Sony Alpha 500 im Test: DSLR mit beweglichem Monitor

Einsteiger-Spiegelreflex mit Livebild-Anzeige und guter Bildqualität

von Jan Johannsen

Sonys Spiegelreflexkamera Alpha 500 verfügt über einen beweglichen Monitor und liefert mit ihrem CMOS-Sensor eine Auflösung von bis zu 12,3 Megapixeln. Die Einsteiger-DSLR überzeugt im Test mit guter Bildqualität und gelungener Bedienung.

Inhaltsverzeichnis

  1. Geringes Bildrauschen
  2. Beweglicher Bildschirm
  3. Bis zu 1.000 Aufnahmen mit einem Akku
  4. Fazit: Überzeugende Einsteiger-DSLR

Geringes Bildrauschen

Sony baut in die Alpha 500 einen CMOS-Bildsensor ein, der bei einer Fläche von 23,5 x 15,6 Millimetern Aufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 12,3 Megapixeln liefert. Die Verarbeitung der Bilddaten übernimmt ein Bionz-Bildprozessor. Der Nutzer kann beim Format der Fotos zwischen den Seitenverhältnissen 3:2 und 16:9 wählen.

Die Sony Alpha 500 fertigt Bilder mit natürlich wirkenden Farben und hohem Kontrastumfang an. Die Fotos bieten eine hohe Detailgenauigkeit und überzeugen mit geringem Rauschen. Erst bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 800 zeigen sich bei Betrachtung der Aufnahmen in Originalgröße erste, leichte Bildstörungen.

Sony Alpha 500 Testbilder

8 Bilder
Zur Galerie

Bis zu einer Empfindlichkeit von einschließlich ISO 6.400 stört das Bildrauschen bei einer auf rund 30 Prozent verkleinerten Ansicht nur minimal. Bei den Testaufnahmen mit dem zum Kit gehörenden 18-bis-55-Millimeter-Objektiv tritt allerdings je nach Lichtempfindlichkeit eine merkliche Vignettierung auf.

Die Sony Alpha 500 verfügt über alle bei Spiegelreflexkameras üblichen Aufnahmeprogramme. Die Einstellungen reichen von Voll- und Programmautomatik über Zeit- und Blendenvorwahl bis zur kompletten manuellen Steuerung. Zusätzliche Programme stellen Belichtungsvorgaben zum Beispiel für Nachtaufnahmen, Sonnenuntergänge oder Porträts bereit.

Sony Alpha 500

Die Kamera stellt dem Nutzer außerdem mehrere automatische Hilfsmittel zur Verfügung: Die Gesichtserkennung fokussiert auf erkannte Personen und passt die Belichtung an die Modelle an. Die Lächelautomatik löst Aufnahmen erst dann aus, wenn ein Lächeln über das erkannte Gesicht huscht.

Sony baut in die Alpha 500 die hauseigene "Steadyshot"-Technik zur Bildstabilisierung ein. Dabei erkennen Sensoren Erschütterungen und Bewegungen der Kamera und gleichen sie aus. Als Resultat gewinnt der Fotograf im Vergleich zur regulären Aufnahme bis zu vier Belichtungsschritte, um verwacklungsfreie Aufnahmen aus der freien Hand anzufertigen.

Beweglicher Bildschirm

Überkopf-Aufnahmen leicht gemacht: Der Nutzer kann den drei Zoll großen Bildschirm der Alpha 500 um je 90 Grad nach oben und unten klappen. Die Auflösung der Anzeige liegt bei 230.000 Pixeln, das Display bietet einen großen Betrachtungswinkel, der zwischen 170 und 180 Grad liegt.

Der Monitor auf der Rückseite der Spiegelreflexkamera (DSLR) von Sony stellt eine ernst zunehmende Alternative zum optischen Sucher dar. Der Bildschirm zeigt ein gut zu erkennendes Livebild und blendet auf Wunsch des Nutzers auch zahlreiche Informationen über die aktuellen Einstellungen der Kamera ein.

Bei Aufnahmen im "Live View"-Modus bewegt sich der Spiegel der Alpha 500 merklich schneller und leiser als der vergleichbarer Spiegelreflexkameras. Die Auslöseverzögerung bei Nutzung des optischen Suchers ist für den Anwender nicht zu spüren. Auch der Autofokus arbeitet zügig und präzise.

Sony Alpha 500 im Test

8 Bilder
Zur Galerie

Das Bedienkonzept der Sony Alpha 500 überzeugt ebenfalls. Alle wichtigen Einstellungen erreicht der Fotograf direkt über entsprechende Tasten. Zusätzlich bietet das Bildschirmmenü, das nach einem Druck auf die "Fn"-Taste erscheint, schnellen Zugriff auf weitere Einstellungen.

Für den Nutzer sind alle Bedienelemente gut zu erreichen, die wichtigsten Schalter befinden sich auf der rechten Seite der Kamera und lassen sich bequem mit der rechten Hand bedienen. Alle Tasten und Knöpfe zeichnen sich durch deutlich spürbare Druckpunkte aus.

Bis zu 1.000 Aufnahmen mit einem Akku

Das sauber verarbeitet Gehäuse der Alpha 500 liegt mit seinem gummierten Griff sicher in der Hand. Sony stattet die Spiegelreflexkamera mit einer USB- und einer HDMI-Schnittstelle sowie Anschlüssen für Fernsteuerungen und Stromkabel aus. Der Lithium-Ionen-Akku der Kamera liefert nach Angaben des Hersteller Energie für bis zu 1.000 Aufnahmen - bei Verwendung des Live-View-Monitors reduziert sich die Betriebsdauer allerdings auf maximal 520 Bilder.

Sony baut in die DSLR gleich zwei Schächte für unterschiedliche Speicherkarten ein. Neben den hauseigenen Memory Sticks stehen dem Nutzer dadurch zum Sichern der Fotos auch die deutlich günstigeren SD-Karten zur Verfügung. Als Bildformate stehen das komprimierte JPEG- und das Sony-Rohdatenformat ARW zur Auswahl.

Fazit: Überzeugende Einsteiger-DSLR

Mit der Alpha 500 bietet Sony eine rundum gelungene Spiegelreflexkamera für Einsteiger an. Die Aufnahmen bieten kräftige Farben und Kontrastwerte, daneben überzeugt vor allem die Rauscharmut bei hohen ISO-Werten. Auch die Bedienung der DSLR stellt selbst für DSLR-Neulinge keine große Hürde dar.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Sony für die Alpha 500 beträgt 649 Euro. Für das Kit mit einem 18-bis-55-Millimeter-Objektiv werden 749 Euro fällig. Im Internet bieten Händler das Kameragehäuse sowohl einzeln als auch als Kit mit Objektiv für rund 600 Euro an.

Sony Alpha 500
9
Leserwertung

Hier könnt ihr das Produkt Sony Alpha 500 selbst bewerten.

Die Leserwertung beträgt 9 von 10 möglichen Punkten bei 1 abgegebenen Stimme.
Vielen Dank für deine Bewertung!

Das könnte dich auch interessieren

Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Foto, Testbericht, Digitalkamera, Sony, TV-Aufnahmen, Sony Alpha 500 und Monitor.

zur
Startseite

zur
Startseite