Pentax K-3 im Test: Ricohs Top-Outdoor-DSLR mit hoher Auflösung

Funktionsvielfalt im kompakten Gehäuse

von Dennis Imhäuser

Die Pentax K-3 ist eine neue DSLR aus dem Hause Ricoh. Die Digitalkamera löst das Vorgängermodell K-5 II ab und besitzt einen neuen 24-Megapixel-Sensor ohne Tiefpassfilter. Die Videofunktionalität der Outdoor-DSLR wurde deutlich verbessert, und der Bildstabilisator bekommt eine ganz neue Rolle. Was Ricoh mit der Pentax K-3 richtig macht und was nicht, lesen Sie im Test auf netzwelt.

Ricoh hat mit der Pentax K-3 ein neues Top-Modell vorgestellt, das die Outdoor-Eigenschaften des Vorgängermodells K-5 II aufnimmt und in vielen Details verbessert wurde. Der 24-Megapixel-CMOS-Sensor der K-3 besitzt keinen Antialiasing-Filter mehr, und durch verbesserte Videoeigenschaften ist die DSLR nun auch für Amateurfilmer interessant. Eine ungewöhnliche Rolle kommt dem Bildstabilisator zu. Netzwelt hat die Digitalkamera Pentax K-3 für Sie getestet.

Die Pentax K-3 unterscheidet sich nicht nur durch den neuen Sensor vom Vorgängermodell Pentax K-5 II.
Die Pentax K-3 unterscheidet sich nicht nur durch den neuen Sensor vom Vorgängermodell Pentax K-5 II.

Kameragehäuse und Gewicht

Seit der Pentax K-10 aus dem Jahre 2006 sind die Spitzenmodelle, damals noch von Pentax selbst und nach der Firmenübernahme durch Ricoh hergestellt, gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Das Gehäuse der Pentax K-3 ist aus Magnesium gefertigt, und 91 Dichtungen sollen die Elektronik vor Wind und Wetter schützen. Die sehr gute Verarbeitung und die robuste Konstruktion machen sich im Gewicht allerdings deutlich bemerkbar. Der Body der K-3 bringt ohne Akku, Objektiv und Speicherkarte 721 Gramm auf die geeichte Redaktionswaage - bemerkenswert, da das Gehäuse der DSLR ähnlich klein ausfällt wie bei vielen Einsteigermodellen.

Pentax K-3 im Test

Sucher und Display

Spätestens bei einem Blick durch den hellen Sucher der K-3 merkt der Fotograf, dass er es hier mit einem Profi-Modell zu tun hat. Der Pentaprismasucher deckt 100 Prozent des Bildfelds ab und erlaubt, ein Motiv sehr gut zu beurteilen. Auf der Rückseite ist hinter Schutzglas ein 3,2 Zoll großer Monitor verbaut. Die Auflösung liegt bei knapp über einer Million Bildpunkten. Er dient der Beurteilung von Aufnahmen im Wiedergabemodus oder als Sucher bei Videoaufnahmen sowie im Live-View.

Das Display besitzt eine Auflösung von 1,03 Millionen Bildpunkten. Der Pentaprismasucher ist hell und bildet 100 Prozent des Bildfeldes ab.
Das Display besitzt eine Auflösung von 1,03 Millionen Bildpunkten. Der Pentaprismasucher ist hell und bildet 100 Prozent des Bildfeldes ab.

Bildstabilisator unterdrückt Moiré-Effekt

Dem im Kameragehäuse verbauten Bildstabilisator kommt bei der Pentax K-3 eine besondere Rolle zu. Er gleicht nicht nur die Handbewegungen des Fotografen aus, sondern soll auch den Moiré-Effekt verhindern. Da Ricoh auf einen Antialiasing-Filter vor dem CMOS-Sensor verzichtet, könnte die DSLR anfälliger für die ungewünschte Artefaktbildung in feinen Strukturen werden. Die Ingenieure von Ricoh begegnen diesem Effekt mit dem Bildstabilisator. Die Moiré-Unterdrückung kann im Menü der K-3 zweistufig eingestellt werden. Bei vielen Motiven kann der Fotograf zwar ganz darauf verzichten, aber - die wichtigste Information - es funktioniert tatsächlich! Durch das Schütteln des Sensors kann der Moiré-Effekt verhindert werden. Allerdings ist im Test kein Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Stufe deutlich geworden.

