SSDs überwachen: Mit diesen Tools habt ihr den Gesundheitszustand im Blick

Wie lange läuft meine SSD noch?

von Mirco Lang
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Solid State Drives haben bekanntermaßen ein Ablaufdatum. Aber auch ganz normale Fehlfunktionen und Defekte können sie außer Betrieb setzen. Daher solltet ihr den Gesundheitszustand immer gut im Auge behalten, ansonsten droht schlimmer Datenverlust. Das Gute: Überwachung geht einfach, kostenlos und sogar mit Windows-Boardmitteln.

Netzwelt verrät euch, wie ihr den Zustand euer SSD überwacht.
Netzwelt verrät euch, wie ihr den Zustand euer SSD überwacht. (Quelle: netzwelt)

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  1. S.M.A.R.T.-Daten und Schreibzugriffe auslesen
  2. S.M.A.R.T.-Daten deuten

Solid State Drives (SSDs) sind als Systemlaufwerke besonders wichtig für eure Daten, fallen sie aus, sind die Daten unter Umständen weg. Das gilt übrigens genauso für die alten Hard Disk Drives (HDDs) auf Magnetbasis und daher kommen teils auch dieselben Tools zum Einsatz, wenn es darum geht, den Gesundheitszustand zu überwachen.

S.M.A.R.T.-Daten und Schreibzugriffe auslesen

Die "Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology", kurz S.M.A.R.T, ist eine Technologie, die so ziemlich jede Festplatte unterstützt und Daten über deren Zustand liefert. Bei SSDs sollte besonderes Augenmerk zudem auf den Schreibvorgängen liegen, da SSDs unabhängig von etwaigen Fehlern nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzyklen vertragen.

Viele Tools können euch etwas über den Gesundheitszustand eurer SSD verraten, einige wagen sogar eine Lebenszeit-Prognose.
Viele Tools können euch etwas über den Gesundheitszustand eurer SSD verraten, einige wagen sogar eine Lebenszeit-Prognose. (Quelle: Screenshot / netzwelt)

Bei den Tools könnt ihr auf eine ganze Reihe zurückgreifen: Zum einen hat fast jeder Hersteller ein S.M.A.R.T.-Feature in seiner Verwaltungssoftware untergebracht. Beim Samsung Magician findet ihr dies beispielsweise direkt oben rechts neben der Laufwerksauswahl und hier funktioniert das Feature auch bei SSDs anderer Hersteller. Zum anderen gibt es allgemeine Info-Tools wie das sehr ausführliche SSD-Z und S.M.A.R.T.-Spezialisten wie CrystalDiskInfo - ein echter Tool-Klassiker schon zu HDD-Zeiten und sehr empfehlenswert - und natürlich völlig kostenlos.

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Wenn ihr die Schreibzugriffe zusätzlich live beobachten wollt, etwa um besonders schreibintensive Programme ausfindig zu machen, genügt schon der Windows Taskmanager. Bei CrystalDiskInfo solltet ihr dagegen zunächst über "Optionen/Erweiterte Optionen/Rohwert" die Darstellung der ausgelesenen Werte von hexadezimal (Hex) auf dezimal (dec) stellen, um gängigere Werte zu sehen. Zur Live-Überwachung lohnt es sich zudem, das Desktop-Widget über "Optionen/Erweiterte Optionen/Windows-Gadget installieren" zu aktivieren. Ihr bekommt dann simples Widget, wahlweise mit oder ohne Manga-Bildchen, das wie gewohnt über das kleine Schraubenschlüsselsymbol konfiguriert werden kann, was sich hier auf die Auswahl der Festplatte beschränkt.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Internet, Download, Datenschutz, SSD, Backup & Datensicherung, Gesundheit & Fitness und Sicherheit versehen.

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