Kim Jong gar nicht ill: Dieses IPad soll 1.200 Krankheiten erkennen

Flachcomputer aus Fernost

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von Maurice Ballein
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Neues aus Nordkorea: IPads tragen nicht zwangsweise ein Apfel-Logo auf dem Rücken. So baut die Firma mit dem Namen Myohhang IT Company einen Flachcomputer, der auf den Namen des Apple-Tablets hört. Zielgruppe sind unter anderem Menschen mit körperlichen Gebrechen, soll das IPad aus Nordkorea doch bis zu 1.200 Krankheiten erkennen können.

Nordkorea hat jetzt sein eigenes IPad.
Nordkorea hat jetzt sein eigenes IPad. (Quelle: Techradar.com / Screenshot: netzwelt)

Ein IPad aus Nordkorea, klingt lustig, ist aber in gewisser Weise Realität. Das auf Nordkorea spezialisierte News-Portal NK News hat entsprechend kuriosen Fund gemacht. Das "Ryonghung IPad" aus dem Hause Myohhang IT Company fährt allerdings im Vergleich zu westlichen Standards recht untermotorisierte Geschütze auf. Angetrieben wird es von einem Quad-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,2 Gigahertz, in Sachen Arbeitsspeicher müssen sich Käufer mit 1 Gigabyte zufrieden geben. Intern sind 8 Gigabyte Speicher verbaut.

Immerhin legt der Hersteller dem Lieferumfang ein HDMI-Anschluss und -Kabel sowie eine Tastatur bei, die angeblich kabellos mit dem Gerät verbunden werden kann. Auf einem Werbebild vermittelt das Ganze allerdings ein wenig den Eindruck eines Lerncomputers der Firma Fisher Price. Auf dem Tablet-PC sind 40 Apps vorinstalliert, eine davon soll angeblich bis zu 1.200 Krankheiten disgnostizieren und entsprechende Gegenmittel vorschlagen können.

Welches Betriebssystem zum Einsatz kommt, ist unklar. Weitere Verkaufsargumente liefert der Hersteller mit der sogenannte TF Memory-Technologie, die angeblich dafür bekannt sei, keine Rechtschreibfehler zu machen. Ob das Gerät jedoch für den heimischen oder internationalen Markt bestimmt ist, bleibt ungewiss. Die Werbebroschüre zumindest gibt sich in englischer Sprache.

Eine Marketing-Kampagne für das Nordkorea-IPad, die sich offenbar herzlich wenig um Markenrechte schert, ist in vollem Gange. Ob sich Apple diesbezüglich jedoch äußern oder gar rechtliche Schritte gegen den Hersteller einleiten wird, darf stark bezweifelt werden. So war bereits 2014 ein Computer aufgetaucht, der dem iMac zum Verwechseln ähnlich sah. Sogar das entsprechende Betriebssystem, "Red Star", war zumindest optisch eine Kopie des Mac-Betriebssystems.

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