Tilt-Shift-Funktion und Astrotracer

Der CMOS-Sensor kann um 1,5 Millimeter in jede Richtung verschoben werden. Dies nutzt Ricoh konsequent aus und fügt der K-3 ebenso wie bereits der Pentax K-50 die Astrotracer- und eine Tilt-Shift-Funktion hinzu. Mithilfe des GPS-Empfängers O-GPS1 kann die Astrotracer-Funktion aktiviert werden. Bei der Langzeitbelichtung eines Nachthimmels kommt es nach circa 10 bis 15 Minuten Belichtungszeit zu Lichtkränzen in den Aufnahmen, weil die Erde sich weiterdreht und die Sterne somit wandern. Der Bildstabilisator gleicht mit dem GPS nun die Position aus und minimiert die Schlieren bei Astro-Aufnahmen. Auch der Effekt eines Tilt-Shift-Objektivs lässt sich durch den Bildstabilisator realisieren.

Neuer APS-C-Sensor

Warum verbaut der Hersteller einen Sensor ohne Antialiasing-Filter, und was bedeutet dies für den Fotografen? Zunächst liegt Ricoh mit der Entscheidung, keinen Tiefpassfilter vor dem 24-Megapixel-CMOS-Sensor zu verbauen, im Trend. Viele Hersteller verzichten mittlerweile auf den Filter vor dem Sensor. Sony Alpha 7R, Nikon D5300 oder Fujifilm X100S sind nur einige Beispiele quer durch alle Kameragattungen. Bereits das Vorgängermodell der K-3 war in zwei Versionen erhältlich. Die Pentax K5 II mit Tiefpassfilter und das Schwestermodell K-5 IIs ohne. Immer mehr Kamerahersteller verzichten auf den Filter, weil die Schärfenwirkung der Aufnahmen dadurch erhöht wird. Die Bilder wirken schärfer, weil mehr Licht auf den CMOS-Sensor fällt und dadurch mehr Informationen mit in die Aufnahme einfließen. Die Sensorgröße ist allerdings gleich geblieben. Ricoh setzt auch bei der Pentax K-3 auf das APS-C-Format, schließlich stellt der Hersteller das größte Angebot von Objektiven, die speziell für diesen Sensortyp gerechnet sind.

Videodreh mit der Pentax K-3

Eine gute Nachricht für alle ambitionierten Videographer: Die Pentax K-3 verfügt über einen Kopfhöreranschluss, um den Ton während der Videoaufzeichnung abhören zu können. Dadurch kann der Kameramann oder die Kamerafrau den Ton kontrollieren und manuell eingreifen. Nichts ist ärgerlicher als ein Video mit Störgeräuschen, die sich in der Nachbearbeitung nur schwer wieder herausrechnen lassen. Zum guten Ton gehört ebenfalls der Anschluss für ein externes Mirko. Dies ist auch nötig, denn von Haus aus bietet die Pentax K-3 nur ein Monomikrofon.

Der Autofokus der K-3 kann allerdings im Videomodus nicht automatisch dem Motiv folgen. Das ist schade, aber aufgrund der guten manuellen Einstellmöglichkeiten lassen sich ohnehin mit ausreichend Übung bessere Ergebnisse erzielen als mit einer Automatik. Trotzdem ist es schade, dass Ricoh hier Hobby-Filmer nicht mehr an die Hand nimmt. Andererseits ist die K-3 auch keine Einsteigerkamera, wo man ein solches Feature eher vermuten würde. Zeitgemäß zeichnet die DSLR Videos im Full HD-Format bei maximal 60 Bildern pro Sekunde auf.

