Microsoft Surface Pro 3 im Test: Let's talk about Lapability

Microsoft Surface Pro 3 im Test: Let's talk about Lapability

Microsofts Surface Pro 3 stellt sich dem Test: Waren wir anfangs noch davon überzeugt, dass sich der Hybrid aus Tablet und Ultrabook eine saftige Empfehlung abholen wird, kommen wir nun zu einer Empfehlung mit Einschränkungen: Denn Nummer 3 ist ein echter Hitzkopf geworden.

Microsofts Surface Pro 3 ist traumhaft verarbeitet und bietet endlich eine gelungene Mischung aus Leistung, Display und Abmessungen. Reichen diese Punkte aus, um den Hybrid aus Tablet und Ultrabook als Universalgerät fit für den Alltag zu machen? Im Test schlägt sich Nummer 3 gut, aber es bleiben immer noch ein paar Fragezeichen. Eins davon brennt sich höchst aufdringlich auf die Stirn.

Wie ein echter Laptop: Als "Lapability" bezeichnet Microsoft die Fähigkeit vom Surface, auch auf dem Schoß Halt zu finden.
Wie ein echter Laptop: Als "Lapability" bezeichnet Microsoft die Fähigkeit vom Surface, auch auf dem Schoß Halt zu finden.

Bei der ersten Präsentation in New York bekam die neue Surface-Generation gleich die große Bühne. Ein Indiz dafür, dass Microsoft es ernst mit dem Hybridgerät meint. Das Surface Pro 3 ist mit einem zwölf Zoll großen Touchscreen leichter, größer und flacher als die Vorgänger. In der Dicke misst es nicht mehr als ein älteres iPad. Dennoch soll sich das Windows 8.1 Pro-Tablet als Ultrabook-Ersatz anbieten.

Technische Daten

  • CPU: Intel Core i5-4300U (1,9 bis 2,5 Gigahertz)
  • Grafik: Intel HD 4400 Graphics
  • RAM: vier Gigabyte
  • SSD: 128 Gigabyte
  • Display: zwölf Zoll (30,48 Zentimeter)
  • Auflösung: 2.160 x 1.440
  • OS: Windows 8.1
  • Anschlüsse: Tastatur-Dock, USB 3.0, miniDisplay-Port, Kopfhörer, SD-Kartenschacht
  • Optisches Laufwerk: nein
  • Drahtlos: WLAN 802.11 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0
  • Gewicht: 805 Gramm
  • Gewicht mit Type Cover: 1.101 Gramm
  • Preis Testgerät: 1.000 Euro
  • Sonstiges: eingebaute Stütze auf der Rückseite, TPM-Chip

"Mehr Halbes als Ganzes" (Surface RT) und "Ergonomisch bedenklich" (Surface Pro 2) - diese Überschriften verpasste netzwelt den Vorgängermodellen aus Microsofts Surface-Reihe. Vergessen. Denn nun freuen wir uns regelrecht auf das, was vor uns liegt. Und die Vorfreude fängt beim Studieren des Datenblatts an. Drei verschiedene Basisversionen gibt es vom neuen Surface Pro 3. Beim Testgerät handelt es sich um die zweitgünstigste Variante zum Preis von knapp 1.000 Euro.

Microsoft Surface Pro 3

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Alle Versionen verfügen über stromsparende Intel Haswell-Prozessoren. Deutlich größer fällt stets der Bildschirm aus, der nun in der Diagonale zwölf Zoll (30,48 Zentimeter) misst und eine Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln liefert. Ein deutliches Plus an Größe und Auflösung im Vergleich zum Surface Pro 2, dessen Full HD-Bildschirm in der Diagonale 10,6 Zoll misst.

Versionen 

Einsteigerversion

  • CPU: Intel Core i3
  • RAM: vier Gigabyte
  • SSD: 64 Gigabyte 
  • Preis: 800 Euro

Mittlere Ausstattungslinie

  • CPU: Intel Core i5
  • RAM: vier Gigabyte/acht Gigabyte
  • SSD: 128 Gigabyte/256 Gigabyte
  • Preis: 1.000 Euro/1.300 Euro

Top-Ausstattungslinie

  • CPU: Intel Core i7
  • RAM: acht Gigabyte
  • SSD: 256 Gigabyte/512 Gigabyte
  • Preis: 1.550 Euro/1.950 Euro

Größeres Display: pixelfree statt Retina

Microsoft zufolge nutzen stolze 96 Prozent aller Tablet-Besitzer mindestens noch einen klassischen PC. Als einen der Hauptgründe für diesen Umstand hat die Konzernführung in Redmond die geringe Produktivität der meisten Flachcomputer ausgemacht: fehlende oder umständliche Einbindung von Maus und Tastatur, zu geringe Leistung und ein zu kleiner Bildschirm. Zudem laufen auf iPad und Co. rechenintensive Desktop-Programme wie Photoshop nur in abgespeckter Form.

