was nicht so gut gefiel, lest ihr am besten im Testbericht zum Surface Pro 3 nach.

    Weitere Neuigkeiten und Tests rund um das Thema Tablet-PC findet ihr ebenfalls auf netzwelt.

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