Autofokus mit 25 Kreuzsensoren

Pentax hat den Autofokus im Gegensatz zum Vorgängermodell deutlich überarbeitet. Insgesamt bietet die K-3 dem Fotografen 27 Messfelder bei einem Blick durch das Okular an. Davon sind 25 Messfelder Kreuzsensoren. Nur hinter den beiden äußeren Messfeldern verbergen sich zwei Lineare-Sensoren. Über die AF-Mode-Taste links neben dem Objektiv kann der Fotograf auswählen, ob dem Autofokus alle 27 Messfelder zur Verfügung stehen oder nur der Spot, also der mittlere Messpunkt. Darüber hinaus kann jeder der 27 Messpunkte einzeln ausgewählt werden, oder der Autofokus bedient sich der neun im Zentrum des Suchers angeordneten Messpunkte.

Der Phasenautofokus arbeitet schnell und zuverlässig, und das auch unter schlechten Lichtbedingungen. Im Test kommt die Autofokusgeschwindigkeit der K-3 an die Geschwindigkeit der Nikon D7100 heran, ist aber insgesamt gesehen langsamer als Nikons Mittelklassemodell. Im Life-View-Modus kommt der Kontrastautofokus zum Tragen. Die Messfelder sind auf dem Sensor der DSLR verteilt. Die Geschwindigkeit ist gut, doch bei einer Videoaufnahme erlaubt der Autofokus keine Nachführfunktion.

Geschwindigkeit und Bildqualität

Der Bildprozessor Prime III sorgt für eine schnelle Signalverarbeitung. Die maximale Serienbildgeschwindigkeit beträgt acht Bilder pro Sekunde, und es können bis zu 20 Aufnahmen in Reihe geschossen werden. Die Lichtempfindlichkeit der Pentax K-3 kann bis ISO 51.200 eingestellt werden. Gut zu bearbeitende Bilder, bei denen im Nachhinein problemlos Bildrauschen im RAW-Konverter entfernt werden kann, erhält man bis ISO 6400. Die Bildqualität ist auf einem Niveau mit der Nikon D7100, allerdings ist die JPEG-Ausgabe der Pentax in der Standardeinstellung etwas "poppig" und nicht neutral.

Die Pantax K-3 kann auch HDR-Aufnahmen automatisch erstellen. Im Test waren die Ergebnisse zufriedenstellend. Der HDR-Modus funktioniert zudem im Interval-Aufnehme-Modus..
Die Pantax K-3 kann auch HDR-Aufnahmen automatisch erstellen. Im Test waren die Ergebnisse zufriedenstellend. Der HDR-Modus funktioniert zudem im Interval-Aufnehme-Modus..

Den vollen Umfang der Bildqualität nutzt der Fotograf aber erst, wenn er sich die Rohdaten der K-3 ausgeben lässt. Die RAW-Dateien können sowohl im Ricoh-eigenen PEF oder in Adobes DNG-Format gespeichert werden. Als Speicher nutzt die DSLR gleich zwei SD-Karten-Slots. JPG- und RAW-Dateien können beispielsweise parallel auf den SD-Speicherkarten abgelegt werden, oder die Kamera befüllt einfach beide Karten bis der Speicherplatz erschöpft ist. Um die Daten möglichst schnell von der Kamera an den PC zu übertragen, verbaut Ricoh eine USB 3.0-Schnittstelle in der K-3, die eine Geschwindigkeit von bis zu 5 Gigabit pro Sekunde ermöglicht. Damit werden die USB 2.0-Kartenleser endgültig in den Ruhestand geschickt. Der 1.860 Milliampere starke Akku reicht für über 1.000 Bilder.

Fazit

Ricoh bietet mit der Pentax K-3 eine Top-DSLR mit einem ungewöhlich großen Funktionsumfang und innovativen Ideen an. Die Bildqualität ist bis ISO 1600 auf sehr gutem Niveau. Ricoh nutzt den Bildstabilisator nicht nur zum Ausgleich der Fotografenhände, sondern auch um den Moiré-Effekt zu unterdrücken oder einen Tilt-Shift-Effekt in Aufnahmen zu simulieren. Die JPEG-Entwicklung in der Standardeinstellung ist allerdings nicht die Stärke der K-3. Hier sollten Fotografen auf das RAW-Format setzen und selbst Hand anlegen. Die Rohdaten bieten eine sehr gute Qualität.

Ricohs Pentax K-3 richtet sich an ambitionierte Amateure, die eine unverwüstliche Arbeitsmaschine suchen, welche keine fotografischen Wünsche offenlässt und auch über einen guten Videomodus verfügt. Derzeit ist die DSLR für circa 1.200 Euro im Handel erhältlich.

