Convertible: Die besten Transformer-Notebooks im Test

Klappen, Drehen, Zusammenstecken

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von Michael Knott
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Convertibles verfügen meist über einen speziellen Mechanismus, der die Verwandlung von einem Notebook in einen Tablet-PC erlaubt. Wir präsentieren euch an dieser Stelle die unserer Meinung nach besten Convertibles, 2-in-1- und Hybrid-Geräte übersichtlich in einer Bestenliste und geben euch Tipps und Hilfestellung für den Kauf. Für alle Modelle gibt es zudem ausführliche Testberichte.

Convertibles lassen sich vielseitig einsetzen und eignen sich auch als Ersatz für den Tablet-PC. Meist sind sie jedoch deutlich schwerer.
Convertibles lassen sich vielseitig einsetzen und eignen sich auch als Ersatz für den Tablet-PC. Meist sind sie jedoch deutlich schwerer. (Quelle: Lenovo Facebook)

Die Grenzen zwischen klassischem Notebook, Ultrabook und Tablet-PC sind fließend. Üblicherweise versteht man unter dem Begriff Convertible eine Mischung aus Notebook und Tablet-PC, die über spezielle Scharniere oder Gelenke fest miteinander verbunden ist. Im Gegensatz zu einem 2-in-1 oder auch Hybrid-PC genannten Rechner lässt sich die Tastatur bei einem Convertible daher nicht abnehmen.

Der Einfachheit halber tauchen an dieser Stelle unter dem Begriff Convertible auch die so genannten 2-in-1-Systeme sowie Tablet-PCs mit abnehmbarer Tastatur auf. Sprechen wir von Tablets mit Tastatur, meinen wir in diesem Zusammenhang jedoch ausschließlich Systeme, bei denen die Tastatur von Anfang an zum Konzept gehört, wie beispielsweise bei Microsofts Surface Pro-Reihe.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie wir testen
  2. Das ist das beste Convertible-Notebook (Stand November 2018)
  3. Die besten Alternativen zum Testsieger
  4. Welche Vorteile bieten Convertibles?
  5. Welche Nachteile haben Convertibles?
  6. Übersicht: Die besten Convertibles im Test
  7. Testfeld im Überblick

Wie wir testen

Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und erfassen alle infrage kommenden Convertibles. Dabei werden neben marktführenden Anbietern auch kleinere Vertreter berücksichtigt. Aus dieser Masse an Geräten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Convertibles ausführlich einzeln getestet und die Testergebnisse gegenübergestellt. Zudem führen wir Hintergrundgespräche mit Herstellern und Nutzern, um den Service der Hersteller beurteilen zu können.

15
Convertibles und 2-in-1 in dieser Übersicht
38
getestet oder in der Hand gehabt
4
Hintergrundgespräche mit Experten
140+
Stunden aufgewendet

Wie wir testen

Bei Convertibles achten wir neben den üblichen Kriterien wie Displayqualität, Leistung und Akkulaufzeit ganz besonders auf die Art und Weise, wie sich das Display drehen lässt. Sind die verwendeten Scharniere stark genug? Wie gut funktioniert das Abdocken der Displayeinheit von der Tastatur, wenn dieses unterstützt wird? Auch auf die Tastatur an sich legen wir besonderes Augenmerk, denn allzu oft müsst ihr bei Convertibles hier Kompromisse eingehen. Wie bei den meisten Tests nehmen wir die leihweise zu Verfügung gestellten Geräte mit nach Hause und nutzen sie sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld für die Dauer des Tests. Oft findet auch das Schreiben des eigentlichen Testberichtes auf dem gerade aktuellen Convertible statt.

Das ist das beste Convertible-Notebook (Stand November 2018)

Schick, schick, laut

Das Lenovo Yoga C930 sieht sehr gut aus, ist zum Glück ebenso gut verarbeitet und kann sich mit Alleinstellungsmerkmalen wie der "Soundbar" und dem Gorilla Glass-Deckel von der Konkurrenz abheben. Wir mögen fast alles, was wir sehen. Gestört hat uns die CPU-Drosselung unter Last. Dafür verhält sich der Lüfter aber eigentlich nie daneben. Unterm Strich holt ihr euch mit dem Modell ein auch im Detail durchdachtes Premium-Convertible mit Leistungsreserven auf den Schreibtisch.

