Samsung HMX-U20 im Test: Pocket-Camcorder mit optischen Zoom

Full-HD-Videokamera im Handy-Format

von Jan Johannsen
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Mit seinem dreifachen optischen Zoom hebt sich der Samsung HMX-U20 deutlich von anderen Pocket-Camcordern ab, die in der Regel nur über eine Festbrennweite verfügen. Die kleine Videokamera liefert darüber hinaus überzeugende Filme in Full-HD-Auflösung.

Dieser Mini-Camcorder in Handy-Größe nimmt Videos in Full-HD-Auflösung auf. Von anderen Pocket-Videokameras hebt sich Samsungs HMX-U20 durch den dreifachen optischen Zoom ab. Doch leider ist nicht alles Gold was glänzt und so lauert auch hier der Fehler im Detail.

Samsung HMX-U20

Großer Bildsensor für hohe Videoauflösung

Samsung baut im HMX-U20 einen rückseitig belichteten CMOS-Bildsensor ein. Das bedeutet, dass er mehr Licht aufnimmt als herkömmlich konstruierte Chips. Mit einer Größe von 1/2,3 Zoll weist er die gleiche Fläche wie die Sensoren von Kompaktkameras auf und ist damit auch größer als die Bildsensoren der anderen bislang erhältlichen Pocket-Camcorder.

Eine Besonderheit unter den Pocket-Camcordern stellt das Objektiv des U20 dar. Während andere Videokameras im Mini-Format in der Regel über eine Festbrennweite verfügen stattet Samsung ihn mit einem dreifachen Zoom aus. Die Brennweite reicht von 5,1 bis 15,3 Millimetern. Allerdings nennt der Hersteller keinen Umrechnungsfaktor oder die umgerechneten Zahlen zum Vergleich mit dem Kleinbildformat.

Das Objektiv ändert seine Brennweite in einem gemächlichen Tempo, das bei Filmaufnahmen aber angenehm erscheint. Da der U20 nicht für Makro-Aufnahmen ausgerüstet ist und einen vergleichsweise großen Bereich scharf stellt hat der Autofokus kaum Arbeit.

Die Kamera verfügt über zwei Aufnahmeautomatiken: Eine bestimmt selbst die Belichtungseinstellungen, die andere mit dem Namen "Smart Auto" wählt aus den abgespeicherten Szenenprogrammen das ihrer Meinung nach Passendste aus. In beiden Fällen hat der Nutzer keinen Einfluss auf die Aufnahmeeinstellungen. Eine Gesichtserkennung stimmt die Einstellungen auf erkannte Personen ab.

Samsung HMX-U20 im Test

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Das Motiv wählt der Nutzer mit Hilfe des zwei Zoll großen Bildschirms aus. Die Anzeige mit einer Auflösung von 154.000 Pixeln überzeugt im Test allerdings nicht. Ihre Blickwinkelabhängigkeit ist zu groß. Bereits bei 80 bis 90 Grad lässt sich der Inhalt des Monitors nicht mehr erkennen. Ungewöhnliche Ansichten lassen sich so nur ungenau umsetzen.

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