Skullcandy Grind Wireless im Test: Bluetooth-On-Ear-Kopfhörer

89 Euro

Der Grind Wireless von Skullcandy ist die Bluetooth-Variante des bereits bekannten Grind. Der Hersteller veranschlagt aktuell 89 Euro für den On-Ear-Kopfhörer.

Das Teil sieht schick aus, hört sich gut an, ist bequem und bezahlbar: So lautet das Test-Fazit zum Bluetooth-Kopfhörer Skullcandy Grind Wireless. Und wer es genauer wissen will, liest sich den kompletten Test dieses empfehlenswerten On-Ear-Kopfhörers durch. Es dauert auch nicht lange und tut nicht weh.

Inhaltsverzeichnis

  1. In der Hand - so fühlt er sich an
  2. Auf dem Kopf - Tragekomfort
  3. Zwischen den Ohren - Hörtest
  4. Kopplung ans Smartphone und weitere Funktionen
  5. Fazit

In der Hand - so fühlt er sich an

Mit einem Gewicht von 181 Gramm gehört der On-Ear-Kopfhörer von Skullcandy zur Leichtgewichtsklasse. Zum Vergleich: Der ebenfalls drahtlose Jabra Revo Wireless bringt 226 Gramm, Samsungs Level On wiegt 235 Gramm. Noch leichter geht es eigentlich nur kabelgebunden, etwa mit dem Marshall Major II (146 Gramm).

Nach dem Auspacken riecht der Grind Wireless noch ein wenig chemisch. Der Geruch war jedoch nach drei Tagen im Dauereinsatz glücklicherweise genauso verflogen, wie die Geräusche, die der Bügel beim Auseinanderziehen von sich gab. Skullcandy hat uns für diesen Test den Grind Wireless in einer auffälligen Farbkombination inklusive Camouflage-Einlagen überlassen. Wer es weniger martialisch mag, greift zum schlichten Schwarz, Blau oder Weiß.

Die Verarbeitungsqualität geht in Ordnung, wenngleich nicht die hochwertigsten Materialien zum Einsatz kommen. Bis auf den Bügel finden wir keinerlei Metall-Einlagen. Dafür ist der Kopfhörer robust, sodass er einem auch ein versehentliches Draufsetzen verzeiht. Eine potentiell Gefahrenstelle sehen wir im festen und recht starren Kabel, das zu den Ohrmuscheln führt. Bleibt hier besser nicht dran hängen.

Auf dem Kopf - Tragekomfort

Die sehr weichen Polster aus Kunststoff schmiegen sich sehr gut an die Ohren an. Selbst nach mehreren Stunden verspüren wir keinen Druckschmerz. Der stufenlos verstellbare Bügel bietet ausreichend Spielraum für große und kleine Köpfe. Bewegen wir den Kopf ruckartig hin und her, bleibt der Grind Wireless genauso wie beim Laufen auf dem Kopf. Für die tägliche Jogging-Einheit empfehlen wir das Modell auf Grund der Polster und den Stoffeinlagen am Bügel jedoch nicht.

Skullcandy Grind Wireless im Test

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Ein passiver Schallschutz ist kaum vorhanden. Positiv betrachtet kann das Leben retten, etwa weil ihr die Klingel oder Hupe im Straßenverkehr nach wie vor hört. Auf der anderen Seite müsst ihr unter Umständen die Musik ein wenig lauter drehen, um vollständig von der Außenwelt abgekapselt zu sein.

Durch die leicht angeschrägte Bauweise sieht man ein wenig aus wie Mickey Mouse, wenn man den Skullcandy trägt. Dies ist bei anderen On-Ear-Kopfhörern jedoch ähnlich.

Zwischen den Ohren - Hörtest

Huch - der Kollege spielt bei Bedarf ganz schön kräftig auf. Wer auf der Suche nach einem möglichst lauten On-Ear-Kopfhörer ist, kann bei diesem Punkt schon einmal einen dicken Haken setzen. Denn während wir andere Kopfhörer (beim iPhone) meist im roten Bereich der Lautstärke-Skala fahren, reicht beim Skullcandy der mittlere Bereich locker aus.