  • Verarbeitung
  • verschiedene Betriebsmodi
  • innovative "Soundbar"
  • leiser Lüfter
  • Display
  • "Active Pen" im Lieferumfang
  • Leistungsabfall unter Last
  • kurze Akkulaufzeiten beim UHD-Display
  • kein SD-Kartenleser

Das Lenovo Yoga C930 verfügt über eine eingebaute Soundbar! Dies hat zur Folge, dass das Convertible besser als 99 Prozent aller anderen Laptops klingt. Da die Lautsprecher sich auch noch mit drehen, je nachdem welchen Modus ihr gerade verwendet, gibt natürlich Extrapunkte. Beim Bildschirm könnt ihr zwischen einem Full HD- oder einem UHD-Touchscreen wählen, eine gute Tastatur und einen Bedienstift gibt es serienmäßig. Unterm Strich ein toller Multimedia-Convertible und unser Testsieger 2018.

Die besten Alternativen zum Testsieger

Weit vorn beim Klappen

Innovative Tastatur, hohe Leistungsbereitschaft, viele Einsatzmöglichkeiten und ein sehr gutes Display: Uns gefällt das Dell XPS 15 9575 richtig gut. Der positive Eindruck wird durch das nicht exakt eingesetzte Trackpad oder den fest verlöteten Arbeitsspeicher getrübt. Dennoch handelt es sich um eines der leistungsfähigsten und gleichzeitig edelsten Convertibles am Markt.

  • Leistung
  • Verarbeitung
  • Displayqualität
  • Akkulaufzeit
  • Kühlung
  • Anschlussvielfalt
  • Pfeiltasten dicht beieinander
  • Lautsprecher
  • Webcam-Position
  • Trackpad-Einfassung
  • RAM fest verlötet

Das Dell XPS 15 gibt es sowohl als "normales" Notebook als auch als Convertible, dann unter der Bezeichnung XPS 15 (9575). Top-Verarbeitung, hohe Leistungsreserven und ein tolles, nahezu randloses Infinity-Display zählen zu den Stärken. Darüber hinaus verfügt es über eine Art Magnetschwebe-Tastatur. Diese ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig - uns hat sie jedoch überzeugt. Hier gelangt ihr zum ausführlichen Testbericht des Dell XPS 15 2-in-1 mit allen Vor- und Nachteilen.

  • Verarbeitung
  • Tastatur
  • Anschlüsse
  • (HDR)-Display
  • Stift und Adapter im Lieferumfang
  • Display spiegelt
  • Akkulaufzeit vergleichsweise kurz
  • keine externe Grafik möglich
  • RAM aufgelötet, kaum Aufrüstmöglichkeiten
  • Geruch (schwarze Version)
  • Design und Verarbeitung
  • Leistung
  • Display
  • sehr geringe Lautstärken trotzt Lüfter
  • kurze Akkulaufzeiten im Tablet-Betrieb
  • Stift nicht mehr im Lieferumfang
  • kein Thunderbolt 3-Anschluss
  • Position des Kopfhöreranschlusses

Oberklasse-Understatement

Egal ob im ICE, im Konferenzraum oder am Frühstückstisch - das Lenovo Thinkpad X1 Yoga hinterlässt in den meisten Situationen eine gute Figur. Uns hat besonders das robuste, durchdachte Gehäuse mit der sehr guten Tastatur, die komplette Anschlusspalette und pfiffige Details wie der ThinkShutter oder der Stylus gefallen. Dass es sich um einen Convertible handelt, merkt man dem Yoga kaum an. Ob es bei dem hohen Einstandspreis unbedingt die HDR-Version sein muss? Die hohe Helligkeit könnte ein Argument sein, doch auch mit der normalen WQHD-Variante dürften die meisten Nutzer glücklich werden.

Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten

Das Surface Book 2 hinterlässt einen ausgereiften, guten Eindruck. Die Kombination aus Tablet und Notebook ist gelungen. Schade finden wir, dass der Stift nun nicht mehr zum Lieferumfang gehört und dass es keinen Thunderbolt 3-Anschluss gibt.