Ausreichend Leistung bot bereits die zweite Generation des Surface Pro. Der augenscheinlichste Gewinn ist für netzwelt daher zum einen das leichtere Gehäuse und zum anderen der größere Bildschirm. Mit einer Diagonale von zwölf Zoll (30,48 Zentimeter) lässt es sich auf Dauer in der Tat augenschonender arbeiten. Dazu trägt die hohe Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln bei, für die Microsoft das etwas irreführende Schlagwort "pixelfree" gebraucht. Gemeint ist, dass das bloße Auge keine einzelnen Bildpunkte mehr erkennen kann, da diese sehr dicht beieinander liegen. Apple verwendet für diese Eigenschaft das Retina-Label.

Microsoft Surface Pro 3 im Test

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Sehr hoch fallen die Blickwinkel auf die Anzeige aus. Egal aus welchem Winkel Nutzer auf den 12-Zöller schauen - zu Farbverfälschungen oder Helligkeitsverlusten kommt es nicht. Jedoch reicht die maximale Helligkeit im Alltag oft nicht aus, um die auftretenden Spiegelungen zu überstrahlen. Auch in Innenräumen spiegelt die Anzeige heftig.

Verarbeitung: So fühlt es sich an

Schon die Vorgänger waren akkurat zusammengesetzt. Wenig verwunderlich, dass auch das Surface Pro 3 tadellos verarbeitet ist. In diesem Punkt ist es absolut auf Augenhöhe mit Apples iPad Air. Das leicht angeraute Magnesiumgehäuse fühlt sich sogar noch ein wenig hochwertiger an. Spaltmaße, Grate und sonstige Produktionsfehler werden am mindestens 800 Euro teuren Tablet-Ultrabook vergeblich gesucht.

Positiv macht sich das geringe Gewicht von knapp unter 800 Gramm bemerkbar. Sehr lange wird man das Surface Pro 3 dennoch nicht in einer Hand halten wollen. Wozu auch: Der rückseitig angebrachte "Kickstand" lässt sich endlich stufenlos verstellen, rastet mit einem satten Klack in der Endposition ein und bietet in unterschiedlichsten Positionen ausreichend Halt.

Schön gemachte Details finden sich rund um das Gehäuse
Schön gemachte Details finden sich rund um das Gehäuse

Tambourine Man's Type Cover

Sowohl das zum Test vorliegende Touch Cover als auch das ebenfalls erhältliche Type Cover, jene Tastaturen, die per Magnet an das Surface geheftet werden und gleichzeitig als Displayschutz dienen, hat Microsoft überarbeitet. Sie sind aufgrund des gewachsenen Bildschirms ein Stück weit größer als bei den zehn Zoll großen Surface-Modellen. Im gleichen Atemzug vergrößerte Microsoft das Trackpad. Wir haben es ausprobiert: Das Type Cover des Surface 2 ist mit dem Surface Pro 3 kompatibel - auch wenn es zugeklappt nicht die volle Bildschirmbreite abdeckt.

"Lapability" - mit diesem Kunstwort umschreibt Microsoft die verbesserte Balance des Surface Pro 3 auf dem Schoß. Verhielten sich die Vorgänger mit angesteckter Tastatur auf dem Schoß noch wie zwei labbrige Toasthälften, gelingt dem Neuzugang dies nun deutlich besser. Grund hierfür ist das obere Ende der Tastatur, das nun bei Bedarf mit vergrößerter Fläche am Tablet andockt. Diese Eigenschaft ist essenziell für Tablets, die gegen die Laptop-Konkurrenz antreten. So stabil wie ein klassisches Notebook verhält sich das Surface aber bei Weitem nicht auf dem Schoß oder den Knien. Schade ist auch, dass Microsoft es technisch nicht gestattet, die Tastatur getrennt vom Tablet einzusetzen. Die Verbindung per Magnetverschluss ist zwingend erforderlich.

