Asus Fonepad 7 LTE (ME372CL) im Kurztest: Verbessertes Phablet

Ab 249 Euro erhältlich

Im kurzen Test von netzwelt hinterlässt die leicht verbesserte Version des Asus Fonepad 7 einen soliden Eindruck. Zum Preis von knapp 250 Euro bietet es ein eingebautes LTE-Modem sowie ein Kunststoffgehäuse mit Keramiküberzug. Die Version mit UMTS-Modem kostet sogar nur 150 Euro.

Inhaltsverzeichnis

  1. Das steckt drin
  2. So fühlt es sich an
  3. netzwelt meint

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellt der taiwanische Hersteller Asus zwei neue Tablet-Modelle vor, mit denen sich bei Bedarf auch telefonieren lässt. Äußerlich hat sich im Vergleich zur Vorgängergeneration kaum etwas verändert. Netzwelt hat sich das Modell mit eingebautem LTE-Modem (ME327CL) zum Preis von 249 Euro in einem kurzen Test näher angeschaut.

Asus will die neuen Tablets mit 7-Zoll-Display vor allem durch den günstigen Preis an den Mann bringen. Die unverbindliche Preisempfehlung von 249 Euro für das LTE-Modell ist in der Tat sehr niedrig. Die äußerlich fast identische Version mit UMTS-Modem kostet sogar nur knapp 150 Euro.

Das steckt drin

Wenn man so will, dann handelt es sich beim Fonepad 7 um ein recht groß geratenes Smartphone. Es bietet sämtliche für die Telefonie erforderlichen Komponenten, man kann es sich also auch ans Ohr halten und Anrufe entgegennehmen. In der Praxis dürften Telefonate jedoch eher über ein entsprechendes Bluetooth-Headset getätigt werden.

Die UMTS-Version des Asus Fonepad 7 kostet sogar nur 150 Euro.
Die UMTS-Version des Asus Fonepad 7 kostet sogar nur 150 Euro. (Quelle: Asus)

Den Antrieb übernimmt erneut eine CPU von Intel. Der Atom Z2560 mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz reißt keine Bäume aus - im Hands-on von netzwelt waren aber keine nennenswerten Performance-Schwächen erkennbar. Wie es etwa bei grafikhungrigen Spielen aussieht, kann hingegen erst ein ausführlicher Testbericht klären.

Das sieben Zoll große Display liefert eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten. Zum Vergleich: Das Google Nexus 7 (2013 Edition) löst mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten deutlich höher auf. Die Bildqualität des Fonepads hinterlässt unter Messebedingungen aber ebenfalls einen zufriedenstellenden Eindruck. Das liegt auch am IPS-Panel, welches für große Blickwinkel auf die Anzeige sorgt.

Der interne Flashspeicher beträgt maximal 16 Gigabyte, es wird auch eine Version mit 8-Gigabyte-Speicher angeboten. Über microSD-Karten können Nutzer die Kapazität erweitern. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt ein Gigabyte.

Drahtlos nimmt das Fonepad 7 über WLAN (a/b/g/n) und Bluetooth 4.0 Kontakt zu anderen Geräten auf. Die Kapazität des Akkus beträgt 3.950 Milliamperestunden. Zwei Kameras, deren Sensoren mit fünf beziehungsweise 1,2 Megapixeln auflösen, sowie Stereo-Lautsprecher gehören ebenfalls zur Ausstattung.

So fühlt es sich an

Mit einem Gewicht von 333 Gramm und Abmessungen von 197,7 x 120 x 10,5 Millimetern (Herstellerangaben) gehört das Asus Fonepad 7 nicht zu den leichtesten und kompaktesten Tablets. Das ebenfalls auf dem Mobile World Congress präsentierte Sony Xperia Z2 Tablet etwa - das streng genommen nicht vergleichbar ist - wiegt nur knapp 100 Gramm mehr, bietet aber ein 10,1 Zoll großes Display. Und ist nur 6,4 Millimeter dick.

Asus Fonepad 7 LTE im Kurztest

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Beim Gehäuse setzt der taiwanische Hersteller auf Kunststoff, der sich in den Händen im Vergleich zur Vorgängergeneration nun deutlich besser anfühlt. Dies liegt an der von Asus verwendeten Keramik-Beschichtung, die zudem leicht angeraut ist.

netzwelt meint

Wer auf der Suche nach einem günstigen Tablet mit Telefonfunktionen ist, sollte die Fonepad 7-Reihe in Erwägung ziehen. Auch wenn sich im Vergleich zur Vorgängergeneration auf den ersten Blick nicht viel getan hat.

Weitere Neuigkeiten und Kurztests vom MWC fasst die Redaktion an dieser Stelle für Sie zusammen.

Asus FonePad 7
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  • Fonepad 7 und Fonepad 7 LTE: Asus ergänzt seine Phablet-Reihe

    25.02.2014 Asus erweitert seine Fonepad-Reihe. Die Tablets mit Telefonfunktion erhalten Zuwachs von einem neuen Einstiegsgerät mit UMTS und von einem LTE-Phablet. Das 7-Zoll-Display bleibt bestehen, die Preise haben sich aber geändert.

    Asus vergrößert seine Fonepad-Reihe jetzt auch um ein Modell mit LTE-Modem. Unterstützt wird der schnelle Mobilfunk auf den Frequenzen 800/900/1800/2600. Damit ist der LTE-Einsatz unabhängig vom Provider gewährleistet.

    Das Asus Fonepad 7 LTE besitzt ein IPS-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Der Prozessor stammt von Intel - der Clover Trail Plus Z2560, ein Dual Core-Chip mit 1.6 Gigahertz. Der interne Speicher beträgt entweder acht oder 16 Gigabyte. Die Hauptkamera löst Bilder mit fünf Megapixeln auf, die rückseitige Kamera 1,2 Megapixel.

    Als Betriebssystem kommt Android 4.3 Jelly Bean zum Einsatz. Zwei Lautsprecher sind an der Frontseite eingebaut. WLAN "n" und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls mit an Bord. Der Akku spendiert 3.950 Milliamperestunden. Das Asus Fonepad 7 LTE mit 16 Gigabyte Speicher kommt voraussichtlich im Mai auf den Markt zum Preis von 249 Euro (UVP).

    Das Asus Fonepad 7 bietet vergleichsweise weniger Leistung, ist aber auch günstiger. Das sieben Zoll große IPS-Display löst ebenfalls mit 1.280 x 800 Pixeln auf. Beim Intel-Chip handelt es sich aber "nur" um den Clover Trail+ Z2520 Dual Core mit 1,2 Gigahertz. Die Kamera-Auflösung ist dieselbe wie beim Fonepad mit LTE, zwei Lautsprecher, schnelles WLAN nach "n"-Standard und Bluetooth 4.0 unterstützt das Phablet ebenfalls. Der interne Speicher beträgt acht Gigabyte. Mobilfunkverbindungen werden bis zur UMTS-Erweiterung HSPA+ unterstützt. Die Akkuleistung beträgt 3.910 Milliamperestunden. Das Asus Fonepad 7 ist voraussichtlich Anfang März für 149 Euro erhältlich.

    Unseren ersten Eindruck des Asus Fonepad 7 lesen Sie an dieser Stelle. Mehr zum Mobile World Congress lesen Sie hier auf netzwelt.

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