Das Surface Book 2 macht in unseren Augen vieles richtig. Etwa die Art und Weise, wie sich Display und Tastatureinheit voneinander trennen lassen. Aber auch das Konzept, eine dedizierte Nvidia-Grafikkarte in der Tastatureinheit auszulagern ist schlüssig. Wer es etwas professioneller mag, sollte sich das Lenovo ThinkPad X1 Yoga der dritten Generation genauer ansehen, welches sich auch über den mitgelieferten Stylus bedienen lässt. Besonderheit hier: Beim Umklappen des Bildschirmes fährt die Tastatur auf spektakuläre Art und Weise in das Gehäuse.

Welche Vorteile bieten Convertibles?

Der größte Vorteil klassischer Convertibles liegt in ihrem großen Einsatzspektrum. Auf den ersten Blick sehen sie wie klassische Notebooks oder Ultrabooks aus und bieten daher sehr gut nutzbare Tastaturen und alle gängigen Anschlüsse. Klappt ihr das Display komplett um, entsteht ein Tablet-PC, der sich meist mit einem Digitizer (Bedienstift / Stylus) bedienen lässt. Hersteller wie Lenovo lösen dies mit speziellen Scharnieren, die das Umklappen des Touchscreens um 360 Grad erlauben. Vereinzelt, oft bei Modellen von Toshiba, finden sich auch noch Modelle mit Drehscharnieren. Wer weder Notebook noch Tablet besitzt, kann bei der Anschaffung eines Convertibles, der beide Aufgabengebiete abdeckt, prinzipiell Geld sparen.

Die Spezialscharniere der meisten Convertibles erlauben verschiedene Aufstell-Methoden. Gängig sind die Modi "Zelt", "Tablet", "Präsentation" und "Notebook". Im Zelt-Modus etwa steht das Gerät wie ein umgedrehtes "V" vor euch, die Bedienung erfolgt dann über den Touchscreen. Der Präsentationsmodus ist etwa im Flugzeug oder in der Bahn praktisch, da hier das Display, etwa bei der Filmwiedergabe näher an euch heranrückt.

Welche Nachteile haben Convertibles?

Convertibles sind oft kompromissbehaftet, das gilt vor allem für den Tablet-Betrieb. Da die Tastatur fest mit dem übrigen Gehäuse verbunden ist, fällt das Halten mit einer Hand flach. Während ihr ein klassisches Tablet wie das iPad locker in einer Hand halten könnt, fällt dies bei über ein Kilogramm schweren Convertibles flach. Auch die Akkulaufzeit ist im Vergleich zu Tablet-PCs oft geringer. Hier kommen die so genannten Hybrid-Geräte, oft auch als 2-in-1 oder Detachables bezeichnet, ins Spiel. Hier könnt ihr die Tastatur meist über Magnete beziehungsweise über ein Scharniersystem an das Tablet heften. Die Tastaturen sind jedoch leider oft nicht mit denen von klassischen Notebooks oder waschechten Convertibles vergleichbar.

Übersicht: Die besten Convertibles im Test

Nachfolgend stellen wir euch die unserer Meinung nach besten Convertibles noch einmal gesammelt vor, ihr findet hier auch ein paar ältere Geräte, die es mitunter im Sonderangebot gibt. Klickt einfach auf das entsprechende Modell, das euch interessiert und ihr gelangt zum ausführlichen Einzeltest. Der Übersichtlichkeit halber findet ihr hier auch einige Modelle, die streng genommen der Gattung Tablet-PC oder Hybrid-PC zugehörig sind.

Am Ende dieses Artikels findet ihr die Bestenliste Convertible inklusive der Endnoten. Dieser Artikel wird stetig aktualisiert. Steht ihr also vor einer Kaufentscheidung, schaut ruhig öfters mal vorbei. Wenn ihr hier nicht fündig werdet, dann schaut auch bei unserem Vergleichstest der besten Notebooks 2018 vorbei - der Testsieger dürfte euch hier besonders interessieren.

Microsoft Surface Book 2 und Porsche Design Book One

  • Design und Verarbeitung
  • Leistung
  • Display
  • sehr geringe Lautstärken trotzt Lüfter
  • kurze Akkulaufzeiten im Tablet-Betrieb
  • Stift nicht mehr im Lieferumfang
  • kein Thunderbolt 3-Anschluss
  • Position des Kopfhöreranschlusses
  • Verarbeitung
  • Scharniere
  • 360-Grad-Modus
  • keine dedizierte GPU
  • relativ schwer
  • Lüfter

Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten

Das Surface Book 2 hinterlässt einen ausgereiften, guten Eindruck. Die Kombination aus Tablet und Notebook ist gelungen. Schade finden wir, dass der Stift nun nicht mehr zum Lieferumfang gehört und dass es keinen Thunderbolt 3-Anschluss gibt.

