Joby Gorillatorch Blade im Test: Die Überall-Festmach-Leuchte

LED-Lampe mit flexiblen Beinen und Magnetfüßen

von Jan Johannsen
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Egal wie uneben der Untergrund ist, die Videoleuchte Gorillatorch Blade von Joby steht mit ihren flexiblen Beinen sicher. Die Lampe bietet sich aber nicht nur für die Aufnahme von Videos an, sondern erhellt auch Orte und Gegenstände, ohne dass eine Kamera in der Nähe ist.

Joby nutzt seine flexiblen Dreibein-Stative nicht nur für Kameras, sondern auch für Lampen. Die LED-Leuchte Gorillatorch Blade lässt sich fast überall aufstellen oder befestigen, ist wasserdicht und verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku. Sie leuchtet nicht nur Foto- und Video-Motive aus, sondern erweist sich auch in anderen Momenten als praktischer Helfer.

Joby Gorillatorch Blade

Kleine, helle und robuste Lampe

Joby stattet die Gorillatorch Blade mit einer Leuchtdiode (LED) aus, die bis zu 130 Lumen hell leuchtet: Die Helligkeit kann der Nutzer auf 65 Lumen reduzieren und damit die Laufzeit des Lithium-Ionen-Akkus mehr als verdoppeln - von bis zu 2,5 auf maximal 6,5 Stunden.

Die fest verbaute Batterie der Gorillatorch Blade lädt der Nutzer über einen USB-Anschluss auf, wobei sowohl ein Rechner mit USB-Schnittstelle als auch das beiliegende Netzteil für die Steckdose als Stromquellen dienen können. Das wasserdichte Gehäuse (Schutzklasse IPX5) schützt die Leuchte vor Regen, zum Abtauchen ist die Lampe aber nicht geeignet.

Steht überall

Wie bei den Gorillapod-Stativen für Kameras lassen die die drei Beine sehr flexibel bewegen und an jeden Untergrund anpassen. Der Nutzer kann sie ebenfalls um dünne Stangen, Äste oder Geländer wickeln, um die Lampe dort zu befestigen. Zusätzlich befinden sich in den Füßen Magnete, mit denen die Leuchte sich auch waagerecht oder kopfüber an Metall befestigen lässt.

Der Nutzer kann die Lampe auf dem Stativ um 360 Grad drehen und um 180 Grad von oben nach unten kippen. Drückt er den Verschlussknopf, lässt sich die Gorillatorch Blade ganz einfach aus der Schiene entnehmen - und ebenso leicht wieder einführen.

Joby Gorillatorch Blade im Test

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Die Größe des Spots der Blade-Leuchte bestimmt der Nutzer, indem er den Vorderteil der Lampe dreht. Die Gorillatorch leuchtet zwar für das menschliche Auge schon sehr hell, bei Foto- oder Filmaufnahmen erhellt sie aber nur entweder einen kleinen Spot deutlich oder einen größeren Bereich nur ein wenig.

Die Gorillatorch Blade bietet sich aber nicht nur als Film- und Foto-Leuchte an, sondern hilft an dunklen Stellen auch bei anderen Tätigkeiten, bei denen man beide Hände braucht, etwa beim Aufrüsten eines Desktop-Rechners oder bei Reparaturen am Auto.

Fazit: Praktische Taschenlampe oder Spot für Akzente

Die Joby Gorillatorch Blade leuchtet große Motive nicht vollständig aus, sondern erhellt sie nur ein wenig. Als Spot zum Setzen von Akzenten eignet sich die Lampe sehr gut. Gleiches gilt als feststehende Lichtquelle für Arbeiten auf einer kleinen Fläche, bei der der Anwender beide Hände benötigt. Mit ihren drei flexiblen Beinen und den Magnetfüßen lässt sich die Leuchte an den ungewöhnlichsten Orten aufstellen oder befestigen.

Joby verkauft die Gorillatorch Blade auch im firmeneigenen Webshop für 59,95 Euro. Andere Online-Händler bieten die Leuchte geringfügig günstiger, für rund 50 bis 55 Euro, an.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Computer, Foto, Testbericht und TV & Stream versehen.

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