Toshiba NVMe-SSD: Neue RC100-Serie punktet mit Geschwindigkeit und Preis

Highspeed-Speicher zum Einsteigerpreis

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von Marinus Martin
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Mit der RC100-Serie bringt Toshiba pfeilschnelle NVMe-SSDs auf den Markt, die Spitzengeschwindigkeiten erreichen, aber bezahlbar bleiben. So befinden sich die neuen OCZ-Modelle preislich auf dem Niveau von herkömmlichen SATA-SSDs, bringen dabei allerdings entscheidende Vorteile.

Mit der neuen RC100-Serie bringt Toshiba bezahlbare NVMe-SSDs auf den Markt.
Mit der neuen RC100-Serie bringt Toshiba bezahlbare NVMe-SSDs auf den Markt. (Quelle: Toshiba)

NVMe-SSDs lösen nach und nach herkömmliche SATA-SSDs ab. Der Grund ist einfach: Sie sind wesentlich schneller als ihre Vorgänger und nehmen deutlich weniger Platz weg. Bislang ist der Einstieg in die NVMe-Welt allerdings nicht ganz günstig. Neben der Notwendigkeit eines kompatiblen Mainboards sind auch die Preise für die Speicherriegel mitunter saftig - zumindest, wenn Geschwindigkeiten von mehr als 1.000 Megabyte pro Sekunde erreicht werden sollen.

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Toshiba bietet mit der neuen OCZ RC100-Serie drei verschiedene NVMe-SSDs, die preislich auf dem Niveau von SATA-Festplatten liegen und sich an Endverbraucher richten. Die neuen Speicherriegel wurden erstmals auf der CES 2018 vorgestellt und sind in drei unterschiedlichen Größen verfügbar - ihr habt die Wahl zwischen 120, 240 und 480 Gigabyte.

Hohe Performance und Energieeffizienz

Laut Toshiba schaffen alle drei Modelle eine Performance von bis zu 1.600 Megabyte pro Sekunde. Zwar können die OCZ-SSDs leistungstechnisch der Konkurrenz um die Samsung 970 PRO und 970 EVO nicht das Wasser reichen, allerdings bieten sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Das 120-Gigabyte-Modell erhaltet ihr für rund 49 Euro, 240 Gigabyte kosten aktuell etwa 70 Euro und die RC100 mit 480 Gigabyte kostet euch momentan circa 130 Euro. Die neue Speichergeneration ist seit Anfang Juni im Handel erhältlich.

Falls ihr mit dem Kauf einer NVMe-SSD liebäugelt, solltet ihr euch zunächst informieren, ob euer PC beziehungsweise Notebook kompatibel ist. Ihr benötigt ein Mainboard, dass NVMe unterstützt und über einen M.2-Anschluss verfügt.

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten SSD, Toshiba und SSDs im Test: Aktuelle Modelle (2017) im Vergleich versehen.

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