Kaum Vorteile gegenüber dem Surface Book

Man merkt dem Book One die lange Entwicklungszeit an. Es ist durchdacht und hochwertig verarbeitet. Selbst der Preis ist angesichts der verbauten Hardware und des prestigeträchtigen Markenschriftzuges nicht astronomisch. Einen besonderen Mehrwert gegenüber dem Surface Book sehen wir jedoch nicht. Vor allem, da das Microsoft-Modell im Gegensatz zum Book One auf Wunsch über eine externe Nvidia-Grafik in der Tastatureinheit verfügt. Die Möglichkeiten der Spezialscharniere nehmen wir wohlwollend zur Kenntnis und erfreuen uns an der Ingenieurskunst.

Design
10/10
Display
9/10
Eingabegeräte
8/10
Leistung
9/10
Ausstattung
7/10
Leserwertung (46)
8/10
Design
9/10
Display
8/10
?/10
Leistung
7/10
Ausstattung
7/10
Leserwertung (55)
8/10

Das Surface Book 2 ist das bessere Surface Pro - jedenfalls für diejenigen unter euch, die dem produktiven Arbeiten den Vorrang geben. Während das Surface Pro mehr Tablet als Notebook ist, ist das Surface Book eher Notebook als Tablet. Mit der Tastatur und dem Trackpad lässt es sich auf Dauer wesentlich besser arbeiten. Das Book One ist erste Convertible von Porsche Design und ist geradezu traumhaft verarbeitet. Besonders sind auch die Scharniere, die ganz der Marken-DNA entsprechend an ein Sportwagen-Getriebe erinnern.

Acer Switch 5, Switch 7 Black Edition und Switch Alpha 12

  • kein Lüfter
  • preiswert
  • Leistung
  • Gehäuse erwärmt sich
  • kein Laden über USB-C möglich
  • Ohne Lüfter
  • Nvidia-GPU
  • Intel Core i-CPU der 8. Generation
  • Tastatur liegt nicht eben auf Tisch
  • spiegelnder Touchscreen
  • effektive Kühlung
  • lüfterlos
  • Leistung
  • Verarbeitung
  • Tastatur im Preis inbegriffen
  • Tastatur gibt nach
  • Lautsprecher
  • Rückseite kann sehr warm werden

Die günstigere Alterative zum Surface Pro

Leistungsstarke Komponenten und ein innovatives Kühlkonzept: Das Switch 5 hinterlässt im Test einen guten Eindruck. Ein vergleichbar ausgestattetes Surface Pro mit Stift und Tastatur kostet derzeit deutlich mehr. Mit einem unter Last warmen Gehäuse und einer vergleichbar kurzen Akkulaufzeit müsst ihr dafür leben.

Willkommene Weltneuheit

Acer denkt mit dem Switch 7 Black Edition das 2-in-1-System konsequent zu Ende. Die derzeit verbaute, eher schwächere GeForce MX150 könnte schon bald durch eine stärkere GPU ersetzt werden und aus dem Hybrid wird ein waschechtes Performance-Monster. Der Preis erscheint auf den ersten Blick hoch, geht unserer Meinung nach für das Gebotene aber in Ordnung.

Starkes Stück!

Leistung auf Notebook-Niveau und das alles flüsterleise: Im Test leistet sich das Acer Switch Alpha 12 kaum Schnitzer. Wenn Acer jetzt noch genauso viel Hirnschmalz in die Tastatur steckt, wie in die Kühlung, gibt es bald kaum noch einen Daseinsberechtigung für klassische Laptops. Aber auch dieser Convertible ist streng genommen eher Tablet als Notebook.

Das Acer-Modelle Switch 5, Switch 7 Black Edition und Alpha 12 gehören der Gattung der Detachables an und ähneln sich auf den ersten Blick stark. Alle Modelle bieten eine abnehmbare Tastatur, die zwei verschiedene Anstellwinkel ermöglicht. Der Schreibkomfort ist aber unserer Meinung nach nicht ganz so hoch, wie bei einer klassischen Tastatur. Alle Varianten sind lüfterlos und damit sehr leise im Betrieb. Das Switch 7 sticht mit seiner dedizierten Grafikkarte heraus.

