Canon Powershot SX150 IS im Test: Kompaktkamera mit zwölffachem Zoom

28 bis 336 Millimeter Brennweite und optischer Bildstabilisator

von Jan Johannsen

28 bis 336 Millimeter Brennweite und ein optischer Bildstabilisator: Die Canon Powershot SX150 IS bietet Fotografen einen zwölffachen Zoom, aber beim Bildsensor reicht es nur zum typischen Kompaktkamera-Standard.

Inhaltsverzeichnis

  1. Standard-Sensor und großer Zoombereich
  2. Unkomplizierte und umfangreiche Bedienung
  3. Hohe Detailgenauigkeit, frühes Bildrauschen
  4. AA-Batterien und SD-Karte
  5. Fazit

Auf den ersten Blick wirkt die Canon Powersho SX150 IS etwas klobig und nicht auf der Höhe der Zeit. Doch ein Blick auf die Technik zeigt, dass es sich um eine hochmoderne Kamera handelt.

Canon Powershot SX150 IS

Standard-Sensor und großer Zoombereich

Canon hat sich bei der Powershot SX150 IS für einen Standard-CCD-Bildsensor mit einer Fläche von 1/2,3 Zoll entschieden. Der Chip liefert Fotos mit einer maximalen Auflösung von 14,1 Megapixeln und Videos in HD-Auflösung.

Das Objektiv der Powershot SX150 IS verfügt über eine ins Kleinbildformat umgerechnete Brennweite von 28 bis 336 Millimeter. Damit sich der Bildausschnitt bei der Nutzung des zwölffachen Zooms nicht zu stark bewegt, hat Canon einen optischen Bildstabilisator in die Kamera eingebaut. Das Objektiv bewegt sich gemächlich und auch der Autofokus gehört nicht zu den schnellsten seiner Art, liefert aber immer in einer akzeptablen Zeit ein scharfes Bild.

Die Powershot SX150 IS verfügt über zahlreiche voll- und halbautomatische Aufnahmeprogramme sowie einen manuellen Modus. Der Fotograf kann unter anderem zwischen neun Szenenprogrammen, einer Programm-, Zeit- und Blendenautomatik sowie einem Fischaugeneffekt und einem diskreten Modus ohne Blitzlicht und Betriebsgeräusche wählen.

Canon Powershot SX150 IS im Test

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Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Powershot SX150 IS verfügt nur über eine Auflösung von 230.000 Pixeln. Trotzdem bietet er ein gut erkennbares Bild und eignet sich sowohl als Sucher und zur Bildkontrolle. Seine Blickwinkel fallen allerdings knapp aus. Bereits nach rund 25 Grad je Blickrichtung lässt sich die Anzeige nur noch stark eingeschränkt erkennen.

Unkomplizierte und umfangreiche Bedienung

Der Fotograf bedient die Canon Powershot SX150 IS fast komplett mit der rechten Hand. Die Linke muss er nur zur Hilfe nehmen, um das Blitzlicht zu öffnen. Der Nutzer erreicht alle Bedienelemente ohne Probleme und erhält durch die klaren Druckpunkte eindeutige Rückmeldungen über erfolgte Eingaben.

Auf der Rückseite der Powershot SX150 IS befindet sich ein Drehring mit vier Schnellwahlfunktionen: Lichtempfindlichkeit, Blitzlicht, Selbstauslöser und Fokusart. Die "Func.Set"-Taste in seiner Mitte blendet eine Seitenleiste auf dem Bildschirm ein, in der sich weitere Aufnahmeeinstellungen schnell verändern lassen.

Oberhalb des Drehrings befinden sich eine Taste für die Belichtungskorrektur sowie der Aufnahmeknopf für Videos. Unterhalb findet der Fotograf eine Taste zum Verändern der Anzeige sowie eine, mit der er ins übersichtliche Hauptmenü der Kamera gelangt.

Hohe Detailgenauigkeit, frühes Bildrauschen

Die Canon Powershot SX150 IS liefert Fotos mit einer hohen Detailgenauigkeit und natürlich wirkenden Farben. Die Konturen fallen angenehm aus und die Kontraste erscheinen in der Regel ebenfalls angenehm. Das Bildrauschen trübt allerdings die sonst gute Bildqualität.

Schon bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 sind leichte Bildstörungen zu erkennen, wenn sich der Fotograf die Aufnahmen in Originalgröße ansieht. Bei ISO 400 treten sie deutlich zu Tage und haben bei ISO 1.600 auch Auswirkungen auf die Bildqualität - bei einer auf ein Viertel der ursprünglichen Größe verkleinerten Bildansicht. Völlig unbrauchbar sind aber selbst diese Fotos nicht.

Canon Powershot SX150 IS Testbilder

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Videos nimmt die Powershot SX150 IS in HD-Auflösung mit 1.280 x 720 Pixeln auf. Die Farben wirken in den Filmen natürlich, die Detailgenauigkeit erweist sich als ausreichend. Positiv: Dem Nutzer steht der gesamte Zoombereich zur Verfügung, wobei der optische Bildstabilisator für einen ruhigen Bildausschnitt sorgt.

Der Autofokus sorgt meistens für ein scharfes Bild, der automatische Weißabgleich passt die Belichtungseinstellungen allerdings nur stark verzögert an veränderte Lichtverhältnisse an. Das interne Mikrofon liefert einen eher leisen Ton.

AA-Batterien und SD-Karte

Das Kunststoffgehäuse der Canon Powershot SX150 IS wirkt ordentlich verarbeitet und liegt angenehm in der Hand. Die Kamera lässt sich fest und sicher halten. Fotos und Videos speichert sie auf einer SD-, SDHC- oder SDXC-Karte ab.

Als Stromquelle dienen der Powershot SX150 IS zwei Batterien oder Akkus vom Typ AA. Die Kamera verfügt nur über zwei Anschlüsse: einen AV-Ausgang und eine USB-Schnittstelle.

Fazit

Mit der Canon Powershot SX150 IS lassen sich schöne Bilder machen. Die Kamera verfügt über eine umfangreiche Ausstattung und eine angenehme und unkomplizierte Bedienung. Aber vor allem das vergleichsweise starke Bildrauschen sorgt dafür, dass sie nicht zu den besten Kompaktkameras des Herstellers gehört.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Canon für die Powershot SX150 IS beträgt 209 Euro. Im Internet verkaufen Online-Händler die Kamera bereits für rund 180 Euro.

Canon Powershot SX150 IS
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