Virtualisierung auf dem NAS: So geht's

Virtuelle Maschinen für das Heimnetz

von Mirco Lang
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Virtuelle Maschinen lassen sich auch auf NAS-Systemen betreiben und so im Heimnetz auf jedem Rechner oder über das Internet sogar weltweit nutzen. Ob ihr ein schnelles Test-Linux benötigt oder einen sicheren, immer gleich eingerichteten Arbeitsplatz, Virtualisierung auf dem Heimserver ist dafür eine super Lösung.

Über eine Virtuelle Maschine holt ihr euch Desktop-Systeme auf euren NAS.
Über eine Virtuelle Maschine holt ihr euch Desktop-Systeme auf euren NAS. (Quelle: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. Voraussetzungen
  2. Welche Betriebssysteme?
  3. Was lässt sich mit einer VM auf einem NAS anstellen?
  4. VM-Zugriff per Browser und UltraVNC
  5. VM-Zugriff per SSH und HDMI
  6. VM auf NAS aufsetzen
  7. Virtuelle Maschinen einrichten
  8. VM starten und Betriebssystem installieren
  9. Arbeiten mit virtuellen Systemen

Viele moderne Network-Attached-Storage-Systeme (NAS) sind längst viel mehr als bloße Netzwerkspeicher. Sie sind ganze Computer - mit genügend Rechenkraft, um sogar virtuelle Maschinen (VM) laufen zu lassen. Und das ist nicht nur Spielerei oder Testlandschaft für Techies, vielmehr verlasst ihr die begrenzte Funktionalität eures kleinen Heimservers und tretet ein, in die Welt der unendlichen Möglichkeiten.

So seid ihr beispielsweise nicht mehr auf die vorgegebenen Media-Apps oder Downloader angewiesen! Wir zeigen euch, wir ihr Windows, Ubuntu oder ein anderes Betriebssystem auf dem NAS einrichtet und von überall darauf zugreift - und natürlich, was sich damit alles anstellen lässt.

Voraussetzungen

Bevor es richtig los geht, müssen aber zunächst die Voraussetzungen klar sein. Eine virtuelle Maschine bildet einen kompletten Rechner über Software ab, und dafür braucht es eine ganze Menge Ressourcen. Das gilt insbesondere für Arbeitsspeicher und Prozessorkerne, die sich die VM schlicht vom Host, also dem NAS abzweigt.

 Mit der Virtualization Station lassen sich sogar ganze Netzwerke aufziehen - sofern die Performance mitmacht.
Mit der Virtualization Station lassen sich sogar ganze Netzwerke aufziehen - sofern die Performance mitmacht. (Quelle: netzwelt)

Um mit VMs wirklich Spaß zu haben, sollte das NAS daher mindestens 4, besser 8 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher (RAM) haben. So können die Gast-Betriebssysteme auf den VMs mit zwei Prozessorkernen und 2 GB RAM betrieben werden. Und das genügt für die meisten Linuxe, oder besser gesagt Desktop-Umgebungen, allemal. Und selbstverständlich muss das NAS über eine entsprechende App verfügen. Für unseren Artikel nutzen wir ein QNAP 251+ mit Quadcore-Central-Processing-Unit (CPU) und 4 GB RAM zum Einsatz, aber grundsätzlich ist das Prozedere bei Synology & Co. das gleiche.

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Informationen zum Artikel

Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Netzwerk, Virtualisierungs-Software, Heimnetzwerk und NAS versehen.

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