Microsoft Surface Pro und Samsung Galaxy Book

  • Leistung
  • Verarbeitung
  • Verbesserte Tastatur und Stift
  • Verbessertes Hitze-Management
  • Stift-Nutzung abseits von Mal-Programmen
  • Tastatur unter Notebook-Gesichtspunkten
  • Keine LTE-Version erhältlich
Kurztest
vollständiger Testbericht folgt

Mehr Super-Tablet als Super-Notebook

Microsoft hat das Surface Pro 4 im Vergleich zum Vorgänger an den richtigen Stellen verbessert. Doch noch immer ist es mehr Tablet als Notebook. Die Möglichkeiten des Stiftes nutzt Microsoft noch immer nicht aus. Dennoch ist das Surface Pro 4 unterm Strich das derzeit stimmigste Windows 10-Tablet.

Samsung Galaxy Book im ersten Test: Bock auf Book?

Microsofts Surface Pro-Reihe gilt als Platzhirsch bei den 2-in-1-Systemen. Die aktuell 6. Generation ist leistungsstark und sehr gut verarbeitet. Die Lüfterprobleme des Vorgängers hat Microsoft gut in den Griff bekommen. Gewöhnungsbedürftig ist in unseren Augen nach wie vor die Tastatur, die es sogar mit Fingerabdruck-Scanner gibt. Leider kommt auch die Tastatur des Galaxy Book nicht an die klassischer Notebooks heran. Dafür überzeugt das Gerät mit einem tollen AMOLED-Display, welches es in zwei Größen gibt.

Apple iPad Pro (2018)

  • Leistung
  • Display
  • Multimedia
  • Verarbeitung
  • Anschlüsse
  • kein 3D-Touch
  • Leistung
  • Verarbeitung
  • Display
  • Face ID
  • Lautsprecher
  • keine externe Speichermedien
  • kein Kopfhöreranschluss
  • Aufpreis für Speicherplus

Ein äußerst handzahmes Biest

Das iPad Pro des Jahrgangs 2017 ist ein äußerst handzahmes Biest, das jedoch erst im Zusammenspiel mit iOS 11 all seine Zähne zeigt. Vor allem die derzeit noch nicht sichtbaren Backenzähne, die für das produktive Arbeiten verantwortlich sind, kommen spätestens dann zum Vorschein. Davon abgesehen handelt es sich um ein lupenrein verarbeitetes, technisch höchst interessantes Tablet, das seiner Zeit zwar ein wenig voraus scheint, aber auch schon heute vieles von dem leisten kann, was klassische Notebooks und PCs können. Teilweise ein bisschen weniger, teilweise aber auch deutlich mehr.

Ein starkes Stück, aber kein Laptop-Ersatz

Das iPad Pro Jahrgang 2018 ist ein ganz starkes Stück Technik. Ein Notebook, auch ein MacBook, kann es jedoch kaum ersetzen. Leistung gibt es zwar im Überfluss und der Touchscreen ist brilliant. Zu einem guten Computer gehören aber auch Anwendungen, die der App Store nicht bietet und Routinen, die den Nutzer nicht auf Teufel komm raus der eigenen Firmenphilosophie unterwerfen - Beispiel Foto-Import. Apple sagt das iPad definiert, "was ein Computer können sollte". Andersherum wird im professionellen Umfeld eher ein Schuh draus. Wer einen Einsatzzweck für den Apple Pencil hat und von der enormen Leistung Gebrauch machen kann, findet im iPad Pro jedoch definitiv den mit Abstand besten Tablet-Computer aller Zeiten. Mit starker Betonung auf das Wort "Tablet".

Die neue iPad Pro-Generation mit Face ID und wahlweise 11 oder 12,9 Zoll großem Display schlägt in Benchmark-Tests sogar Modelle mit Intel Core i5-Prozessor locker. Powert gibt es also ohne Ende. Und selbst das etwas ältere aber noch immer erhältliche iPad Pro-Modell mit 10.5 Zoll großem Display ist alles andere als schwach auf der Brust. Das Betriebssystem iOS ist jedoch im Gegensatz zu Windows für das geschäftliche Umfeld eher ungeeignet. Wir listen die iPad Pro-Modelle hier als Alternative zu den "klassischen" Convertibles auf. Streng genommen handelt es sich natürlich um Tablet-PCs, für die es eine passende Hersteller-Tastatur gibt.

