Pentax K-x im Test: Überzeugende Einsteiger-DSLR

Spiegelreflexmodell mit Bildstabilisator und HD-Videoaufzeichnung

von Jan Johannsen

Optischer Bildstabilisator, Aufzeichnung von HD-Videos und ein Bildsensor im DX-Format: Pentax bietet mit der K-x eine gut ausgestattete Spiegelreflexkamera für Einsteiger an. Zusätzlich überzeugt die Kamera mit gelungenen, rauscharmen Bildern.

Bilder mit wenig Rauschen

Die Technik im Inneren der Pentax K-x liefert Aufnahmen mit sehr guter Bildqualität. Der 23,6 x 15,8 Millimeter große CMOS-Sensor der Spiegelreflexkamera (DSLR) verfügt über eine maximale Auflösung von 12,4 Megapixeln. Die Bilddaten verarbeitet ein Prime-2-Prozessor zu Fotos oder Videos.

Die Aufnahmen der Pentax K-x überzeugen nicht nur dank ihrer kräftigen und natürlich wirkenden Farben, sondern auch durch geringes Bildrauschen. Erst bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 3.200 treten erste Bildstörungen auf den Fotos auf. Bei der Betrachtungen verkleinerter Aufnahmen tritt das Bildrauschen erst bei ISO 12.800 deutlich zu Tage. Darüber hinaus bieten die Aufnahmen der K-x deutliche Kontraste und eine hohe Detailgenauigkeit.

Pentax K-x Testbilder

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Videos zeichnet die K-x in HD-Auflösung mit 1.280 x 720 Pixeln bei 24 Bildern pro Sekunde auf. Die Qualität der bewegten Bilder hält mit der der Fotos mit. Die Video-Aufnahmen bieten ebenfalls hohe Detailgenauigkeit, geringes Bildrauschen und kräftigen Farben. Während sich Belichtungseinstellungen und automatischer Weißabgleich zügig an veränderte Lichtverhältnisse anpassen, benötigt der Autofokus etwas länger, um auf ein neues Motiv scharf zu stellen.

Manuelle und automatische Aufnahmeeinstellungen

Die Pentax K-x bietet dem Nutzer die bei DSLR-Kameras übliche Wahl zwischen komplett manueller Steuerung, Zeit- und Blendenvorwahl sowie Programm- und Vollautomatik. Zusätzlich stehen dem Fotografen Einstellungen für Porträt-, Landschafts-, Makro- oder Sportaufnahmen zur Verfügung. Darüber hinaus stehen Szenenprogramme unter anderem für Nachtaufnahmen, Bilder an Strand und im Schnee, bei Sonnenuntergängen oder bei Bühnenbeleuchtung bereit.

Die Spiegelreflexkamera lässt sich nahezu komplett mit einer Hand bedienen, bis auf die Taste zum Öffnen des eingebauten Blitzlichts sowie dem Schalter zur Auswahl von manuellem und automatischem Fokus liegen alle Bedienelemente auf der rechten Seite des K-x-Gehäuses. In der Regel wird der Anwender eine DSLR aber ohnehin mit beiden Händen halten und bedienen.

Pentax K-x

Viele Einstellungen lassen sich dank durchdachter Benutzerführung bei der Pentax K-x sehr schnell vornehmen. Neben den vier Direktwahltasten in Form eines Steuerkreuzes für Blitz, Lichtempfindlichkeit, Weißabgleich und Aufnahmeart fördert ein Druck auf die Info-Taste ein übersichtliches Menü auf den Bildschirm, das schnellen Zugriff auf zahlreiche Einstellungen bietet.

Der 2,7 Zoll große Bildschirm der Pentax K-x arbeitet im "Live View"-Modus auch als elektronischer Sucher. Allerdings tritt dann eine deutliche Auslöseverzögerung auf, da der Spiegel vor der Aufnahme erst herunter klappen muss. Der Autofokus arbeitet bei Verwendung der Livebild-Anzeige allerdings sehr träge. Nutzt der Anwender dagegen den optischen Sucher, fokussiert die Kamera schnell und präzise.

