Nest Protect: Der smarte Google-Rauchmelder im Test

Mehr Sicherheit im Smart Home

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von Alexander Zollondz
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Rauchmelder mal anders: Der zu Google gehörende Smart Home-Hersteller Nest hat mit Nest Protect einen internetfähiges Sicherheitsgerät entwickelt. Leuchtring für Gefahrenzustände, Sprachausgabe und App-Steuerung sollen das Modell von der Konkurrenz unterscheiden. Aber braucht man das? Die Antwort gibt der Test von netzwelt.

Achtung, es droht Gefahr: Wenn es brennt oder qualmt, leuchtet der LED-Ring in der Mitte von Nest Protect. (Quelle: Netzwelt)
Achtung, es droht Gefahr: Wenn es brennt oder qualmt, leuchtet der LED-Ring in der Mitte von Nest Protect. (Quelle: Netzwelt) (Quelle: Netzwelt)

Rauchmelder in einer Technikredaktion? Nest macht mit seinem Rauchmelder einiges anders als andere Hersteller. Denn der Nest Protect - von der mittlerweile zu Google gehörenden gleichnamigen Firma - teilt per Sprachausgabe mit, wenn Rauch und Kohlenmonoxid entstehen. Dank seiner Internetfähigkeit und Verbindungsaufnahme mit einer App sendet er den Alarm auch auf Smartphones und Tablets, wenn man unterwegs ist. Aber was taugen die Mehrwertfunktionen gegenüber gängigen Rauchmeldern? Netzwelt hat die batteriebetriebene Variante von Nest Protect getestet. Sie ist seit Anfang Dezember in Schwarz und Weiß für rund 120 Euro im deutschen Handel erhältlich. Die mit Netzstrom betriebene Version wird in Deutschland noch nicht angeboten.

Auffällig sofort nach dem Auspacken: Der Nest Protect unterscheidet sich optisch auf den ersten Blick nicht großartig von anderen Rauchmeldern. Das Gerät ist zwar im Gegensatz zu anderen Geräten dieser Kategorie eckig geformt mit weichen Rundungen, fällt ansonsten aber kaum auf. Sicherheit also ganz unauffällig. Smart eben.

Gerät Kommunikation Sensoren App Sprache Preis/Lieferumfang
Nest Protect
(Rauchmelder,
batterie-
betrieben)
WLAN 802.11 b/g/n
2,4 GHz
Rauch,
CO,
Hitze,
Feuchtig-
keit,
Bewegung
iOS/
Android
Englisch, Spanisch, Nieder-
ländisch, Franzö-
sisch
100 US-Dollar (in Deutschland rund 120 Euro) / Batterien, Deckenplatte, vier Schrauben, Anleitung

Installation und Sprachunterstützung

Aber nach der Installation kommt Leben in das schwer zugängliche Smart Home-Thema Sicherheit: Nach dem Download der Nest App für iOS und Android, der Registrierung beim Hersteller und der Kontaktaufnahme zum Rauchmelder-WLAN-Hotspot mit dem Mini-Programm übermittelt man dem Gerät die Parameter des Funknetzwerks und verbindet das Gerät damit mit dem Internet. Nest Protect arbeitet dabei im 2,4 Gigahertz-Netz, eine gute Funkverbindung zum Router ist wegen der möglichen Störfaktoren auf dieser Frequenz Voraussetzung. Ein in die App integrierter Barcode-Scanner hilft anschließend bei der Erkennung des Geräts. Dann heißt uns Nest Protect per Sprachausgabe willkommen - aber leider nicht in Deutsch.

Französisch oder Holländisch sind stattdessen die beiden Standardsprachen. Auch die Anleitung des Testgeräts beschreibt die Installation nur in diesen beiden Sprachen. Abhilfe schafft die App, mit der man zumindest eine Sprachunterstützung in Englisch für das Gerät aktivieren kann. Deutsch hat Nest Protect noch nicht gelernt.

Rauchmelder Nest Protect
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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Netzwerk, Google, Heimnetzwerk, Sicherheit und Smart Home-Zubehör versehen.

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