Canon Powershot A495 im Test: Günstige und gute Kompaktkamera

3,3-facher Zoom, 10-Megapixel-CCD-Sensor und 2,5 Zoll LCD

von Jan Johannsen

Basisausstattung, schöne Fotos und günstiger Preis: Canons neues Einsteiger-Kompaktmodell Powershot A495 bietet für eine rund 130 Euro teure Kamera eine sehr gute Bildqualität. Um den niedrigen Verkaufspreis zu erreichen, verbaut der Hersteller aber nur eine minimale Ausstattung.

Inhaltsverzeichnis

  1. Ausreichende Grundausstattung
  2. Einfache und angenehme Bedienung
  3. Überragende Bildqualität für den Preis
  4. Unterstützung neuer SDXC-Speicherkarten
  5. Fazit: Gute Bilder nicht nur für Einsteiger

Ausreichende Grundausstattung

Canon baut in die Powershot A495 einen unter kompakten Digitalkameras weit verbreiteten 1/2,3 Zoll großen CCD-Bildsensor ein. Der Chip liefert Fotos mit einer maximalen Auflösung von zehn Megapixeln. Die Brennweite des Objektivs mit 3,3-fachem Zoom reicht - umgerechnet ins Kleinbildformat - von 37 bis 122 Millimetern. Der Autofokus der Kamera arbeitet zügig und präzise.

Canon Powershot A495

Die Powershot A495 von Canon stellt dem Nutzer mehrere Betriebsarten zur Auswahl. Neben einer Voll- und einer Programmautomatik verfügt die Kamera über 13 Szenenprogramme mit voreingestellten Werten für unterschiedliche Aufnahmesituationen wie zum Beispiel Gegenlicht, Schneelandschaft oder Tierfotografie. Die Gesichtserkennung des Fotoapparats erkennt Gesichter nur, wenn die Modelle ruhig und direkt in das Objektiv blicken.

Der 2,5 Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Powershot A495 dient als Sucher sowie zur Bildkontrolle. Die Helligkeit des Displays reicht aus, um die Anzeige auch bei Tageslicht gut erkennen zu können. Trotz der spiegelnden Glasoberfläche weist der Monitor vergleichsweise große Betrachtungswinkel von etwa 160 bis 170 Grad auf.

Einfache und angenehme Bedienung

Die Canon Powershot A495 lässt sich problemlos mit einer Hand bedienen. Alle Tasten befinden sich auf der rechten Seite der Kamera und verfügen über angenehm deutliche Druckpunkte. Alle wichtigen Aufnahmeeinstellungen erreicht der Fotograf über die Direktwahltasten des Steuerkreuzes - oder nach einem Druck auf die "Func. Set"-Taste über ein Bildschirmmenü.

Canon Powershot A495 im Test

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Je nach ausgewählter Aufnahmeart stehen in den Bildschirmmenüs unterschiedlich viele Unterpunkte zum Anpassen von Grund- nud Aufnahmeeinstellungen bereit. Als Bremsklotz beim Fotografieren erweist sich der interne Blitz der Powershot A495 mit seiner vergleichsweise langen Ladezeit. Bis zum nächsten Foto muss der Nutzer teilweise mehrere Sekunden warten.

Überragende Bildqualität für den Preis

Bildsensor und Prozessor der Powershot A495 von Canon leisten für eine Kompaktkamera hervorragende Arbeit. Die Aufnahmen mit hoher Detailgenauigkeit weisen eine Schärfe und deutliche Kontraste auf, die man bei Geräten dieser Preisklasse selten sieht.

Neben der natürlichen Farbdarstellung überzeugen die Bilder der A495 noch mit ihrem geringen Bildrauschen. Bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 400 ist ein leichtes Bildrauschen bei Betrachtung der Aufnahmen in der 1:1-Ansicht zu erkennen. Bei auf ein Viertel der Originalgröße verkleinerten Dateien sind die Bildstörungen erst bei ISO 1.600 zu erkennen.

Videos zeichnet die Powershot A495 mit einer maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixeln auf. Die Filme bieten natürlich wirkende Farben, angenehme Kontraste und trotz der geringen Auflösung vergleichsweise viele Details. Der automatische Weißabgleich passt die Einstellungen zügig auf veränderte Lichtverhältnisse an und sorgt sowohl bei Tageslicht als auch bei Neon-Beleuchtung für ein brauchbares Weiß.

Canon Powershot A495 Testbilder

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Allerdings steht während der Filmaufzeichnung der optische Zoom nicht zur Verfügung, sonder nur ein vierfacher Digitalzoom, dessen Einsatz zu einem sehr pixeligen Bild führt. Das interne Mikrofon der A495 nimmt Sprache und Geräusche in verständlicher Qualität auf. Der nicht ausreichend vom Gehäuse isolierte Schallaufnehmer führt jedoch dazu, dass jede Berührung der Kamera beim späteren Abspielen der Videos zu hören ist.

Unterstützung neuer SDXC-Speicherkarten

Die kompakte Canon Powershot A495 liegt auch dank der ausreichend großen Daumenablage auf ihrer Rückseite sicher in der Hand. Das sauber verarbeitete Kunststoffgehäuse weist eine Schwachstelle auf: Der Nutzer muss die Verschlusskappe auf der Unterseite der Kamera sorgfältig schließen, da die Batterien gegen sie drücken und andernfalls leicht ein Spalt entsteht, über den Staub eindringen kann.

Die Stromversorgung der Kamera stellen zwei Batterien oder Akkus vom Typ AA sicher. Als Speichermedien kann der Fotograf sowohl SD- und SDHC- als auch die ganz neuen SDXC-Karten verwenden. Canon stattet die Powershot A495 zur Datenübertragung mit je einem AV- und Mini-USB-Anschluss aus.

Fazit: Gute Bilder nicht nur für Einsteiger

Die Canon Powershot A495 eignet sich nicht nur als Einstieg in die digitale Fotografie. Sie liefert Aufnahmen mit einer für Kompaktkameras sehr guten Bildqualität. Die Bedienung gestaltet sich unkompliziert. Fortgeschrittene Nutzer dürfte lediglich die geringe Ausstattung sowie die begrenzten Einstellmöglichkeiten stören.

Die Powershot A495 kommt nach Angaben von Canon noch im Februar 2010 in den Handel. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 139 Euro. Internethändler nehmen derzeit Vorbestellungen für die Powershot A495 zu Preisen ab 120 Euro inklusive Versandkosten entgegen.

Canon Powershot A495
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