Bewegungssensoren sorgen dafür, dass K-x ihren Bildchip ausgleichend zu ihren Bewegungen positioniert. Durch diesen Bildstabilisator gelingen dem Fotografen verwacklungsfreie Aufnahme mit bis zu vier Lichtwerten weniger als ohne. Bei Staubablagerungen auf dem Bildchip schlägt ein weiterer Sensor Alarm. Im Menü kann der Nutzer die Reinigung des Chips starten. Dazu rüttelt die Kamera das Bauteil hin und her, wodurch die Partikel vom Bildsensor herunter rutschen.

Der Fotograf kann seine Aufnahmen mit der Pentax K-x auch auf der Speicherkarte bearbeiten. Die Kamera dreht auf Wunsch die Bilder, verändert ihre Größe, fertigt Ausschnitte an, bietet 16 unterschiedliche Digitalfilter und wandelt Dateien in den Rohdatenformaten PEF und DNG ins JPEG-Format um.

Darüber hinaus kann der Nutzer eine HDR-Funktion aktivieren, in der die K-x drei Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungswerten zu einem Bild mit höherem Kontrastumfang zusammenrechnet. Ein Relikt aus der analogen Filmentwicklung stellt die Crossentwicklung dar. Während früher normale und Dia-Negative jeweils wie die andere Filmart entwickelt wurden, um besonders leuchtende und knallige Farben zu erhalten, berechnet die K-x diesen Effekt.

Statt Akku vier AA-Batterien

Als einziger Hersteller greift Pentax für seine DSLR-Kameras nicht immer auf Lithium-Ionen-Akkus zurück. Die Stromversorgung der K-x stellen zum Beispiel vier Batterien oder Akkus vom Typ AA sicher. Durch sie erreicht die Kamera mit 621 Gramm ein höheres Gewicht als vergleichbare Geräte mit einem Akku. Im Gegenzug erhält der Nutzer auf der ganzen Welt günstig Nachschub für die Stromversorgung.

Das griffige und sauber verarbeitete Kunststoffgehäuse der K-x liegt gut in der Hand. Pentax stattet die Kamera mit nur einem kombinierten USB- und AV-Anschluss aus. Fotos und Videos speichert die DSLR-Kamera auf SD- und SDHC-Karten ab.

Pentax K-x: Fazit

Nicht nur für Einsteiger interessant 0/10

Dank ihrer umfangreichen Ausstattung und der hohen Bildqualität eignet sich die Pentax K-x nicht nur für Einsteiger. Bildstabilisator, Rauscharmut, HDR-Funktion und HD-Videos können auch für fortgeschrittene DSLR-Fotografen einen Kaufanreiz darstellen. Die Bedienung der Kamera gestaltet sich erfreulich unkompliziert, trotzdem bietet das Gerät dem Nutzer bei Bedarf komplette manuelle Kontrolle. Die K-x gehört zu den wenigen Spiegelreflexkameras, bei denen dem Käufer neben Schwarz auch andere Gehäusefarben - im Fall der K-x Blau, Weiß und Rot - zur Auswahl stehen. Im Internet liegt der Verkaufspreis für das Gehäuse bei rund 500 Euro. Für das getestete Kit mit einem 18-bis-55-Millimeter-Objektiv muss der Käufer derzeit rund 540 Euro überweisen.

Das hat uns gefallen

  • Ausstattung
  • Rauschverhalten

Das hat uns nicht gefallen

  • Batterieanzeige unzuverlässig
  • LiveView Autofokus sehr träge
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Bewertet von Jan Johannsen
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Handhabung

Handhabung Verarbeitung, Haptik, Bedienkomfort, Einstellräder, Tastenbelegung

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Foto

Foto Objektiv, Verschlusszeit, Blitzsynchronisationszeit, Blende, Sensor, Lichtempfindlichkeit

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Video

Video Auflösung, Full HD, 4K, Bildrate, Containerformate, Mikrofon, Lautsprecher,

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Display/Sucher

Display/Sucher Sucher, Auflösung, Größe, Dreh- und Schwenkbar, Wiedergabequalität

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Bildqualität

Bildqualität Dynamikumfang, ISO-Rauschen, Bildeindruck, Schärfe, Farbwiedergabe

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