  • Lüfterlos
  • Tastatur beleuchtet und mit eigenem Akku
  • Fingerabdruck-Scanner und Smartcard-Schacht
  • Zugang zu Komponenten
  • Verarbeitung etwas grobschlächtig
  • Tastaturboden mit Spielraum
  • viele Anschlüsse
  • mattes Display
  • Leistung
  • lüfterlos
  • lange Akkulaufzeit
  • eingebautes LTE-Modem
  • Lautsprecher
  • Webcam
  • Bedienstift
  • Verbindung zwischen Tablet und Tastatur

Eher als die iPad-Modelle erinnern das Dell Latitude 13 7350 und das Toshiba Portégé Z20T-C-121 an klassische Notebooks. Vor allem das Toshiba-Modell punktet mit sehr vielen Anschlüssen, etwa einem VGA- und einem Ethernet-Port. Das Dell-Gerät ist eher auf Sicherheit getrimmt jedoch leider etwas lieblos zusammengebaut. Beide Mobilrechner setzen auf eine klassische Steckverbindung zwischen Tablet- und Tastatur-Einheit.

Bestenliste: Convertible: Die besten Transformer-Notebooks im Test

Convertibles befinden sich in einem absoluten Höhenflug. Kein Wunder, verbinden sie doch das beste aus zwei Welten. Jeder der hier vorgestellten Modelle bietet einen Tablet- und einen Laptop-Modus und hat das Herz der Redaktion im Sturm erobert.

* Hinweis: Um der stetig voranschreitenden technischen Entwicklung Rechnung zu tragen, werten wir jedes Hardware-Produkt in unseren Bestenlisten jeden Monat um 0,1 Punkte ab. Die ursprüngliche Bewertung seht ihr im Testbericht oder ihr fahrt mit der Maus über die Note.

  • 8.6 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.0

    Lenovo ThinkPad X1 Yoga (3. Generation, 2018)


    Egal ob im ICE, im Konferenzraum oder am Frühstückstisch - das Lenovo Thinkpad X1 Yoga hinterlässt in den meisten Situationen eine gute Figur. Uns hat besonders das robuste, durchdachte Gehäuse mit der sehr guten Tastatur, die komplette Anschlusspalette und pfiffige Details wie der ThinkShutter oder der Stylus gefallen. Dass es sich um einen Convertible handelt, merkt man dem Yoga kaum an. Ob es bei dem hohen Einstandspreis unbedingt die HDR-Version sein muss? Die hohe Helligkeit könnte ein Argument sein, doch auch mit der normalen WQHD-Variante dürften die meisten Nutzer glücklich werden.

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  • 8.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.2

    Lenovo Yoga C930


    Das Lenovo Yoga C930 sieht sehr gut aus, ist zum Glück ebenso gut verarbeitet und kann sich mit Alleinstellungsmerkmalen wie der "Soundbar" und dem Gorilla Glass-Deckel von der Konkurrenz abheben. Wir mögen fast alles, was wir sehen. Gestört hat uns die CPU-Drosselung unter Last. Dafür verhält sich der Lüfter aber eigentlich nie daneben. Unterm Strich holt ihr euch mit dem Modell ein auch im Detail durchdachtes Premium-Convertible mit Leistungsreserven auf den Schreibtisch.

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  • 8.1 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.7

    Dell XPS 15 (9575) 2-in-1


    Innovative Tastatur, hohe Leistungsbereitschaft, viele Einsatzmöglichkeiten und ein sehr gutes Display: Uns gefällt das Dell XPS 15 9575 richtig gut. Der positive Eindruck wird durch das nicht exakt eingesetzte Trackpad oder den fest verlöteten Arbeitsspeicher getrübt. Dennoch handelt es sich um eines der leistungsfähigsten und gleichzeitig edelsten Convertibles am Markt.

