Legria mini X: Canons YouTube-Camcorder für Profis im Hands-on

Kleiner Camcorder mit Spaßfaktor

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von Dennis Imhäuser
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Canon hat mit dem Legria mini X eine Variante des Legria mini auf den Markt gebracht, die auch professionelle Anwender glücklich machen soll. Der Selfie-Camcorder wurde mit verbesserten Mikrofonen ausgestattet. Der klappbare Monitor, das kompakte Gewicht und die eher ungewöhnliche Bauform hat der Rekorder vom Legria mini. Unseren Ersteindruck lesen Sie im Hands-on auf netzwelt.

Der Canon Legria mini X ist die professionelle Variante des Legria mini, die der japanische Hersteller als YouTube- und Facebook-Camcorder präsentiert hat. Im Gegensatz zum mini besitzt der mini X höherwertige Mikros und zeichnet Videos auch im AVCHD-Format auf. Die ungewöhnliche Bauform und Datenrate von 24 Megabit bei Full HD und 25 Bildern pro Sekunde zeichnen den mini X aus. Netzwelt hat sich den Camcorder Legria mini X für Sie näher angeschaut.

Der Legria mini X ist klein, aber leistungsstark. Dank ungewöhnlicher Bauform samt Klapp-Display eignet sich der Camcorder gerade für Selbstaufnahmen oder Interviews.
Der Legria mini X ist klein, aber leistungsstark. Dank ungewöhnlicher Bauform samt Klapp-Display eignet sich der Camcorder gerade für Selbstaufnahmen oder Interviews.

Als leistungsstarkes Kraftpaket in kleinem Gehäuse mit Standfuß präsentierte uns Canon den Legria mini X, der nach der Vision des Herstellers besonders professionelle Anwender ansprechen soll. Der Camcorder verfügt über einen Standfuß und einen Monitor, der nach vorne und hinten geklappt werden kann. Er misst 2,7 Zoll und löst mit 230.000 Bildpunkten auf, was erst einmal nicht nach einem Spitzenprodukt klingt. Dabei handelt es sich um ein kapazitives Touch-Display. Die Kamera-Einstellungen können also bequem über das Display vorgenommen werden. Der Fokuspunkt kann allerdings nicht frei über den Bildschirm gewählt werden.

Canon LEGRIA Mini X im Hands-on

Sensor und Bildprozessor

Mit insgesamt 12,8 Megapixeln löst der 1/2,3 Zoll große Sensor auf. Für die Signalverarbeitung ist der DIGIC DV 4-Bildprozessor im Legria mini X verantwortlich. Die Bildrate kann nicht verändert werden. Der Camcorder nimmt immer mit 25 Bildern pro Sekunde auf und das bei einer maximalen Bitrate von 24 Megabits pro Sekunde in Full HD.

Canon Legria mini X: Hands-on

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Objektiv und Bitrate

Auf einen Zoom muss der Kameramann beim Legria mini X verzichten. Die Festbrennweite bildet einen Bildwinkel von bis zu 150 Grad bei AVCHD-Aufnahmen ab. Die maximale Lichtstärke des Ultra-Weitwinkelobjektivs beträgt Blende 2,8. Die Nahstellgrenze liegt bei 40 Zentimetern und der Kameramann wird bei Freihandaufnahmen vom eingebauten Bildstabilisator (IS) unterstützt.

Besonderes Design

Besonderheit ist der Standfuß des Legria mini X, den er sich mit dem Legria mini teilt. Dadurch kann der Camcorder ohne zusätzliches Stativ aufgestellt werden und mit der Filmaufnahme kann sofort gestartet werden. Damit eignet sich der Legria perfekt für die Produktion von einfachen YouTube-Videos, auch ohne zusätzlichen Kameramann. Das Kunststoffgehäuse ist gut verarbeitet und wirkt solide. Trotzdem empfiehlt es sich, pfleglich mit dem Camcorder umzugehen, denn gegen Spritzwasser und Staub ist das Gehäuse nicht abgedichtet.

Das integrierte WLAN-Modul verbindet den Recorder mit dem Tablet oder Smartphone. So können Videos in Sozialen Netzwerken oder auf YouTube geteilt werden. Der Legria mini X ist für 399 Euro (UVP) im Handel erhältlich und kostet somit 100 Euro mehr als der Legria mini. Alle Infos zum Legria mini lesen Sie in diesem Artikel.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Testbericht, Digitalkamera, Canon, YouTube und TV & Stream versehen.

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