Canon PowerShot G7 X im ersten Test: Premium-Kompaktkamera ausprobiert

Photokina-Neuheit

von Dennis Imhäuser
Die Kompaktkamera präsentiert sich auf der Photokina 2014 im schlichten Design.

Die Canon PowerShot G7 X ist das erste Modell des japanischen Herstellers mit einem einen Zoll großen CMOS-Sensor. Im Gegensatz zum Konkurrenten Sony RX100M3 besitzt die G7 X keinen Sucher, ist aber auch deutlich günstiger. Wie sich die Canon anfühlt, lest und seht ihr in unserem Kurztest.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1-Zoll-CMOS und Objektiv
  2. Klappbarer Selfie-Touchscreen
  3. Schnelle Kompakte
  4. Netzwelt meint

Die Canon PowerShot G7 X ist das erste Modell des japanischen Herstellers mit einem einen Zoll großen CMOS-Sensor. Im Gegensatz zur Sony RX100M3 besitzt die G7 X keinen Sucher, ist aber auch gut 200 Euro günstiger. Das Objektiv reicht von 24-100 Millimeter Kleinbildäquivalent. Wie sich die Canon anfühlt, lest und seht ihr in unserem ersten Test auf der Photokina.

Canon sucht wie, Panasonic und Co. offenbar die Heilung der Geschäftszahlen in teuren Kompaktkameras, die sich mit großen Sensoren und lichtstarken Objektiven deutlich von der Smartphone-Konkurrenz abheben sollen. Sony hat es vorgemacht und mit der RX100M3 bereits die dritte Generation der edlen Kompaktkamera auf den Markt gebracht. Canon zieht mit der PowerShot G7 X nun nach.

Canon G7X im Hands-on

1-Zoll-CMOS und Objektiv

Der CMOS-Sensor besitzt eine Auflösung von 20 Megapixeln, und das Objektiv hat mit der Brennweite von 24-100 Millimetern (Kleinbildäquivalent) eine Blendenstärke von F1,8 im Weitwinkel und F2,8 im maximalen Telebereich. Zudem ist das Objektiv mit einem Bildstabilisator ausgestattet. Um das Objektiv befindet sich ein Ring, über den wie bei der PowerShot S120 oder G1 X Mark II je nach Modus verschiedene Einstellungen gemacht werden können. Beispielsweise kann die Blende bei der Verwendung der Zeitautomatik eingestellt werden. Unter dem Moduswahlrad befindet sich ein zweites Rändelrad, die Belichtungskorrektur.

Klappbarer Selfie-Touchscreen

Das Gehäuse ist sehr kompakt, und als Sucher dient der auf der Rückseite verbaute 3-Zoll-Bildschirm, der für Selbstporträts um 180 Grad nach oben geklappt werden kann. Nach unten kann man den Touchscreen jedoch nicht bewegen. Das ist schade, denn für Überkopfaufnahmen beispielsweise auf einem Konzert wäre jeder Fotograf über diese Funktionalität dankbar.

Canon PowerShot G7 X

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Schnelle Kompakte

Die maximale Serienbildgeschwindigkeit beträgt 6,5 Bilder pro Sekunde. Das hält die PowerShot G7 X laut Canon 106 Sekunden lang durch, wobei sich anschließend zirka 700 Aufnahmen auf der SD-Speicherkarte befinden dürften. Das kompakte Gehäuse ist wertig verarbeitet, wirkt jedoch nicht ganz so edel wie das der Sony Cyber-shot RX100M3. Full HD-Videos dreht der Videographer mit der G7 X mit einer Bildrate von bis zu 60 Bildern pro Sekunde.

Netzwelt meint

Ein solider Einstieg in die 1-Zoll-Klasse von Canon und ein spannendes Produkt für alle Fotografen, die eine gute Bildqualität in einem kompakten Gehäuse suchen und auf einen elektronischen Sucher verzichten können. Ob die PowerShot G7 X auch im Alltag überzeugen kann, lest ihr bald im Test auf netzwelt.

Alle weiteren Informationen, News und Artikel zu den Neuheiten auf der Photokina haben wir in diesem Übersichtsartikel für euch zusammengestellt.

Canon Powershot G7 X
Canon Powershot G7 X Alternativen

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