    Dell XPS 15 (9575) 2-in-1 bestellen Zum Testbericht
  • 7.6 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.5

    Microsoft Surface Book 2


    Das Surface Book 2 hinterlässt einen ausgereiften, guten Eindruck. Die Kombination aus Tablet und Notebook ist gelungen. Schade finden wir, dass der Stift nun nicht mehr zum Lieferumfang gehört und dass es keinen Thunderbolt 3-Anschluss gibt.

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  • 4.9 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.3

    Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2016) OLED


    Mit einem Gewicht von knapp 1,3 Kilogramm gehört das Lenovo ThinkPad X1 Yoga zu den leichtesten Convertibles überhaupt. Ein innovatives (optionales) OLED-Display, bekannt gute Eingabegeräte sowie eine sehr ausgereifte Scharnier-Lösung machen das X1 zu einer echten Empfehlung.

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  • 4.9 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.3

    Microsoft Surface Book


    Microsoft versucht schon seit Jahren uns davon zu überzeugen, dass die Surface Pro-Reihe einen Laptop ersetzen kann. Das sehen wir anders. Das Surface Book ist die bessere Mischung aus Tablet und Notebook - selbst wenn der Akku der Tableteinheit nur drei Stunden lang durchhält. Beim Design und bei der Verarbeitungsqualität können wir Microsoft nur Respekt zollen und dankbar sein, nicht den nächsten seelenlosen MacBook-Klon vor uns zu haben.

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  • 4.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.0

    Toshiba Satellite Radius 12


    Toshibas Satellite Radius 12 gehört definitiv zu den edelsten Convertibles, die wir bislang getestet haben. Günstig ist der Spaß nicht - vor allem nicht mit hochauflösendem Display.

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  • 2.3 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    6.5

    Dell Latitude 13 7350


    Wir werden mit dem Dell Latitude 7350 nicht so ganz warm. Zwar bietet es auf der Habenseite umfangreiche und für Unternehmen sinnvolle Sicherheitsausstattung, ein gutes Display sowie ausreichend Leistung und ist auch unter Volllast absolut lautlos. Demgegenüber stehen jedoch ein etwas in die Jahre gekommenes Dockingkonzept, eine mittelmäßige Tastatur sowie ein paar Verarbeitungsmängel. Vor allem Letztere haben bei einem ohne Rabatt knapp 1.800 Euro teuren Gerät nichts verloren.

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  • 2.1 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    5.9

    Acer Chromebook R 11


    Uns gefällt die Idee eines 360-Grad-Chromebooks gut. Und mit einem Preis von nicht einmal 300 Euro bietet sich das R11 gut als Reiseschreibmaschine und Zweitnotebook an. Die Verwandlungskünste kommen vor allem der Multimedia-Wiedergabe zugute.

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Nicht für alle von uns getesteten Produkte vergeben wir eine Note. Dies kann unterschiedliche Gründe haben.

Einige Produkte konnten wir zum Beispiel nur kurz auf einer Messe ausprobieren und nicht längere Zeit einem redaktionellen Test unterziehen.

Zudem vergeben wir erst seit 2014 Testnoten. Auf eine nachträgliche Bewertung älterer Produkte haben wir bewusst verzichtet.

In dieser Bestenliste findet ihr nachfolgend alle von uns getesteten Produkte ohne Note. Die angezeigte Bewertung spiegelt die Meinung unserer Leser wider.
  • 9.0

    Asus NovaGo

    Auf dem Media Day-Event in Berlin hat Asus während der IFA das neue ZenBook Flip vorgestellt, das mit einem Handgriff zum Tablet wird. Was das Convertible kann, klären wir in einem ersten Test.

  • 8.0

    Lenovo Yoga 920

    Das Yoga Book C930 trumpft im Kurztest mit zwei Bildschirmen auf. Die untere Anzeige ist dabei als E-Ink-Display ausgeführt, auf dem ihr auch mit einem Stift zeichnen könnt. Das Ganze ist nur 9,9 Millimeter dick und wiegt 775 Gramm. Wir sagen euch, wo der Haken liegt.

Weitere Notebook-Bestenlisten

Eine komplette Übersicht aller Produkte findet ihr hier: Notebook - Alle Produkte und Testberichte. Sucht ihr nach speziellen Preisspannen, Funktionen oder ähnliches, helfen euch unsere anderen Bestenlisten zum Thema weiter.

7
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