Alternativen?

Eine preisgünstige Outdoor-Alternative zum Spitzenmodell Pentax K-3 bietet der Ricoh selbst an. Die Pentax K-50 glänzt mit Ihren fotografischen Eigenschaften, verfügt jedoch nur über eine eingeschränte Videofunktionalität. Wie die Pentax K-50 im Test abgeschnitten hat, lesen Sie hier auf netzwelt.

Weitere Kamera-News und Testberichte finden Sie auf dieser Übersichtsseite.

Ricoh Pentax K-3: Fazit

APS-C Profi-Modell 7.2/10

Funktionsumfang und innovativen Ideen an. Die Bildqualität ist bis ISO 1600 auf sehr gutem Niveau. Ricoh nutzt den Bildstabilisator nicht nur zum Ausgleich der Fotografenhände, sondern auch um den Moiré-Effekt zu unterdrücken oder einen Tilt-Shift-Effekt in Aufnahmen zu simulieren. Die JPEG-Entwicklung in der Standardeinstellung ist allerdings nicht die Stärke der K-3. Hier sollten Fotografen auf das RAW-Format setzen und selbst Hand anlegen. Die Rohdaten bieten eine sehr gute Qualität. Ricohs Pentax K-3 richtet sich an ambitionierte Fotografen, die eine unverwüstliche Arbeitsmaschine suchen, welche keine fotografischen Wünsche offenlässt und auch über einen guten Videomodus verfügt. Derzeit ist die DSLR für circa 1.200 Euro im Handel erhältlich.

Das hat uns gefallen

  • lichtempfindlicher Autofokus
  • Bildstabilisator
  • Verarbeitung
  • Staub und Spritzwassergeschützt
  • hohe Auflösung

Das hat uns nicht gefallen

  • Auflösung bei hoher Lichtempfindlichkeit
  • geringe Rauschunterdrückung bei JPG-Entwicklung ab ISO 1.600
Testnote 7,2 von 10
Dennis Imhäuser
Bewertet von Dennis Imhäuser
7,0 / 10
Handhabung

Handhabung Verarbeitung, Haptik, Bedienkomfort, Einstellräder, Tastenbelegung

7,0 / 10
Foto

Foto Objektiv, Verschlusszeit, Blitzsynchronisationszeit, Blende, Sensor, Lichtempfindlichkeit

6,0 / 10
Video

Video Auflösung, Full HD, 4K, Bildrate, Containerformate, Mikrofon, Lautsprecher,

8,0 / 10
Display/Sucher

Display/Sucher Sucher, Auflösung, Größe, Dreh- und Schwenkbar, Wiedergabequalität

8,0 / 10
Bildqualität

Bildqualität Dynamikumfang, ISO-Rauschen, Bildeindruck, Schärfe, Farbwiedergabe

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9
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Ricoh Pentax K-3 im Zeitverlauf
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  • Pentax K-3 II: Ricoh stellt neues Top-Modell vor

    23.04.2015 Die Pentax K3- II ist das neue Spitzenmodell von Ricoh. Die DSLR löst das Modell Pentax K-3 ab. Ricoh setzt zwar auch beim neuen Modell auf einen APS-C-Sensor mit 24-Megapixel-Auflösung und verzichtet auf einen Tiefpassfilter, doch neben dem Anti-Moirè-Schutz nutzt Ricoh den eingebauten Bildstabilisator nun ähnlich wie Olympus und baut einen Multi-Shot-Modus ein.

    Hinter dem Begriff Mulit-Shot verbirgt sich ein Sensor-Shift-Verfahren. Olympus nutzt den Bildstabilisator der OM-D E-M5 Mark II, um den Sensor um ein halbes Pixel auf der horizontalen und vertikalen Achse zu verschieben. Dadurch können Fotografen mit der OM-D E-M5 Mark II 40-Megapixel-JPG-Bilder erstellen, obwohl der MFT-Sensor nur eine Auflösung von 16 Megapixeln besitzt. Wie das genau funktioniert, zeigen wir euch im Testbericht zur Olympus OM-D E-M5 Mark II.