Druckpunkt und Hub bei Tastaturen sind immer eine Geschmacksfrage. Doch wir finden: So angenehm wie auf einer klassischen Notebook-Tastatur schreibt es sich auf dem Type Cover nicht. Dafür ist vor allem der Druckpunkt zu undefiniert und noch dazu von Taste zu Taste minimal verschieden. Befindet sich die Tastatur im angewinkelten Zustand, klingt das "in die Tasten hauen" zudem stark nach Tamburin.

Der Druckpunkt des Type Covers erntet Kritik. Auf einem klassischen Notebook schreibt es sich nach wie vor besser.
Der Druckpunkt des Type Covers erntet Kritik. Auf einem klassischen Notebook schreibt es sich nach wie vor besser.

Die Überarbeitung des Trackpads war überfällig. Nun ist es wesentlich einfacher, Multitouch-Gesten durchzuführen, da die Gleiteigenschaften deutlich besser sind. Eine optische Unterteilung zwischen linker und rechter Maustaste gibt es nicht, was im Alltag aber auch kein Problem darstellt. In unseren Augen viel wichtiger: Das Trackpad lässt sich auch physikalisch herunterdrücken.

Verbesserter Stift

Als eins der wenigen Tablets überhaupt unterstützt die Surface-Reihe einen aktiven Bedienstift (Digitizer). Stellte im Vorgängermodell noch Wacom die Digitizer-Technik, verbaut Microsoft nun Komponenten von N-trig. Das Schreibgefühl mit dem überarbeiteten Stift aus Aluminium ist angenehm, erinnert jedoch nur entfernt an das Schreiben auf Papier.

Praktisch: Auch wenn sich Microsofts Riesen-Tablet im Ruhezustand befindet, genügt wie beim Kugelschreiber ein Druck auf die hintere Stifttaste, um das System nicht nur einzuschalten, sondern gleichzeitig auch das Notizprogramm OneNote zu öffnen. Auf dem Nachttisch abgelegt wird das Tablet zum Ideenfänger nächtlicher Eingebungen. Klasse. Der Stift dürfte für viele potenzielle Kunden ein Hauptgrund sein, sich näher mit dem Microsoft-Tablet zu beschäftigen, und der Hersteller bewirbt den neusten Hardwarespross massiv mit den Stiftfunktionen.

Das ist spitze: Ein Druck auf die Stiftspitze öffnet automatisch das Notizprogramm OneNote. Das klappt sogar aus mehreren Metern Entfernung und auch dann, wenn sich das Surface im Ruhemodus befindet.
Das ist spitze: Ein Druck auf die Stiftspitze öffnet automatisch das Notizprogramm OneNote. Das klappt sogar aus mehreren Metern Entfernung und auch dann, wenn sich das Surface im Ruhemodus befindet.

Treffen die dünne Stiftspitze und das Surface-Display mit etwas erhöhtem Druck aufeinander, bilden sich auf dem Touchscreen Schlieren. Bei weißem Hintergrund zeigt sich um die Stiftspitze herum dann kurzfristig ein dunkler Schatten. Ein Schönheitsfehler, der auf das vergleichsweise weiche Frontglas zurückzuführen ist, aber gerade dann stört, wenn man die 256 möglichen Druckstufen in den Zeichenprogrammen ausnutzen möchte. Gut funktioniert die Handballenerkennung. Nutzt man den Stift, ignoriert der Touchscreen zuverlässig den aufliegenden Handballen.

Der aktive Bedienstift wird von zwei Mini-Batterien befeuert und fühlt sich hochwertiger an als bei den Vorgängermodellen. Uns gefällt der Digitizer des Sony Vaio Duo 13, der ebenfalls zum Surface kompatibel ist, jedoch noch ein bisschen besser, da er ein wenig schwerer ist.

