Alles Käse? Seagate Pocket Hard Drive vs. Mini Babybel

(Kl)eine runde Sache

von Benjamin Schnitzler
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Was haben tragbare Festplatten mit französischem Weichkäse zu tun? Eigentlich gar nichts. Doch zumindest optisch stellt das Pocket Hard Drive von Seagate eine der seltenen Ausnahmen dar - Grund genug für netzwelt.de, es einem außergewöhnlichen Vergleichstest zu unterziehen. Bei uns erfahren Sie, was der Mini Babybel der externen Speicherscheibe entgegenzusetzen hat.

Ein ungleiches Paar

Ein gewisse Verwandtschaft ist den ungleichen Kontrahenten nicht abzusprechen. Beide sind klein, rund und verschwinden bei Bedarf schnell in der Hemdtasche. Während das Seagate Pocket Hard Drive in eine silber-schwarze Verpackung aus hartem Kunststoff gehüllt ist, dominiert beim kleinen Milcherzeugnis ein aggressives Rot, welches sich auf die doppelte Umverpackung aus Plastikfolie und Wachs erstreckt.

Seagate Pocket Hard Drive

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Mit einem geringen Kampfgewicht von 20 Gramm verweist der Mini Babybel die knapp über 60 Gramm schwere Mini-Festplatte auf die hinteren Plätze. Zudem kann er dank besonders kleiner Abmessungen die Handlichkeits-Wertung klar für sich entscheiden. Beide sind zwar lediglich 1,8 Zentimeter hoch, doch der halbfeste Schnittkäse kann dafür mit einem Durchmesser von nur 4,5 statt 7,7 Zentimetern punkten.

Hart gegen weich

Hinsichtlich der Verarbeitungsqualität gibt es bei Seagates externer Festplatte nur wenig zu bemängeln. Sie ist zwar keine Schönheit, macht jedoch einen robusten Eindruck - der allerdings ein wenig von der billig wirkenden Plastikhülle getrübt wird. Wir gehen deshalb stark davon aus, dass sie einen Sturz aus großer Höhe nicht so schadlos überstehen würde wie ihr weicher Konkurrent mit der knisternden Umverpackung. Das Seagate Pocket Hard Drive nimmt via USB 2.0 Kontakt zum Mac oder PC auf, was dem Verbindungsaufbau heutiger MP3-Player entspricht.

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Es gelingt uns sogar, es mit dem entsprechenden Adapter an den USB-Host-Anschluss des iRiver H340 anzuschließen. Der Nutzen hält sich hier jedoch in Grenzen, da die digitale Jukebox bereits 40 Gigabyte an eigenem Speicher mitbringt. Wie uns Seagate auf Anfrage mitteilt, liegt dem fünf Gigabyte fassenden Taschenspeicher eine Ein-Zoll-Festplatte der ST1-Serie zugrunde, wie sie auch im Olympus m:robe MR-100, iRiver H10, Virgin Player sowie in MP3-Playern von Creative anzutreffen ist.

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