Skullcandy stimmt den Grind Wireless nicht gerade neutral ab. Dennoch lässt sich der Klang noch als harmonisch bezeichnen. Bei rockigen Stücken rückt der Gesang oft etwas in den Hintergrund, Gitarren in der Vordergrund. Genre-übergreifend ist der Bass recht "nass" und voluminös, jedoch nicht omnipräsent. Geschmacksache - aber wir hätten uns einen leicht trockeneren Punch gewünscht.

Audiophile Hörer könnten dem Kopfhörer vorwerfen, dass es an der Abbildung und Räumlichkeit fehlt. Oft bekommen Stücke einen gewissen Live-Charakter, doch die Zuordnung der einzelnen Instrumente ist schwierig. Wer nicht ganz so auf die feinen Nuancen achtet, dürfte mit dem kräftigen Klang des Skullcandy Grind Wireless jedoch rundum zufrieden sein. Einen hörbaren Unterschied zwischen kabelgebundenen und kabellosen Betrieb konnten wir nicht feststellen.

Schon ab mittleren Lautstärken hören Außenstehende verhältnismäßig viel von der eingelegten Musik. In öffentlichen Verkehrsmitteln könnte dies unangenehm auffallen.

Kopplung ans Smartphone und weitere Funktionen

Die Kopplung an Android- und iOS-Smartphones gelang im Test problemlos. Die vom Hersteller versprochene Reichweite von zehn Metern können wir bestätigen. Die Bluetooth-Verbindung brach auf dieser Strecke nicht einmal dann ab, wenn sich zwischen Zuspieler und Kopfhörer eine Wand befand.

Steht die Verbindung, landen eingehende Anrufe auf Knopfdruck auf den Kopfhörern. Dank des eingebauten Mikrofons kann das Gespräch geführt werden und das Handy bleibt in der Tasche. Über die seitlichen Tasten steuert ihr die Lautstärke und auch der Titelsprung ist möglich.

Skullcandy Grind Wireless: Fazit

Bässer weniger 7.3/10

Der Bass des Skullcandy Crusher Wireless übertreibt es. Hält man ihn mit dem Schieber im Zaun, klingt er recht warm - so wie es viele Nutzer sicherlich mögen.

Das hat uns gefallen

  • Bass (WOW-Effekt)
  • Verarbeitung
  • Ausstattung

Das hat uns nicht gefallen

  • Bass (Alltagsbetrieb)
  • keine neutrale Abstimmung
  • Kabel überträgt Geräusche
Testnote 7,3 von 10
Michael Knott Team-Bild
Bewertet von Michael Knott
6,0 / 10
Klang

Klang Von Elektronik über Jazz, Pop und Rock bis hin zu klassischer Musik: Unsere Playlists enthält Musikstücke der unterschiedlichsten Richtungen. Beim Hörtest achten wir nicht nur auf die lauten sondern gezielt auch auf die ganz leisen (Zwischen)-Töne.

7,0 / 10
Tragekomfort und Verarbeitung

Tragekomfort und Verarbeitung Der schönste Kopfhörer ist nutzlos, wenn er sich falsch anfühlt oder droht, binnen kurzer Zeit auseinanderzubrechen. Drücken Bügel oder Ohrmuscheln? Gibt es keine oder nur unzureichende Verstellmöglichkeiten? Fühlt es sich nach kürzester Zeit an, wie in einer Sauna? All dies führt zu Punktabzug.

9,0 / 10
Ausstattung

Ausstattung Wie lang ist das Kabel, gibt es eine Anbindung ans Smartphone, lässt sich die Lautstärke direkt am Kopfhörer regeln und ist vielleicht sogar der Titelsprung möglich? Solche Kriterien nehmen wir im Punkt „Ausstattung“ genau unter die Lupe.

Informationen zum Leihgerät

Das Testgerät wurde uns von Skullcandy zu Verfügung gestellt. Der weitere Verbleib des Kopfhörers ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht endgültig geklärt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und ggf. zuzüglich Versandkosten. Details zu den Angeboten finden Sie auf der jeweiligen Webseite/Shop.

9
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