    Ricoh verschiebt ebenfalls den Sensor, doch nicht um die Auflösung zu steigern, sondern die Farbauflösung. Ricoh nennt die neue Funktion "Pixel Shift Resolution". Dadurch nimmt jedes Pixel alle Farbkanäle auf, ähnlich wie bei einem Foveon-Sensor von Sigma (netzwelt-Wissen: Bildsenseoren). Ricoh erreicht also eine höhere Farbauflösung, weil die Farben, nicht wie sonst bei Bayer-Sensoren üblich, interpoliert werden müssen. Die Technologie soll neben einer deutlich verbesserten Farbauflösung auch das Bildrauschen minimieren.

    Die Auflösung des Sensors der K-3 II beträgt 24-Megapixel-Sensor im APS-C-Format. Auf einen Tiefpassfilter verzichtet Ricoh zugunsten eines höheren Schärfeeindrucks in den Fotos. Im Test der Pentax K-3 konnte uns der 24-Megapixel-Sensor bereits überzeugen. Für die Bildentwicklung sorgt der Bildprozessor Prime III. Die maximale Serienbildgeschwindigkeit der K-3 II beträgt 8,3 Bilder pro Sekunde. Die DSLR hält die Geschwindigkeit laut Hersteller 60 JPG-Bilder oder 22-RAW-Dateien lang durch. Der neue Bildstabilisator greift nun auf die Informationen von drei Gyrosensoren zu und erkennt "Mitzieher". Er soll dem Fotografen bei Freihand-Aufnahmen einen Vorteil von 4,5 Blendenstufen bringen.

    Das Autofokus-Modul SAFOX XI verfügt nun über 27 Messfelder, wovon 25 Kreuzsensoren verbaut sind. Ricoh hat bereits beim Vorgänger K-3 eines der lichtempfindlichsten Autofokusmodule verbaut und will die Empfindlichkeit bei der K-3 II nun noch einmal gesteigert haben. Dank neuer Fluxsensoren soll die K-3 II bei -3 LW nun noch zuverlässiger scharfstellen.

    Ricoh verbaut in der Pentax K-3 II ein GPS-Modul und implementiert die Astro-Tracer-Funktion in das DSLR-Spitzenmodell, die bislang nur über eine zusätzliche GPS-Einheit funktionierte. Die Astro-Tracer-Funktion verschiebt den Sensor der Kamera bei Langzeitbelichtungen gemäß der Erdrotation. Auf WLAN müssen Ricoh-Fotografen weiterhin verzichten. Ricoh bietet eine SD-Karte mit WLAN an und unterstützt Dritthersteller, wieEyeFi.

    Beim Gehäuse setzt Ricoh auch bei der Pentax K-3 II auf Wetterfestigkeit. Ein Magnesiumgehäuse mit 92 Dichtungen macht die K-3 II gegen Umwelteinflüsse unempfindlich und schützt die DSLR vor Staub und Spritzwasser. Der optische Pentaprismensucher der Pentax K-3 II bietet ein Bildfeld von 100 Prozent bei einer Vergrößerung von 0,63. Das 3,2 Zoll große Display auf der Rückseite ist fest verbaut und löst mit über eine Million Bildpunkten auf.

    Videos kann die K-3 II ebenfalls in maximal Full HD (1080p) bei 60i (Halbbilder) oder 30p (Vollbilder) aufzeichnen. Ein externes Mikrofon kann über eine 3,5-mm-Buchse angeschlossen werden. Videos und Fotos können über HDMI an einen Fernseher ausgegeben werden.

    Die Ricoh Pentax K-3 II kommt Ende Mai in den Handel. Das Gehäuse wird 999 Euro (UVP) kosten. Im Set mit einem DA 18-55mm WR-Objektiv kostet die Kamera 1.099 Euro (UVP). Mit dem höherwertigen DA 16-85mm WR-Objektiv ist die K-3 II für 1.499 Euro zu haben.

    Die neue K3 II dürfte den Preis für die K-3 drücken. Daher kann sich ein Blick auf den Vorgänger lohnen. Wir haben die K-3 für euch ausführlich getestet. Weitere Kamera-News und Testberichte findet ihr an dieser Stelle auf netzwelt.

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