Sony Cybershot HX100V im Test: GPS und 30-facher Zoom

Bridgekamera mit Full-HD-Videofunktion

von Jan Johannsen
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Mehr Ausstattung geht eigentlich nicht: Die Sony Cybershot HX100V verfügt über ein GPS-Modul, ein Objektiv mit 30-fachem Zoom und einen beweglichen Bildschirm. Gleichzeitig liefert sie gute Bilder, lässt sich allerdings nicht besonders bequem bedienen.

Sony bietet mit der Cybershot HX100V eine Bridgekamera an, die nicht nur über eine große Brennweite verfügt, sondern auch mit ihrer übrigen Ausstattung den Fotografen unterstützt. Ein GPS-Modul, ein beweglicher Bildschirm und ein optischer Bildstabilisator stellen praktische Hilfsmittel dar.

Sony Cybershot HX100V

Ich weiß, wo du das Foto aufgenommen hast

Mit ihrem GPS-Modul bestimmt die Sony Cybershot HX100V ihren Standort und speichert die Koordinaten in den Metadaten der Bilder ab. Der Fotograf kann diese später anhand dieser Daten sortieren oder auf Karten anzeigen.

Im Test benötigte der GPS-Empfänger beim ersten Versuch unter freiem Himmel mehrere Minuten, um eine Verbindung zu den Satelliten des Navigationssystems herzustellen. Bei späteren Versuchen stellte die Cybershot HX100V den Kontakt schneller her, wenn sie nicht zu lange ausgeschaltet war.

In geschlossenen Räumen - auch direkt unter dem Dach oder an Fenstern - konnte das GPS-Modul der Cybershot HX100V hingegen keine Verbindung aufbauen. Eine aktive Verbindung nahm die Kamera noch für etwa eine Minute mit in geschlossene Räume, danach aktualisierte sie die Standortdaten nicht mehr.

Leider verzichtet Sony auf eine eigene Taste zum An- und Ausstellen des GPS-Empfängers. Stattdessen muss der Fotograf den langen Weg durch das Hauptmenü antreten, um die Verbindung zu den Satelliten zu starten oder zu beenden.

Große Brennweite und beweglicher Bildschirm

Sony stattet die Cybershot HX100V mit einem CMOS-Bildsensor aus, der in der Standardgröße über eine Fläche von 1/2,3 Zoll verfügt. Er nimmt Fotos mit einer Auflösung von bis zu 16,2 Megapixeln auf und liefert Videos in Full-HD-Auflösung.

Das Objektiv der Cybershot HX100V verfügt über einen 30-fachen Zoom. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 27 bis 810 Millimetern. Das Objektiv bewegt sich schnell und lässt sich sowohl über die Zoomwippe als auch über einen Drehring verstellen. Ein optischer Bildstabilisator sorgt bei großen Brennweiten für einen ruhigen Bildausschnitt und bei längeren Belichtungszeiten für weniger Unschärfe.

Sony Cybershot HX100V im Test

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Die Sony Cybershot HX100V hält für alle Ansprüche das passende Aufnahmeprogramm bereit. Im manuellen Modus bestimmt der Fotograf alle Einstellungen, in den halbautomatischen Zeit-, Blenden- und Programmautomatiken gibt er einige Werte vor und in den übrigen Modi bestimmt die Kamera die Belichtungseinstellungen. Hierzu gehören eine "intelligente" und eine "überlegene" Automatik sowie ein Panorama-Assistent und 16 Szenenprogramme. Zusätzlich nimmt die Kamera noch drei verschiedene Arten von 3D-Fotos auf, die auf entsprechenden Fernsehgeräten und Monitoren einen räumlichen Eindruck entfalten sollen.

Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Cybershot HX100V verfügt über eine Auflösung von 921.600 Pixeln und zeigt sehr viele Details an. Seine Blickwinkel fallen mit jeweils rund 160 Grad vertikal und horizontal angenehm groß aus. Zusätzlich kann der Nutzer den Monitor aber auch ausklappen und um 90 Grad nach oben und 50 Grad nach unten kippen.

Der kleine elektronische Sucher zeigt die gleichen Informationen an wie der große Bildschirm der HX100V. Nähert sich der Fotograf ihm mit seinem Auge schaltet ein Sensor das Bild automatisch vom großen Monitor auf den Sucher um. Er bietet sich allerdings nur für Aufnahmen bei starkem Sonnenlicht oder ähnlich störenden Einflüssen an, da seine Öffnung zu klein für eine bequeme dauerhafte Nutzung ausfällt.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Foto, Testbericht, Digitalkamera und Sony versehen.

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