Casio Tryx im Test: Die Kompaktkamera mit dem Dreh

Die Exilim EX-TR100 bringt ihr eigenes Stativ mit

von Jan Johannsen
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Eine Kamera für alle, denen bisherige Kompaktmodelle zu langweilig sind: Die Casio Exilim EX-TR100 mit dem Beinamen Tryx erlangt mit ihrer neuartigen Konstruktion Aufmerksamkeit. Im Test konnte die neue Bauform überzeugen, aber an anderen Punkten besteht noch Nachbesserungsbedarf.

Casio probiert mit der Tryx eine ganz neue Bauform von Kompaktkameras aus. Dabei nehmen die Konstrukteure Anleihen bei Camcordern, was sinnvoll erscheint, da die Kamera neben Fotos auch Full-HD-Videos aufnimmt. Im Test zeigt die neue Konstruktion ihre positiven und negativen Seiten und offenbart, das Erstlinge oft noch verbesserungswürdig sind, aber viel Spaß machen können.

Casio Exilim EX-TR100

Neue Konstruktion mit altbekannter Technik

An ihrer dicksten Stelle ist die Casio Exilim EX-TR100, so der vollständige Produktname der Tryx, nur 1,5 Zentimeter dick. Die Kamera befindet sich in einem stabilen Rahmen und lässt sich durch diesen hindurch um 360 Grad drehen, wobei die Linse sich zwischen den Scharnieren befindet.

Der Nutzer kann den Bildschirm der Casio Tryx um insgesamt 270 Grad schwenken. So gelingen Selbstportraits ohne abgeschnittene Köpfe und der Rahmen der Kamera fungiert zugleich als Stativ - zumindest bei Hochkant-Aufnahmen - und als Haltegriff.

Casio baut einen CMOS-Bildsensor mit einer Standard-Fläche von 1/2,3 Zoll in die Tryx ein. Der Chip liefert eine maximale Auflösung von 12,1 Megapixeln bei Fotos und nimmt auch Videos in Full-HD-Auflösung auf.

Beim Objektiv der Tryx handelt es sich um eine Festbrennweite mit einer ins Kleinbildformat umgerechneten Brennweite von 21 Millimetern. Dem Fotografen steht nur ein digitaler Zoom zur Verfügung, dessen Nutzung sich allerdings negativ auf die Bildqualität auswirkt. Der Autofokus erkennt Motive dafür schnell und stellt sie zügig scharf.

Die Tryx bietet ihrem Nutzer zahlreiche automatische Aufnahmeprogramme, wobei er teilweise Werte wie den Weißabgleich oder die Lichtempfindlichkeit selber festlegen kann. Casio speichert in der Kamera allerdings nur fünf seiner "Best Shot" genannten Szenenprogramme ab. Neben diesen hat der Fotograf aber noch die Wahl zwischen einer "Premium Auto-Funktion", die ihm alle Einstellungen abnimmt, der automatischen Erstellung einer HDR-Aufnahme aus mehreren Fotos und einen Assistenten für Panorama-Bilder.

Casio Exilim EX-TR100 Tryx im Test

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Casio spart bei der Tryx das Blitzlicht ein. Stattdessen verbaut der Hersteller eine LED-Leuchte, die auch bei Videoaufnahmen dauerhaft für Beleuchtung sorgt, jedoch nur maximal zwei Meter weit reicht und nicht den gesamten Sichtbereich des Objektivs erhellt.

Die Rückseite der Casio Exilim EX-TR100 nimmt größtenteils ein drei Zoll großer Touchscreen ein. Der Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 460.800 Pixeln. Die Anzeige zeigt viele Details an und bietet große Blickwinkel, die vertikal und horizontal jeweils bei rund 170 Grad erreichen.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Foto, Digitalkamera, Casio und Spielzeug versehen.

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