Leider versäumt es der Konzern aus Redmond, die alternative Eingabemethode tiefer in Windows 8.1 zu integrieren, was uns schon bei manch anderem Convertible zur Weißglut brachte. Daher kommt der gut gemachte Digitizer im Alltag eigentlich nur mit besonderen Zeichen- oder Fotoprogrammen wie Photoshop oder Lightroom zum Einsatz. Für das schnelle Blättern im Startmenü, das Scrollen in Webseiten und viele weitere Aufgaben ist er nur bedingt ausgelegt. Wer nicht gerade Comiczeichner oder Verfechter handschriftlich verfasster Notizen ist, wird den Stift kaum nutzen und stattdessen auf Trackpad oder Touchscreen zurückgreifen. Schade - eventuell bessert Microsoft dies in kommenden Windows-Versionen nach.

Leistung und Akkulaufzeit

Lehnen wir uns mal aus dem Fenster: Die von netzwelt getestete Ausstattungslinie mit Intel Core i5, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte großer SSD dürfte sicherlich bald den Löwenanteil der Surface-Verkäufe ausmachen, zumal sie unter der psychologisch wichtigen 1.000-Euro-Schwelle bleibt. Ist dieser Hardwaremix für den typischen Alltag eines Studenten, Familienoberhaupts oder Angestellten kräftig genug, um die typisch anfallenden Aufgaben standesgemäß zu bewerkstelligen? Kurze Antwort: durchaus.

Pausbacke: Wer Apps im Hintergrund laufen lässt, erntet Sturm aus den Lüftungsschlitzen. Die gezeigt Ecke wird im Betrieb knapp 50 Grad Celsius warm.
Pausbacke: Wer Apps im Hintergrund laufen lässt, erntet Sturm aus den Lüftungsschlitzen. Die gezeigt Ecke wird im Betrieb knapp 50 Grad Celsius warm.

Die Testausstattung legt sowohl beim Arbeitstempo als auch bei den ermittelten Benchmarks mit Ultrabooks vergleichbare Werte an den Tag. Wenig verwunderlich, es steckt ja auch Notebook-Hardware im Surface. Unter Cinebench 11.5 erzielte das Testgerät 21,17 Bildwiederholungen in der Sekunde im OpenGL-Test und 2,82 Punkte im CPU-Test. Unter Cinebench R15 waren es 25,65 Bildwiederholungen in der Sekunde beziehungsweise 228 CPU-Punkte. Den direkten Benchmark-Vergleich etwa zum Business-Notebook Lenovo ThinkPad X1 Carbon mit ähnlicher Ausstattung gewinnt das Surface.

Im Alltag öffnen sich Apps zügig und auch bei umfangreichen Excel-Tabellen genehmigt sich das System kaum Bedenkzeit. Für einen kompletten Kaltstart benötigt Microsofts Surface Pro 3 nur knapp 14 Sekunden - ein guter Wert.

Die stärkeren Notebook-Gene schlagen sich auch bei der Akkulaufzeit nieder. Im Schnitt gingen nach weniger als sieben Stunden die Lichter aus - bei einem typischen Mix aus Surfen im Netz, Verfassen von E-Mails und dem Abspielen von YouTube-Videos. Wer mit der Displayhelligkeit und den Funkverbindungen haushaltet, kann mit etwas längeren Laufzeiten rechnen.

Multimedia

Gut: Microsoft verbaut die beiden Lautsprecher an der Oberseite mit räumlichem Abstand zueinander. Daher kommt eine Art Stereoeffekt zustande. Jedoch ist der Klang sehr blechern und kraftlos. Zudem ist die Maximallautstärke zu niedrig, auch wenn der Hersteller damit vermeidet, dass es zum Übersteuern kommt.

Kräftig punkten kann das Surface Pro 3 mit der Frontkamera. Der verbaute Sensor löst mit überdurchschnittlichen fünf Megapixeln auf und schafft es auch bei schummriger Bürobeleuchtung, halbwegs rauscharme Bewegtbilder an das entfernte Gegenüber zu senden. Die rückseitig verbaute Kamera bietet ebenfalls einen 5-Megapixel-Sensor.

Die Standaufnahmen erreichen Schnappschuss-Qualität. Ein mit der rückseitigen Kamera aufgenommenes Testbild in voller Auflösung können Sie an dieser Stelle herunterladen.

Hitze-Entwicklung und Lüfterlautstärke

Lust auf Surface bekommen? Hier kommt ein Dämpfer. Der verbaute Radial-Lüfter, von dem Microsoft bei Präsentationen oft und ausschweifend schwärmte, trat im Test mehrfach unangenehm in Erscheinung. Vor allem im Multitasking-Betrieb - und gerade Windows 8 verleitet ungemein dazu, Apps in den Hintergrund zu schieben und dort zu vergessen - geht er sehr engagiert zu Werke. Da hilft nur: Brav alle Apps wieder schließen, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Eine Disziplinfrage.

Unterm Strich ist Microsoft mit dem Surface Pro 3 ein sehr guter Wurf gelungen. Wenn das Tablet-Ultrabook doch nur nicht solch ein Hitzkopf wäre.
Unterm Strich ist Microsoft mit dem Surface Pro 3 ein sehr guter Wurf gelungen. Wenn das Tablet-Ultrabook doch nur nicht solch ein Hitzkopf wäre.

Beim Spielen von Spielen und unter Umständen auch bei der Videowiedergabe meldet sich der Lüfter ebenfalls zu Wort. Noch dazu wird die rechte, obere Gehäuseecke unangenehm warm, bis zu 46 Grad Celsius maßen wir im Test. Zwar stranguliert das Hitzemanagement die Testausstattung nicht so sehr, wie es offenbar bei der Top-Version mit Intel Core i7 der Fall war - als Effizienzwunder geht es aber in keinem Fall durch.

Zubehör

Beim neuen Surface-Modell lässt es sich Microsoft nicht nehmen, auf der eigenen Webseite die aktuelle Surface-Generation mit einem Apple MacBook Air zu vergleichen - etwas konstruiert, wie wir finden und überhaupt nicht nötig. Denn mit besonderem Zubehör wie der Dockingstation wird das Surface zu einem eigenständigen Produkt. Außerdem gibt es noch einen praktischen Stifthalter, der dafür sorgt, dass der Stylus zur Hand ist, wenn er gebraucht wird. Das Type Cover halten wir ohnehin für einen Pflichtkauf.

Einen Vergleichstest mit weiteren Windows 8-Tablets samt passender Tastatur finden Sie an dieser Stelle auf netzwelt.

Netzwelt Live : Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3: Fazit

Der bislang beste Tablet-Notebook-Ansatz 8.5/10

Wir sind von einer klaren Kaufempfehlung für das Surface Pro 3 ausgegangen. Von dieser müssen wir nun absehen. Hauptgrund dafür ist das Hitzemanagement - vor allem im Multitasking-Betrieb. Hier bessert Microsoft eventuell noch mit einem Software-Update nach. Überraschung: Die Funktion, mithilfe eines Knopfdrucks OneNote zu öffnen und schnell Notizen zu verfassen, erwies sich im Test als zugkräftiges Alleinstellungsmerkmal. Das volle Potenzial eines aktiven Digitizers schöpft Microsoft beim Surface Pro jedoch bei Weitem nicht aus.

Das hat uns gefallen

  • Edle Verarbeitung
  • Leistung

Das hat uns nicht gefallen

  • Lüfter und Hitze-Entwicklung
  • Tastatur nach Notebook-Maßstäben
Testnote 8,5 von 10
Michael Knott Team-Bild
Bewertet von Michael Knott
9,0 / 10
Design

Design Verarbeitung, Materialwahl und Ergonomie eines Tablets werden unter dem Punkt Design zusammengefasst.

8,0 / 10
Display

Display Auflösung, Helligkeit, Kontrast, Farbtreue, Oberfläche und Blickwinkel einer Tablet-Anzeige werden unter dem Punkt Display bewertet.

8,0 / 10
Leistung

Leistung Benchmark-Ergebnisse, Alltagsgeschwindigkeit, Software-Angebot und Akkulaufzeit eines Tablets werden unter dem Punkt Leistung bewertet.

8,0 / 10
Ausstattung

Ausstattung Zahl und Art der vorhandenen Schnittstellen, Speicher und weitere Optionen werden unter dem Punkt Ausstattung bewertet.

8,0 / 10
Multimedia

Multimedia Die Qualität von Lautsprechern und Kameras bewerten wir unter dem Punkt Multimedia.

Informationen zum Leihgerät

Das Testgerät wurde von Microsoft Deutschland zu Verfügung gestellt und wird nach Testende wieder an den Hersteller zurückgeschickt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und ggf. zuzüglich Versandkosten. Details zu den Angeboten finden Sie auf der jeweiligen Webseite/Shop.

9
Leserwertung

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Bestenlisten

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